Silber

Gold fördern kostet Geld

In der Goldbergbauindustrie steigen die Kosten. Gut stehen die Goldgesellschaften dar, die mit niedrigen Kosten punkten können. Im ersten Quartal 2021 sind die weltweiten durchschnittlichen All-in-Sustaining-Cashkosten (AISC) im zweiten Quartal in Folge gestiegen. Genau gesagt kostete es im ersten Quartal 2021 rund fünf Prozent mehr als im Vorquartal Gold aus dem Boden zu holen. Für eine Unze Gold müssen im Schnitt 1.048 US-Dollar bezahlt werden für die Förderung. Dies ist der höchste Wert seit dem zweiten Quartal 2013. Die All-in-Sustaining-Cashkosten stehen für die kompletten Produktionskosten, die in einer Mine entstehen. Berechnet werden sie mit drei Formeln, damit die dauerhaft entstehenden Produktionskosten festgestellt werden können. Dann können sie auch in Verbindung zu dem Verkaufspreis des Edelmetalls in Beziehung gesetzt werden. In die drei Formeln fließen drei Kostenarten ein: Cash Kosten, All-in Kosten und der Einsatz von...

Der Goldpreis richtet sich nach verschiedenen Faktoren

Nicht nur Angebot und Nachfrage bestimmen den Goldpreis. Ein wichtiger Faktor ist die wirtschaftliche Erholung. Wächst die Wirtschaft, so wirkt dies unterstützend für Schmuck, langfristige Ersparnisse und Nachfrage aus der Industrie. Risiken und Unsicherheiten lassen viele Investoren in den sicheren Hafen Gold einfahren. Vermögenswerte wie Gold dienen als Schutz vor Verlusten und sorgen für Diversifizierung im Portfolio. Daneben wirken sich Zinssätze und die Stärke beziehungsweise Schwäche von Währungen auf den Preis des Edelmetalls aus. Dabei gelten diese Grundsätze nicht nur für private Anleger, sondern auch für Zentralbanken. Im laufenden Jahr waren diese mehrheitlich dem Gold sehr zugetan und es wird damit gerechnet, dass die Zentralbanken auch in naher Zukunft weiter Gold einkaufen. Gerade geht auch das Inflationsgespenst um und ist ein zentrales Thema bei Anlegern. Steigen die Preise weiter, also geht die Inflation weiter und...

Zinspolitik stärkt Goldpreis

Der Inflationsschub hat sich bereits etabliert, auch wenn es noch Ungläubige gibt. Zwar werden einige der Faktoren, die für Inflation sorgen, vorübergehen. Insofern muss man der Fed Recht geben. Aber ansonsten dürfte die Inflation doch hartnäckiger sein als manche annehmen. Die Abflachung der US-Renditekurve geht auf das Konto der enormen Geldmenge, die unterwegs ist. Und zudem wirken die Aussagen der Fed, dass alles nur vorübergehend sei. Und mit der Zeit, die vergeht, steigt der Druck auf die Fed vielleicht doch eher zu Zinserhöhungen zu greifen. Die Europäische Zentralbank und Präsidentin Lagarde äußerten sich aktuell in der Art, dass die Zinsen auf dem aktuellen oder niedrigen Niveau bleiben, bis die Inflationsrate zwei Prozent erreicht und auch auf diesem Wert bleibt. Dabei könne die Inflationsrate auch mal höher sein. Daraus kann man entnehmen, dass die Zinsen noch für lange Zeit nicht nach oben gehen, sondern dauerhaft niedrig...

Silber hoch im Kurs

Gold und Silber gelten traditionell als sichere Vermögensaufbewahrung. Der Wert dieser Edelmetalle ist stark angestiegen. Seit 2019 ist Gold rund 40 Prozent und Silber etwa 70 Prozent im Preis gestiegen. Währungen sind anfällig und dies erkennen immer mehr Menschen, besonders seit der Pandemie. Denn die Regierungen drucken seitdem noch mehr Geld und häufen immer mehr Schulden an. Da kommt bei vielen die Angst auf, dass eines Tages die Blase platzen könnte. Silber und Gold haben dagegen einen physikalischen Wert, den man greifen kann. Und Inflation untergräbt den Wert der Währungen. Was mit dem Silberpreis Anfang des Jahres...

Gold - das zuverlässigste Wertaufbewahrungsmittel

Inflation ist eigentlich nichts Neues, sie bahnte sich schon 1971 an. Damals lösten die Vereinigten Staaten den Dollar vom Gold, die Fiat-Geld-Ära begann. Seitdem schwinden Reichtum und Kaufkraft unseres Geldes nach und nach. Im Zeitalter der Fiat-Währungen spielt Gold die Rolle für das Portfolio. Seit 1971 ist Gold im Wert um zirka 4.500 Prozent gestiegen, Aktien um rund 3.375 Prozent. Und was hat der Dollar seitdem gemacht? Er hat rund 85 Prozent seiner Kaufkraft verloren. So sieht der Londoner Analyst Ross Norman Gold "als Mutter aller Kaufgelegenheiten". Denn die Regierungen versprechen zu viel und geben zu viel aus. Bezahlt...

Indien, der Monsun und das Gold

Gold und der Monsun bestimmen besonders die indische Wirtschaft. Daher wird der Monsun genau beobachtet. Eines der wichtigsten Nachfrageländer für Gold ist nun mal Indien. Es dient als Wirtschafts- und als Kulturgut. Es ist bekannt, dass eine anstehende Hochzeitssaison ebenso wie das Diwali-Fest die Goldkäufe in die Höhe treibt. Nun bestimmen Ernte und Monsun wieviel Geld ein Inder in das kostbare Gold investieren kann. Wirtschaftsleistungen und das Monsungeschehen laufen zwar nicht mehr so parallel wie früher, da der indische Staat auf die Goldnachfrage einwirkt, aber noch immer besteht ein bedeutender Zusammenhang. Der Monsun...

Grüne Energien sind kostengünstig!

Eine neue Studie bringt es an den Tag. Erneuerbare Energien sind billiger als fossile Brennstoffe. Der Grund liegt in der erheblichen Kostensenkung von Wind- und Solarenergie. So sind beispielsweise die Kosten großer Solarprojekte in einem Jahrzehnt um rund 85 Prozent gesunken. Dies ist positiv für den Aufstieg der erneuerbaren Energien. Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) hat ausgerechnet, dass von den im vergangenen Jahr in Betrieb genommenen Wind-, Solar- und anderen erneuerbaren Energien fast zwei Drittel, rund 62 Prozent, billiger sind als der billigste fossile Brennstoff. Für den Klimawandel...

Wen interessiert der Goldpreis am meisten

Im Internet wurden Suchdaten erforscht, welche Länder wie oft das Wort "Goldpreis" suchten. In den Top Ten waren die USA und Großbritannien. Auf Platz eins stehen die Vereinigten Arabischen Emirate mit durchschnittlich 521.000 Online-Suchanfragen monatlich. Gerechnet auf 1.000 Internetnutzer sind dies gut 58 Anfragen. An zweiter Stelle steht Singapur. Hier machten die Suchanfragen pro Monat 184.500 aus. Eines der reichsten Länder der Welt, Katar, belegt den dritten Platz. Platz acht gebührt Neuseeland, wo im Schnitt monatlich 9,12 Suchanfragen je 1.000 aktiven Internetnutzern stattfinden. USA ist auf Platz neun und das Vereinigte...

Olympische Medaillen stehen im Fokus

Von 23. Juli bis 8. August wird in Tokio um Gold, Silber und Bronze gekämpft. Zeit also sich die Medaillen genauer anzusehen. Insgesamt werden 1017 Medaillen an die Besten der Olympiade verliehen. Neben dem ideellen Wert wohnen den begehrten Stücken noch andere Werte inne. Eine Goldmedaille besteht nicht aus reinem Gold, sondern aus Silber (550 Gramm) mit einen rund sechs Gramm schweren Goldüberzug. Legt man einen Wert von 50 Euro für ein Gramm Gold und 0,70 Euro für ein Gramm Silber zugrunde, dann kommt man auf einen Wert von 685 Euro. Eine Silbermedaille besteht aus Silber und sonst nichts und wiegt 550 Gramm. Interessant...

Privatanleger und Zentralbanken setzen auf Gold

Jüngstes Beispiel bei den Zentralbanken ist die brasilianische Zentralbank, die im Juni so viel Gold kaufte wie seit gut 20 Jahren nicht mehr. 41,8 Tonnen Gold hat die Zentralbank in Brasilien zugekauft, um die Reserven zu stärken. Viele Jahre lang blieb das Goldvolumen in etwa gleich. Nun hat die Zentralbank mit dem Goldkauf für einen Anstieg der Goldreserven um 52,7 Prozent gesorgt und sie besitzt nun 121,1 Tonnen, damit einen Wert von insgesamt etwa 6,87 Milliarden US-Dollar. Wieviel dafür gezahlt wurde, ist nicht bekannt. Der Goldpreis befand sich in den letzten Monaten auf einer Art Achterbahnfahrt. Auch wenn der Goldpreis...

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