Sorgerecht

Sehr geehrter Herr Benning von den "Westfälischen Nachrichten": Ich heiße weiter Heinz-Peter Tjaden

Also, ich weiß nicht, wenn ein Redakteur mit jemandem mehrfach telefoniert hat, wenn er ein zweites Mal über ihn berichtet, wenn er auf dem Gerichtsflur sogar bei ihm stand, dann sollte er doch den Namen richtig schreiben können. Aber nicht doch, Günter Benning von den "Westfälischen Nachrichten". Der hat am 9. März 2011 einen Artikel über die Klage einer Mutter gegen das Jugendamt von Münster mit folgendem Absatz verlängert: "An ihrer Seite der Wilhelmshavener Hans-Peter Tjaden. Einer mit lauter Stimme, der im Internet seitenlange Blogs zu allen möglichen Themen verfasst, insbesondere zu Streitigkeiten zwischen Eltern und...

Viel Besorgnis um die Sorge

Pressemitteilung, Väteraufbruch für Kinder Karlsruhe e.V., vom 01.02.2011 Im Dezember 2009 hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg festgestellt, dass nicht eheliche Väter in Deutschland diskriminiert werden. Das war keine neue Erkenntnis. Wir hatten schon seit Gründung unserer Kreisgruppe vor über neun Jahren immer wieder darauf hingewiesen und hatten diese Einschätzung durch eine Unzahl von Fallschilderungen bewiesen. Aber niemand wollte das hören. Das gesellschaftspolitische System BRD entlarvte, dass zumindest in Sachen Familienrecht seine Selbstreinigungskräfte nicht funktionieren. Das Bundesverfassungsgericht,...

Wann endlich werden die Arbeitsabläufe im Jugendamt von Münster überprüft?

Da hat der Anrufer von heute Recht: Wenn man kein Konzept hat, dann kann man ein Konzept auch nicht umsetzen. Das Jugendamt von Münster jedenfalls habe bei mehreren Fällen keines gehabt. Aber eine Beschwerdestelle, an die man sich schnell wenden könne, gebe es nicht. Da ich gerade mit einem aktuellen Fall aus Münster beschäftigt bin, frage ich den Anrufer, ob er sich noch an Namen von Jugendamtsmitarbeitern erinnern könne. Der Anrufer: "Die habe ich verdrängt." Also nenne ich einen Namen. Schon klingelt es auf der anderen Seite der Telefonleitung: "Den kenne ich." Außerdem gebe es auch noch in der Nähe von Münster eine Frau:...

"La Mama" Colombo in Italien - Kindeswohl und Jugendämter in Deutschland

Im Süden von Deutschland: Eine Mutter geht mit ihrer kleinen Tochter zum Kinderarzt. Die Untersuchung ergibt: Dem Mädchen geht es prächtig. Zur gleichen Zeit trudelt beim Jugendamt eine Gefährdungsmeldung ein. Das Kind werde vernachlässigt, heißt es. Drei Tage später ist das Mädchen weg. Die Bescheinigung des Arztes wird ignoriert. Heiß diskutiert wird in Italien derzeit der Fall Colombo. "In Deutschland gehören die Kinder dem Staat", sagt diese Mutter immer wieder vor laufenden Fernsehkameras. Im Frühjahr 2010 hat sie ihre Kinder zum zweiten Mal aus Deutschland entführt. Das Münchner Familiengericht urteilte zwar, dass...

Warum halten Richter nichts von Richtern? Richtige Richter entscheiden doch immer richtig!

“Ich bin selbst ein deutscher Richter, seit fast 20 Jahren. Ich würde mich nicht noch einmal entscheiden, ein deutscher Richter zu werden. Die deutschen Richter machen mir Angst”, soll Professor Diether Huhn 1982 gesagt haben. Der hat also Schiss in der Büx. "Führe möglichst keinen Prozeß; der außergerichtliche Vergleich oder das Knobeln erledigt den Streit allemal rascher, billiger und im Zweifel ebenso gerecht wie ein Urteil. Das heißt in allem Ernst: Unter den in der Bundesrepublik obwaltenden Verhältnissen von den Gerichten Gerechtigkeit zu fordern, ist illusionär.” Schreibt der ehemalige Verfassungsrichter Professor...

Bei Facebook beraten - und alles wird gut für Eltern und Kind?

Sind im Netz: Fast so viele Selbsthilfegruppen und Betroffene wie Jugendämter und Familiengerichte in der Bundesrepublik Deutschland. Gehen bei Facebook ins Netz: Fast so viele Betroffene, die Rat suchen, wie Betroffene, die Ratschläge geben. Läuft dann so: Jemand gibt einen Tipp. Melden sich gleich zwei: So klappt das nie. Außerdem ist Vorsicht geboten bei den Jugendämtern X, Y und sogar Z. Warnungen sind das A und O jeder Beratung bei Facebook. Denn beispielsweise die Familienrichterin W hat Haare auf den Zähnen. Juristische. Wachsen bei jeder Verhandlung nach. Tipp ist also nicht. Nächster Versuch. Fordert sogleich jemand:...

Ein Ehepartner hält an Ehe fest - Scheidungsverfahren ausgesetzt

Für die Aussetzung des Scheidungsverfahrens genügt, dass ein Ehegatte die persönlichen Beziehungen nicht als so zerstört ansieht, dass für ihn die Fortführung der Ehe nicht doch in Betracht kommen würde. So die Entscheidung des Saarländischen Oberlandesgerichts (OLG) vom 25. Juni 2009 (Az: 9 WF 61/09). Ein seit 1997 verheiratetes Paar lebte seit Anfang 2009 getrennt. Die Frau hatte wegen gewalttätiger Übergriffe ihres Mannes die Scheidung eingereicht. Dagegen wandte sich der Mann und erklärte, er würde seiner Frau eine zweite Chance geben. Das Gericht setzte das Scheidungsverfahren für sechs Monate aus und riet dem Paar,...

Keine Kinderfotos ins Netz

Der nichtsorgeberechtigte Vater darf ohne Zustimmung der Mutter keine Fotos des gemeinsamen Kindes auf eine öffentlich zugängliche Internetseite stellen. Dies gilt für Seiten, bei denen sich jeder kostenfrei anmelden kann, so das Amtsgericht Menden in seinem Urteil vom 3. Februar 2010 (Az: 4 C 526/09). Der nichteheliche Kindsvater stellte auf eine Internetseite Fotos seines anderthalb Jahre alten Kindes. Auf diese Seite kann jeder zugreifen, der sich zuvor kostenfrei anmeldet. Die allein sorgeberechtigte Kindsmutter war mit dieser Veröffentlichung nicht einverstanden und verklagte als Vertreterin des Kindes den Vater darauf, die...

Stuttgart: Geheime Jugendamtsakte den Medien angeboten

Stuttgart. Nach Informationen des RB Stuttgart hat eine im Jugendamt Stuttgart beschäftigte Sozialarbeiterin die gesamte Akte im aktuellen Kindesentzugsfall Nina Veronika Medienvertretern angeboten. „Der Preis der Akte ist eher als symbolisch anzusehen“, so die Mitarbeiterin. Es gehe ihr um die mit ihrem Schritt verbundenen moralischen und ethischen Werte, „dort zu helfen, wo Hilfe nötig sei“, auch möchte sie vor dem Hintergrund der aktuellen Kindesmissbrauchsfälle Reue für ihr Verhalten zeigen. Sozialarbeiterin plagte ihr Gewissen Nachdem im Fall der kleinen Nina Veronika vor kurzem erneut brisante Äußerungen mehrerer...

Kann Jugendamt von Lüneburg Kindesunwohlpreis verteidigen? Oldenburg im Scheinwerferlicht

Noch hat das Jugendamt von Lüneburg die Schale. Keine Behörde tut mehr für das Kindesunwohl, entschied 2009 eine knappe Mehrheit. Mönchengladbach hatte zwar vieles für den Umfragegewinn getan, doch: Es reichte nicht ganz. Obwohl: Mitarbeiterinnen dieses Jugendamtes haben im vergangenen Jahr eine weite Dienstreise gemacht, bevor sie wenige Tage später nicht mehr zuständig waren. Motto: "Mehr als pleite kann die Stadt nicht sein." Inzwischen sind die Medienscheinwerfer auf das Jugendamt in Oldenburg gerichtet worden. Im Lichtkegel sieht man: Eine Altenpflegerin und einen Altenpfleger mit sechs Kindern. Die sind über Nacht weg...

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