Runder Tisch

Verbrechen und Mißhandlungen behinderter Kinder in Volmarstein in den Nachkriegsjahrzehnten

10 Jahre „Freie Arbeitsgruppe JHH 2006“ - kein Grund zur Freude Mit einer Lüge fing alles an. Der Anstaltsleiter der „Evangelischen Stiftung Volmarstein“, Pastor Ernst Springer, verstieg sich im Frühjahr 2006 in einem Leserbrief in dem Wochenblatt „Unsere Kirche“ zu folgender Formulierung: „Wir wissen aber auch wie Traumatisierungen oft den Blick trüben, zumindest fixieren können.“ Damit wollte er den Schreiber eines vorherigen Leserbriefes endgültig zum Schweigen bringen. Dieser Versuch ist ihm mißlungen. Denn der Schreiber des Leserbriefes hat in Sachen Heimgeschichte nie mit dem Anstaltsleiter gesprochen. Es ging um die Vorstellung des Buches „Schläge im Namen des Herren“ von Peter Wensierski im Wochenmagazin „Unsere Kirche“. Zu dieser bezog Helmut Jacob in seinem Leserbrief Stellung: „Die gute Nachricht zuerst: Die meisten Kinder haben sie überlebt. Und nun die schlechte: Die meisten Kinder haben sie erlebt...

Runder Tisch fördert den Frieden

Die Scientology Kirche London veranstaltete anlässlich des Welt-Friedens-Tages einen runden Tisch zum Thema Menschenrechte, um in einer konzertierten Aktion den Friedensgedanken in ganz London zu verbreiten. Die Scientology Kirche London feierte am 17. September den Welt-Friedens-Tag mit einem runden Tisch gemeinsam mit dem UN-Friedens-Gesandten OBE Dr. Iftikhar Ayaz . Die Veranstaltung stand unter dem Motto des International Peace Day 2013 der UN: „Education for Peace“. Beamte, Künstler und Pädagogen nahmen an der lebhaften Diskussion darüber teil, was der öffentliche und private Sektor tun kann, um ganz London Frieden zu bringen. Im Jahr 2011 wurde London von Unruhen heimgesucht, die sich über ganz England ausbreiteten und fünf Todesfälle sowie einen geschätzten Sachschaden in Höhe von mehr als £100 Millionen Pfund zur Folge hatten. Viele der Bedingungen, die zu den Unruhen geführt haben bestehen noch heute. Der Direktor...

Wer war nochmal Ter Heide?

Aus gegebenem Grunde weist der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) darauf hin, dass das Schreiben an den Deutschen Bundestag, datiert 25. März 2012, mit „Forderungen und Lösungsvorschläge an den Deutschen Bundestag für eine gerechte Restitution der ehemaligen Heimkinder, Pflegekinder, Opfer sexualisierter Gewalt, Mündel und Behinderte“, unterschrieben von Gregor Ter Heide NICHT vom VEH e.V. geschrieben, autorisiert, unterzeichnet wurde. Ebenso wenig hat der VEH e.V. eine „Gemeinsame Forderung der Opfergruppen zur Restitution“ bzw. Positionspapiere oder Erklärungen zum o.g. Papier unterzeichnet. Alle Unterzeichner zu genannten Papieren und Forderungen tun dies in ihrem eigenen Namen und auf ihre eigene Verantwortung. Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. distanziert sich ausdrücklich von diesen Unterschriften. Desgleichen möchten weisen wir darauf hin, dass weder der Herr Rechtsanwalt Nieporte noch sein Mitarbeiter...

Wir wollen ihre Almosen nicht!

In den Medien heißt es wieder und wieder: Es wird Entschädigungszahlungen geben, es wird Wiedergutmachungen geben. Und dazu schwirren auch gleich Zahlen durch den Blätterwald: Bis zu 10.000 Euro seien möglich... DIE WAHRHEIT SIEHT LEIDER SEHR VIEL TRAURIGER AUS: Es gibt keine Entschädigungen, es gibt keine Wiedergutmachungen! Es wird allenfalls – bei nachgewiesener Bedürftigkeit – Hilfeleistungen geben. Sachleistungen. Kein Bargeld! Also: der eine bekommt eine Brille, der zweite einen Stützstrumpf, für den dritten ist eventuell eine Gehhilfe drin… Ganz großmäulig ist von Rentennachzahlungen die Rede. D.h. Zahlungen,...

Zur Show am 11.09.2011 in der Friedenskirche in Berlin.

Als größter Heimkinderverein in Deutschland und als derjenige, der mit seiner Petition an den Bundestag den „Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ (RTH) und damit diese „Entschuldigungsshow“ der evangelischen Kirche erst angestoßen hat, wurde der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) nicht einmal zu dieser merkwürdigen Veranstaltung eingeladen worden. Das erinnert uns fatal an die Auslese, die man schon beim RTH vorgenommen hatte. Anscheinend sind nur solche Ehemaligen willkommen, die auch ordentlich und brav den Mund halten und den Ablauf dieser "Entschuldigungsorgie" nicht stören. Wie man im...

Alles unter einem Dach: Täter, Richter und Vollstrecker

Katholisches Verfahren zur Opferentschädigung Einmal nachgedacht: Stellen Sie sich vor, Sie schauen früh morgens aus dem Fenster und reiben sich verwundert die Augen. Ihr schmuckes Auto ist nur noch ein Schrotthaufen. Wer war der Täter?, fragen Sie sich und Sie erhalten tagelang keine Antwort. Endlich raunt Ihnen der Nachbar von Gegenüber zu: „Das war Ihr Nachbar Erwin; ich habs gesehen.“ Sie konfrontieren Erwin mit Ihrem Schrotthaufen: „Erwin, das warst Du!“ Erwin leugnet: „Das ist abstrus!“. Ein weiterer Nachbar meldet sich und sagt, auch er habe gesehen, dass Erwin das Auto zu Schrott gefahren habe. Jetzt bleibt...

Fau Vollmer legt ein "faules" Ei

Am Montag, den 13. Dezember 2010, wird Frau Vollmer, Vorsitzende des Runden Tisches Heimerziehung in den 50-70er Jahren, auf der Bundespressekonferenz in Berlin den Abschlussbericht des vorgenannten Tisches vorgestellt. Wie schon vorab durchsickerte, soll für die geschädigten Heimkinder ein Stiftungsfond in Höhe von 120 Millionen Euro eingerichtet werden. Dies sei das Ergebnis aller Beteiligten am runden Tisch. Als ehemaliges Heimkind, also Betroffener und Geschädigter, sexuell Missbrauchter, unterdrückter und gedemütiger Mensch, der diesen Runden Tisch mit kritischen und argwöhnischen Augen über 2 Jahre betrachtete,kann ich...

Ehemalige Heimkinder: Offener Brief an Antje Vollmer (Runder Tisch)

12. Dezember 2010 Sehr geehrte Frau Vollmer, dann sterben sie uns weg - ist das nun das Motto? Da beschäftigt sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zwei Jahre lang mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder in den 1950er-, 1960er- und 1970-er Jahren, dann wird ein Runder Tisch eingerichtet, Sie übernehmen den Vorsitz. Sofort haben Sie mir einen Brief geschrieben, baten mich um Mithilfe und um Informationen. Habe ich getan. Ich lieferte Ihnen Berichte. Die Mitglieder des Runden Tisches bereisten die "schlimmsten Heime", Städte und Organisationen richteten Hotlines und Internet-Seiten ein, sogar wissenschaftliche...

Am 05.02.2011 "Der kleine Prinz" in Duisburg - Tagung und Runder Tisch zur Loveparade 2010 - Offene Fragen - Erste Antworten

Loveparade Duisburg - Tagung und Runder Tisch am 05.02.2011 im "Kleinen Prinzen" Gut 6 Monate nach der schrecklichen Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg vom 24.07.2010, bei der 21 Menschen ums Leben kamen und hunderte schwer verletzt wurden, findet am 05. Februar 2011 von 10:00 - 18:00 Uhr in den Räumen des Tagungszentrums "Der kleine Prinz" in Duisburg eine Tagung und ein Runder Tisch unter der Überschrift: Offene Fragen - Erste Antworten statt. Die Veranstaltung wird von Massenpanik Selbsthilfe e.V. und DocuNews.org organisiert. Zur Vorbereitung organisierten der Sprecher des Vereins von Betroffenen der Loveparade Jürgen...

Jedes Opfer ist ein Opfer zuviel

Zum Thema „aktuelle Missbrauchsdebatte“ hatte ich die Gelegenheit, mit Hans Georg van Herste zu sprechen, der sich seit vielen Jahrzehnten mit dieser Thematik beschäftigt und Opfern mit Rat und Tat zur Seite steht. EK Seitdem Anfang des Jahres der sexuelle Missbrauch in kirchlichen Einrichtungen öffentlich gemacht wurde, haben sich viele Opfer gemeldet. Wie stehen Sie dazu? vH Seit ich Ende der 1970er Jahre den ersten sexuellen Übergriff eines evangelischen Diakons auf ein junges Mädchen öffentlich angesprochen habe, wurde ich durch die Kirchen immer wieder mit Aufmerksamkeit bedacht. Mit teils inqusitorischen Mitteln...

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