Schneeballsystem

Zum Begriff des Schneeballsystems mit dem Erfordernis des fortwährenden Zugangs von weiteren Teilnehmern - von Dr. Horst Werner

Als Schneeballsystem oder Pyramidensystem werden Geschäftsmodelle bezeichnet, die zum Funktionieren eine ständig wachsende Anzahl an Teilnehmern benötigen, so die Definition bei Wikipedia. Das Schneeballsystem wird von Fachleuten auch als „Ponzi-System“ bezeichnet und beschreibt ein Geschäftskonzept, das nicht auf eine ordnungsgemäße handelsrechtliche Gewinnerzielung abstellt und das auf einem fortwährenden Zugang von weiteren Teilnehmern beruht. Häufig handelt es sich um Schein-Geschäftsmodelle ohne angemessenen werthaltigen Hintergrund. Die Teilnehmer eines Schneeballsystems können somit nur (Schein-)"Gewinne“ erzielen, wenn sie weitere Personen finden, die sich an einer bestimmten Geschäftsidee ohne überschüssige Wertinhalte beteiligen. Produktionsunternehmen von Sachwerten mit realen Käufern als "Teilnehmer" stellen keine Schneeballsysteme dar. Geschäftskonzepte, die auf den Verkauf von Sachwerten oder Waren mit seriös prognostizierbaren,...

Michael Oehme: Bundesregierung will Maßnahmenpaket bei Produkten des Graumarktes

Regelungslücken und Umgehungsmöglichkeiten sollen geschlossen werden St. Gallen, 03.06.2014. Die bereits durchgeführten Reglementierungen im Vertrieb von Kapitalanlagen, auch bekannt unter Grauer Kapitalanlagemarkt, sollen nun nochmals ergänzt und verschärft werden. Hierbei besteht Einigkeit zwischen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD). Hierzu wurde ein „Aktionsplan für mehr Verbraucherschutz im Finanzmarkt“ geschaffen. „Im Kern sieht das Maßnahmenpaket vom 22. Mai vor, dass Kapitalanlageprodukte transparenter werden, Ansätze von Schneeballsystemen rechtzeitig erkennbar sind und die Behörden dann auch entsprechend durchgreifen können. Zudem sollen die Anlegerzielgruppen eindeutiger definiert werden und es gibt Grenzen im Hinblick auf die Bewerbbarkeit“, erklärt Michael Oehme von der CapitalPR AG aus Sankt Gallen. Das Unternehmen hat sich auf die Finanzierung von mittelständischen Unternehmen...

Michael Oehme, CapitalPR AG: Generelles Verbot des freien Vertriebs von Kapitalanlageprodukten?

St. Gallen,29.04.2014. Geht man auf die Internetseiten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, greift diese jetzt konsequent durch. Bereits kurz nach Ankündigung spricht sie Vertriebsverbote aus. Die Anbieter sind gut beraten, sehr kooperativ zu reagieren. Denn im Hintergrund brodelt eine andere Gefahr. Sie konnte es schon immer. Jetzt macht sie es konsequent. Die Rede ist von der Möglichkeit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), gegen aus ihrer Sicht unseriöse Angebote vorzugehen. Denn die BaFin hat offensichtlich die Schnauze voll, dass man ihr in jüngster Zeit mehrfach vorgehalten hat, sie habe nicht konsequent genug durchgegriffen und selbst dann noch Produkte für den Vertrieb zugelassen, als diese schon unter Verdacht standen (Link: http://www.kaufhaus.handelsblatt.com/artikel/bafin-kraftlose-aufseher-p6820.html). Außerdem habe man, beispielsweise im Fall Prokon, Endkundenwerbung nicht genau genug...

Verdacht auf Kapitalanlagebetrug mit Tropenholzanlagen

Gründer der Green Planet AG in Untersuchungshaft Die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main ermittelt gegen die Verantwortlichen der Firma Green Planet. Eine dreistellige Zahl von Anlegern soll über die Frankfurter Firma Green Planet Tropenholz-Investments als Kapitalanlage getätigt haben. Der Verdacht der Ermittler geht dahin, dass Gelder veruntreut und damit nicht investiert wurden. Am 09.04.2014 wurden die Räumlichkeiten der Gesellschaft Green Planet AG in Frankfurt am Main sowie Privatwohnungen von Verdächtigen durchsucht. Gemäß eines Berichtes der BILD-Zeitung vom 11.04.2014 besteht der Verdacht des gewerbsmäßigen Betrugs....

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