Rechtsextremismus

Am kommenden Mittwoch planen Neonazis der „Freien Kräfte Teltow-Fläming“ zum wiederholten Male eine Kundgebung auf dem Zossener Marktplatz. Bereits am 27. Januar wollten 30 Neonazis, größtenteils aus Teltow-Fläming und Königs Wusterhausen am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus provozieren, was ihnen aber mitnichten gelang: Auflagen der Polizei untersagten ihnen von einem „Holocaust in Gaza“ zu sprechen, 25 Antifas protestierten spontan mit mehreren Transparenten und die Zivilgesellschaft versuchte mit einer „Licht aus“-Aktion die Nazis auf dem Platz im Dunkeln stehen zu lassen. Die eigentliche Gedenkveranstaltungen,...

Am Abend des 27. Januar 2009 gedachten über hundert Menschen bei einer Veranstaltung im Zossener Ortsteil Wünsdorf den Opfern des Holocaust. Eine zeitgleich stattfindende Naziprovokation in Form einer Kundgebung lief ins Leere. Trotz massivem Aufgebot duldet die Zossener Polizei jedoch Straftaten bei der Neonaziveranstaltung. Nicht einmal 30 Neonazis versammelten sich gegen 18 Uhr auf dem Marktplatz Zossen um vorgeblich anlässlich des 150ten Geburtstages von Kaiser Wilhelm II. zu demonstrieren. Ursprünglich wollten sie unter dem Motto „Stoppt den israelischen Holocaust im Gaza-Streifen!“ die Opfer des Holocaust verhöhnen....

Jörns Bühner, Geschäftsführer der Agentur Bühner Personalvermittlung aus Berlin, sieht Deutschland, wie er in einem Interview sagt, bereits am Scheideweg Frage: Herr Bühner, zu Beginn diesen Jahres hatten Sie in einem aufsehenerregenden Interview die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland kritisiert und insbesondere die monatliche Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen entlarvt. Was haben Sie darauf für Reaktionen bekommen? Jörns Bühner: Nun, es war in der Tat ein sehr aufsehenerregendes Interview, was von mir so sicher nicht geplant war. Ich habe aus allen Teilen Deutschlands wirklich ausschließlich positive Reaktionen...

Sorgte in Zossen zunächst ein bekannter Holocaustleugner für Aufregung, störten am Mittwoch knapp 20 Neonazis eine Gedenkveranstaltung Am Mittwochabend hatten sich rund 150 Menschen auf dem Zossener Marktplatz versammelt, um denn Opfern der Shoa zu Gedenken. Anlass dafür war der seit einem Monat andauernde Widerstand des einschlägig bekannten Holocaustleugners Rainer J. Link gegen zwei Stolpersteine zum Gedenken an Opfer des Faschismus vor seinem Internetcafé in der Berliner Straße 11. Ungestört konnten sich bei der Veranstaltung 20 Rechtsextremisten der „Freien Kräfte Teltow-Fläming“ (u.A Michael Skupin, Marty Gansekow,...

Immer mehr „Reichsbürger“ zieht es in den Landkreis südlich von Berlin – Internetcafe in Zossen weiterhin Treffpunkt Rechtsextremer Der Holocaustleugner Rainer J. Link aus Zossen ist seit gut einem Monat in Berlin und Brandenburger Tageszeitungen Thema. Hintergrund des Ganzen ist eine Stolpersteinverlegung vor seinem Internetcafé „Medienkombinat“ in der Berliner Straße 11, bei der sich Link (Jahrgang 1952) heftig gegen gewehrt hatte und sogar einen Fotografen attackierte. Link buddelte die Steine, die an deportierte Juden erinnern sollen, zwar nicht aus, verdeckt diese aber seitdem mit einem Bierkasten und einem Werbeaufsteller...

Am frühen Sonntagmorgen protestierten ca. 80 Antifaschist/-innen gegen das sogenannte „Heldengedenken“ auf dem Garnisonsfriedhof am Columbiadamm. Jährlich treffen sich dort am Volkstrauertag Bundeswehr- und ehemalige Wehrmachtsangehörige, soldatische Traditionsverbände, Burschenschaftler, rechtskonservative Politiker sowie alte und neue Nazis. Auch in diesem Jahr legten die DVU und die NPD Kränze auf der Veranstaltung nieder, ohne dass sich daran einer der 40 Teilnehmer gestört gefühlt hätte. In ihren Reden betonten die Ewiggestrigen sogar, dass es ihnen egal sei, was ihre Teilnehmer „an allen anderen Tagen im Jahr“...

Am heutigen Donnerstag wurden bundesweit fast 100 Büros und Wohnungen von Mitgliedern der rechtsextremen Organisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ (HDJ) von der Polizei kontrolliert. Von den 14 in Brandenburg durchsuchten Objekten, befanden sich zwei im Landkreis Teltow-Fläming. In beiden Fällen sind einschlägig bekannte NPD-Kader betroffen. So wurde das Wohnhaus der Familie Hähnel im Ort Am Mellensee durchsucht. Erst Ende August hatten die Grünen und die Antifa bekannt gemacht, das Jörg und Stella Hähnel heimlich in den Landkreis zogen. Seitdem kommt die Familie nicht mehr aus den Negativschlagzeilen: Jörg Hähnel,...

Das Register zu Erfassung rassistischer, antisemitischer und rechtsextrem motivierter Vorfälle in Treptow-Köpenick veröffentlicht die erste Auswertung für den Zeitraum von November 2007 bis Juni 2008. Das Register sammelt diskriminierende und rechtsextreme Vorfälle, die von Bürgerinnen und Bürgern in Anlaufstellen, die über den Bezirk verteilt sind, gemeldet werden. Es sind insgesamt 89 Vorfälle registriert worden, die in die Auswertung eingegangen sind. Das Register ist nicht nur eine Sammlung rechtsextremer Vorfälle, sondern es will Diskriminierung im Alltag sichtbar machen. Im Gegensatz zu bestehenden Statistiken der...

Berliner NPD-Vorsitzender und HDJ-Kader Jörg Hähnel und dessen Frau ziehen nach Mellensee (Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg) Am kommenden Sonntag plant der Berliner NPD-Vorsitzender Jörg Hähnel (33) und dessen ebenfalls rechtsextrem aktive Frau Stella Hähnel (36) ihr neues Haus in der Sperenberger Straße 12, 15383 Am Mellensee in Teltow-Fläming zu beziehen. Zuvor wohnten beide in Hohen Neuendorf (Oberhavel) nördlich von Berlin. Jörg Hähnel ist Multifunktionär der NPD, er ist Berliner Landesvorsitzender, Mitglied im Bundesvorstand und Verordneter im Kommunalparlament von Berlin-Lichtenberg. In dieser Funktion sorgte...

Am heutigen Samstag protestierten rund 800 Menschen gegen einen zeitgleich stattfindenden NPD-Aufmarsch mit 130 Teilnehmern. Neben mehreren Gegenkundgebungen gab es auch unterschiedliche Protestaktionen direkt am rechten Aufzug. Seit heute Mittag zogen knapp 130 Neonazis gegen zwei Hindu-Tempel durch Berlin-Neukölln. Diese Demonstration der Berliner NPD ging vom U-Bahnhof Blaschkoallee über die Johannisthaler Chaussee zurück zum Ausgangspunkt. Redebeiträge wurden vom NPD-Landesvorsitzenden Jörg Hähnel, dem Neuköllner BVV-Verordneten Thomas Vierk und dem NPD-Bundesvorsitzenden Udo Voigt gehalten. Es wurden rassistische Sprechchöre...

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