Steuerbelastung

Besteuerung von Streubesitzdividenden

Mit dem Gesetz zur Umsetzung des EuGH-Urteils vom 20. Oktober 2011 in der Rs. C-284/09 (BGBl I 2013, 561) wurde eine Steuerpflicht für Dividenden aus Streubesitz (Beteiligung 10%) in das Körperschaftsteuergesetz eingeführt. Die ab März 2013 geltende Regelung des § 8b Abs. 4 KStG wurde aufgrund der eintretenden steuerlichen Mehrbelastung erheblich kritisiert. Besteuerung von Streubesitzdividenden - § 8b Absatz 4 KStG n. F.: Gestaltungsempfehlungen zur Vermeidung der Steuerpflicht von Julia Kluth Diplomica Verlag http://www.new-ebooks.de/ebooks/53316 Zugleich wurden verschiedene steuerliche Gestaltungen zur Umgehung der Steuerpflicht oder Verminderung der Steuerbelastung empfohlen. Aufbauend auf der Darstellung der steuerrechtlichen Grundlagen werden die Gestaltungsmöglichkeiten kategorisiert und die resultierenden Steuerbelastungen detailliert analysiert. Die eintretende Minderbelastung aufgrund der Gestaltung wird quantifiziert...

Eilmeldung: Dämpfer für Staatskassen - Überraschender Einbruch bei den Steuereinnahmen

Lehrte, 21.09.2013 Finanzminister Wolfgang Schäuble muss das erste Einnahme-Minus seit 2012 hinnehmen. Schlechte Nachrichten für die deutschen Staatskassen: Erstmals seit Mai 2012 verbuchte der Fiskus im August geringere Einnahmen als im Jahr zuvor. Der Monatsbericht des Finanzministeriums weist ein Minus von 2,4 Prozent aus. Die Beamten machen dafür mehrere Sondereffekte verantwortlich, darunter höhere Abführungen an die EU. Absehbar ist, dass die Opposition im Wahlkampf-Endspurt den Einbruch zum Anlass nehmen wird, mit Schäubles Haushaltspolitik abzurechnen. Seit Mai 2012 waren die Steuereinnahmen stetig gestiegen, was vor allem der hohen Beschäftigung und dem privaten Konsum zu verdanken war. Mit 40,3 Milliarden Euro fielen die Einnahmen im August nun merklich geringer aus als im Vorjahresmonat. Damit sieht es auch im bisherigen Jahresverlauf für Schäuble weniger rosig aus. Er verbuchte in den ersten acht Monaten 160,7 Milliarden...

Die Grunderwerbsteuer steigt und steigt

Steuerbelastung wird Hindernis für den Wohnungsbau Die Grunderwerbsteuer erreicht immer schneller immer neue Höhen, wobei sich die Länder, die über den Steuersatz entscheiden, hierbei seit einigen Jahren gegenseitig hochschaukeln. Seit 1996 die damalige Erhöhung der Grunderwerbssteuer mit der staatlichen Eigenheimzulage gegenfinanziert wurde, hat sich der Steuersatz in Einzelfällen bereits mehr als verdreifacht – von zwei Prozent auf 6,5 Prozent in Schleswig-Holstein ab 1. Januar 2014. Nach Auffassung der Wüstenrot Immobilien GmbH (WI), der Immobilien-Maklergesellschaft des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, wird sie zu einem echten Hindernis für den Wohnungsbau und die Anschaffung von Wohneigentum. Nach dem gegenwärtigen Stand erheben neun Bundesländer - als zehntes folgt demnächst Niedersachsen - fünf Prozent Grunderwerbsteuer, das Saarland 5,5 Prozent. Berlin hat gerade beschlossen, sie zum Jahresbeginn 2014...

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