Pressemitteilung WebService - Pressemitteilungen kostenlos veröffentlichen

Runder Tisch

15.06.2009: |
Kommentar: Feststellung: Der Verein ehemaliger Heimkinder (VeH) hat Ende Mai 2009 einen Opferentschädigungsfond in Höhe von 25 Milliarden Euro öffentlich gefordert und will diese Forderung im Rahmen des dritten Sitzungskomplexes des Runden Tisches Heimkinder am 15./16. Juni noch einmal vortragen. Dass der Opferentschädigungsfond berechtigt ist, darüber muss wirklich nicht mehr diskutiert werden. Bereits die Verbrechen, die in dem Buch des Spiegel–Journalisten Peter Wensierski „Schläge im Namen des Herren“ aufgezeigt sind, schreien bereits nach Entschädigung für zahlreiche verpfuschte Leben. Angesichts der Grausamkeiten...

Der Verein ehemaliger Heimkinder erfährt großen Zuspruch in jüngster Zeit. Nicht nur national - seit seiner letzten Mitgiederversammlung Pfingsten 2009 ist die Mitgliederzahl sprunghaft gestiegen. Vorstandsmitglieder des Vereins vermuten die deutliche Positionierung des Vereins und die klare Linie, die dieser mit seinem neuen Vorstand seither eingeschlagen hat. Auch international ist das Interesse an dem deutschen Verein - dem einzigen, der in der Bundesrepublik organisiert die ehemaligen Heimkinder vertritt - groß. So hat die irische Gruppe der "Survivors" - deren Rechtsanwalt sehr deutlich machte, dass er auf jeden Fall mit...

( Übersetzung ins Englische zur uneingeschränkten und unentgeldlichen Nutzung für alle ! – Unrestricted use for all and free of charge ! ) Former Children's Home Residents in Germany demand 25 billion euro in compensation The German Association of former Children's Home Residents demand 25 billion euro in compensation Heimkinder fordern 25 Milliarden Euro | hpd [ @ http://hpd.de/node/7135 ] ( Translated from the German press release of Humanist Press Service - hpd - "Menschenrechtsverletzungen" = Human Rights Abuses, dated 2 June 2009, 07:42, Nr. 7315 ) ( This is a combined effort of several different translators...

"Es war Peter Wensierski, der Autor des Buches "Schläge im Namen des Herren " der mich bat die Vertretung der Opfergruppe der ehemaligen Heimkinder zu übernehmen " führt der Opferjurist Witti aus . Nach federführender Erledigung der NS Opferentschädigung in mehreren europäischen Staaten und der federführenden Erledigung zweier der komplexesten Grossunglücke in Europa- Seilbahnunglück Kaprun und Flugzeugkollision über Überlingen, wurde der Sachverstand von dieser Opfergruppe angefordert. Über drei Jahre wurde, nachdem von Anfang an das Konzept eines Runden Tisches mit detaillierten Inhalten den Verursachern vorgelegt...

Der"Verein ehemaliger Heimkinder“ hatte sich Januar 2004 durch eine Bundes-Interessengemeinschaft misshandelter Heimkinder in Paderborn gegründet, und später Oktober 2004 im "Kalmenhof in Idstein"als Verein zusammengeschlossen (Veh.ev). Über Jürgen Schubert als erster Vorsitzender 2005, der in Aachen lebt, wurde beim Aachener Registeramt der Veh.ev Juli 2005 eingetragen. 2006 wurde eine Petition an den Bundestag gerichtet,um eine Aufarbeitung "dieses unrühmlichen Kapitels deutscher Sozialgeschichte der Nachkriegszeit zu erreichen“.Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat in einer öffentlichen Sitzung am 26. November...

„Öffnete man in den 1950er und 1960er Jahren die Tür zum Johanna–Helenen-Heim, so sah man in einen Abgrund der Willkür, der Zerstörung, der Gewalt, der Angst und der Einsamkeit. Man blickte in das „Herz der Finsternis“. Mit diesem Satz beendeten die Historiker Dr. Ulrike Winkler und Prof. Hans Walter Schmuhl ihren Zwischenbericht über die Situation der Heimkinder vor 40 bis 60 Jahren in den damaligen Orthopädischen Anstalten Volmarstein. Zuvor schilderten sie Gewalttaten, die auch zur damaligen Zeit teilweise justiziabel waren. Sie ermittelten Schläge mit der Hand, mit der Faust und dem Stock, sowie Fußtritte gegen...

Sehr geehrte Frau Dr. Vollmer, „Sie erlebten brutale Gewalt“, hat die „Neue Westfälische“ am 3. März 2009 ein Interview mit Ihnen abgedruckt. Verwiesen wird auf schlimme Zustände in Kinderheimen „bis in die 1970er-Jahre“. Damit beschäftigt sich auch der im Dezember vorigen Jahres eingerichtete „Runde Tisch“ des Deutschen Bundestages. Sie haben die Aufgabe übernommen, zwischen „Tätern und Opfern zu vermitteln“. In einem Brief vom 15. Dezember 2008 baten Sie mich, Ihnen Informationen zukommen zu lassen, die ich für wichtig halte. Wie Sie wissen, beschäftige ich mich seit über einem Jahr als Redakteur...

„Die Teufelin“ nennen Heimkinder die Leiterin der evangelischen Einrichtung in Holzen (Landkreis Holzminden). 23 Jahre nach seinem Aufenthalt im Jugenddorf Sankt Josef in Dalheim kehrt Raymund zu mitternächtlicher Stunde in das Heim zurück. Sein kurzer Besuch endet an einem Baum vor Sankt Josef. Er ist tot. Ein 74-Jähriger berichtet in diesen Tagen über sein Heim-Schicksal. Seinen Namen will er nicht nennen. Er schämt sich immer noch. Als uneheliches Kind ist er abgeschoben worden. „Ich will nichts erzählen. Sonst kommt alles wieder hoch“, sagt ein anderes ehemaliges Heimkind. An den Runden Tisch des Deutschen Bundestages...

Mit den schlimmen Zuständen, die es in den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren in vielen Kinderheimen gegeben hat, beschäftigt sich zurzeit ein Runder Tisch unter Vorsitz von Antje Vollmer. Eingesetzt worden ist er vom Deutschen Bundestag. Warum mit der Aufarbeitung der Heimgeschichte so lange gewartet wurde, ist ein Rätsel, denn was in einigen Heimen los war, wusste die Öffentlichkeit auch schon vor 40 Jahren. Viele hörten allerdings einfach nicht zu, taub stellten sich auch die Kirchen als Trägerinnen solcher Einrichtungen. Nicht einmal ein Roman, der vor 30 Jahren verfilmt wurde, änderte daran etwas. Auch heute sind wieder...

Wie eiskalt ist die Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen? Diese Fragen muss die 50-Jährige überhört haben: „Warum hat man mir das angetan? Warum wurde ich 17 Jahre lang eingesperrt?“ Gestellt wurden sie am 4. Dezember 2008 von einem ehemaligen Heimkind während einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages. Bundestagspräsident Norbert Lammert teilte bei dieser Gelegenheit mit, dass ein Runder Tisch gebildet werde, bei der ehemaligen Bundestagsvizepräsidentin Dr. Antje Vollmer sollten alle Fäden zusammenlaufen. Dazu sagte Lammert: „Das ist eine schwierige Aufgabe.“ Dass sie noch...

Inhalt abgleichen