Sorgerecht

Familie geht besser ohne Staat

Zu viele zerrissene Familien, zu viele alleinerziehende Eltern, zu viele alleinerzogene Kinder, das beklagt der Medizinprofessor Eckhard Kownatzki in seinem Buch "Verliebt Verlobt Verheiratet Verurteilt - Basisinformation für Familiengründer" (BoD - Books on Demand) und auf der Internetseite meinefamilie-meinstaat.de. An der Misere ist der Staat maßgeblich beteiligt. Er macht große Anstrengungen, die christliche Lebenszeit-Ehe als Grundlage der Familie zu bewahren und stützt sich dabei vor allem auf die Justiz. Wo Rechts- und Anspruchsdenken Raum greift, verabschiedet sich das Bemühen um die gemeinsame Sache und damit die Grundlage für eine langfristige Beziehung. Verheerend wirkt sich das auf die Zusammenarbeit nach einer Trennung aus. Hauptleidtragende davon sind immer die Kinder. Wo der Staat versagt, müssen die Familienmitglieder selbst mehr Verantwortung übernehmen. Das rät der Autor jungen Menschen, die sich gutgläubig an die Gründung...

Wenn der Vater fehlt: Vaterabwesenheit nach einer Trennung und Scheidung und ihre Auswirkungen im frühen Kindesalter

Die hohe Scheidungsrate von Ehepaaren mit Kindern stellt eine Vielzahl von neuen Anforderungen an Kinder, Eltern und Fachkräfte. In dem Buch werden insbesondere veränderte Rahmenbedingungen und Anforderungen für alle Beteiligten vor, während und nach einer Trennung und Scheidung betrachtet. Die Studie geht der These nach, dass die Abwesenheit des Vaters nach der Trennung die kindliche Entwicklung erheblich negativ beeinflusst. Sie basiert auf einer Literaturrecherche und nimmt die Rolle des Vaters in der Beziehung zum Kind genauer in den Blick. Lebt der Vater nicht mehr im Haushalt des Kindes, wird das Kind vor eine große Herausforderung in seiner Entwicklung gestellt. Die Bindungsbeziehung, die kognitive und die Identitätsentwicklung sowie die psychosoziale Entwicklung des Kindes werden dabei stark belastet. Die Eltern und das soziale Umfeld stellen für das Kind eine wichtige Ressource dar, um die Bewältigung einer Trennung und Scheidung...

Lübecker Richter, Ankläger und Richter in Personalunion?

Der Vater einer 6-jährigen Tochter ist in die Mühlen der Justiz geraten. Vor dem Landgericht Lübeck wird in Kürze in der Berufung der Fall eines Vaters verhandelt, der im Rahmen seines Kampfes um das Wohl und die Gesundheit seiner damals 4-jährigen Tochter die schwarzenbeker Familienrichterin H. Meistering „beleidigt“ haben soll. das ganze bekommt allmählich eine Dimension des Falls Gustl Mollath -. Erst kämpfte er um das Sorgerecht für seine Tochter, dann stand er selber am 06. November 2015 wegen angeblicher Beleidigung einer Richterin vor deren Kollegen im Amtsgericht Ratzeburg. Nachzulesen unter „Vater wegen Richterbeleidigung im Familienverfahren vor Strafgericht“ Und nun wird sein Fall in Lübeck vor der Richterin Dr. Gesine Brunkow verhandelt, jener Richterin, die mehrere Dienstaufsichtsbeschwerden des Kindesvaters, gegen die Verfahrensführung der schwarzenbeker Kollegin, die nun beleidigt worden sein soll, abschlägig...

Familienrichterin will „ihr Kind“

Schon lange ist die schwarzenbeker Familienrichterin H. Meistering umstritten. In Bewertungsforen wie Yelp oder golocal findet man unter dem Begriff Amtsgericht Schwarzenbek div. Einträge und googelt man den Namen erfährt man Weiteres. Durch behördlichen Kindesentzug entriss sie 2014 ein 4-jähriges Mädchen ihren Eltern von denen ein Teil zwar psychisch krank war aber der Vater seit Geburt treusorgend zur Verfügung stand, und überantwortete sie dem persönlich bekannten Vorsteher des Landbezirkes aus Kankelau. Der Fall ging im Januar 2015 durch die Presse und die Medien. Dem Kind geht es nach seinen traumatischen Erlebnissen...

Vater wegen Richterbeleidigung im Familienverfahren vor Strafgericht

Seit 4 Jahren kämpfte der hamburger Vater einer 5-jährigen Tochter vor dem Amtsgericht Schwarzenbek um das gemeinsame Sorgerecht für seine uneheliche Tochter. Nach dem auch sein 3. Sorgerechtsantrag im Sommer 2014, erneut ohne Würdigung der Beweisangebote abgelehnt wurde, vergriff sich der treusorgende Vater nach Ansicht des Lübecker Oberstaatsanwaltes Dr. Ralf Peter A. im Ton. Er wird nun wegen Beleidigung der Richter angeklagt. Selbst mehrfache Hinweise des Verfahrensbeistandes auf Kindeswohlgefährdung bei der psychisch kranken Mutter ignorierte die Verfahrensführende Richterin Heike M. In den vorangehenden Verfahren...

OLG Saarbrücken: Unzulässigkeit eines Scheidungsantrags

Am 13.01.2014 hat das Oberlandesgericht (OLG) Saarbrücken entschieden, dass ein Scheidungsantrag, in welchem relevante Angaben fehlen, als unzulässig zurückzuweisen ist (AZ.: 9 WF 4/14). NOETHE LEGAL Rechtsanwälte , Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Zürich informiert: Nach dem Familienverfahrensgesetz (FamFG) muss im Scheidungsantrag die Erklärung abgegeben werden, ob die Ehegatten eine Vereinbarung über die elterliche Sorge, den Umgang und die Unterhaltspflicht gegenüber den gemeinsamen minderjährigen Kindern, deren Namen und Aufenthaltsorte ebenfalls angegeben werden müssen, oder über die eheliche Unterhaltspflicht,...

Jugendamtswillkür, jetzt Wahlkampfthema?

Rechtzeitig zum Beginn des Wahlkampfs zeigen die Piratenpartei Größe! Sie haben keine Ähnlichkeit mit den Piraten der Karibik. Unter Piraten stellen wir uns verwegene Burschen vor, menschenverachtende Gestalten die rauben und morden. Die Berliner Piraten passen nicht in dieses Bild. Sie sind ganz anders, menschenfreundlich und bürgernah. Ihnen allen ist bekannt, das die deutschen Jugendämter mehr und mehr in Verruf kommen. Berichte über willkürliche Inobhutnahmen (Kinderklau) – zum Teil mit Polizeigewalt – wechseln sich ab, mit Berichten von zu Schaden gekommenen Kindern, nachdem sie vom Jugendamt in Obhut genommen wurden....

Was steckt hinter den Statistiken?

2011 ist die Zahl der Inobhutnahmen durch Jugendämter weiter gestiegen Im Jahr 2011 haben die Jugendämter in Deutschland 38 500 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren 6 % mehr als 2010, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Die Zahl der Inobhutnahmen ist gegenüber 2007 (28 200 Inobhutnahmen) um 36 % gestiegen.. Die meisten (28 100 oder 73 %) der in Obhut genommenen jungen Menschen lebten vor der Inobhutnahme bei ihren Eltern oder einem Elternteil. Für 10 400 (27 %) der jungen Menschen wurde eine Erziehung außerhalb des eigenen Elternhauses eingeleitet, zum Beispiel in einer Pflegefamilie oder in einem...

Zugewinngemeinschaft und was sie bedeutet

Eine Ehe ist ein Bund fürs Leben – zumindest ist dies das erstrebenswerte Ziel. Neben den Liebesabsichten, die dahinter stehen, folgen mit der Eheschließung auch rechtliche Konsequenzen. Denn soweit nichts anderes vereinbart wird, gilt dann der Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Was dies bedeutet, wissen die wenigsten. Über den automatisch geltenden Güterstand informieren die Rechtsanwälte Alexander Dobiasch und Rupert Richter aus Bergen auf Rügen. Ehegatten bleiben alleinige Vermögenseigentümer Der Güterstand der Zugewinngemeinschaft ist laut Gesetz folgendermaßen definiert: Gemäß § 1363 Abs. 1 BGB befinden sich...

Grundstücksrecht – Komplexität erfordert Rechtssicherheit

Der Zinssatz ist derzeit so niedrig, dass sich sehr viele für den Bau einer Immobilie entscheiden. Der Kauf von Grundstücken stellt für den Bürger meist keine aufwendige Angelegenheit dar. Dabei sind die damit verbundenen notwendigen Kenntnisse im Grundstücksrecht für den juristischen Laien kaum zu durchschauen. Die Liste von Begriffen und Rechtshandlungen, die das Grundstücksrecht einschließen, ist lang und erfordert spezielle Fachkenntnisse und demnach eine kompetente rechtsanwaltliche Betreuung. Über die Leistungen im Grundstücksrecht informieren die Rechtsanwälte Alexander Dobiasch und Rupert Richter aus Bergen auf Rügen. Leistungen...

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