Rechtsextremismus

Das Vorhaben der neuen Familienministerin Kristina Köhler, die Programme gegen Rechtsextremismus auf einen Kampf gegen jeden Extremismus auszuweiten, stößt auf Widerstand. Dabei ist es natürlich richtig, „rechts“ und „links“ gleich zu behandeln. Was auch immer diese nun 220 Jahre alten Begriffe besagen mögen, die zur Vereinfachung, aber nicht zur Differenzierung taugen. Aber Ministerin Köhler bleibt auf halbem Wege stehen. Das Grundgesetz kennt den Begriff „Extremismus“ nicht. Es spricht vom Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Das ist auch richtig so, denn der versuchte oder vollendete Bruch der...

08.12.2009: | | | | | |
„Klinsis Schlossherrin“ gingen viele auf den Leim. Vor allem als Chefin des luxuriösen Schlosshotels im Berliner Grunewald war sie umworben und wurde in Kreisen der „High Society“ gefeiert. „Blond, sportlich, jungmädchenhaft, mit hellbrauner Lederjacke und weißem Seidenschal flattert sie in die noble Bar des Schlosshotels“, schilderte ein tonangebendes Blatt in der deutschen Hauptstadt voller Bewunderung die Frau, „die Berühmtheiten aus aller Welt kennt, die schon Woody Allen und Roman Polanski, Henry Kissinger und Jean-Claude Juncker, Vitali Klitschko und Uwe Seeler als Gäste begrüßt hat“. Uta Felgner steigerte...

Zu dem heutigen Verbot der Neonazi-Organisation "Frontbann 24" erklären die Jungen Liberalen Berlin: Die Jungen Liberalen Berlin begrüßen das heute vom Berliner Innensenator Körting ausgesprochene Verbot der Gruppe "Frontbann 24". Diese Neonazi-Organisation hatte in den vergangenen Monaten durch ihr uniformiertes Auftreten im öffentlichen Raum Angst und Schrecken in der Bevölkerung verbreitet. Von den Mitgliedern wurden nationalsozialistische Symbole verwendet und entsprechende Parolen ausgegeben. Die JuLis Berlin setzen sich schon seit langer Zeit für die Bekämpfung von Neonazis ein und haben sich aktiv an vielen Demonstrationen...

"Rechtsrock im Wandel" gliedert sich in eine Bestandsaufnahme und einen Analyseteil. Der Autor, der zunächst die der Arbeit zugrundeliegenden Theoriekonstrukte des Rechtsextremismus definiert, zeichnet folgend Grundzüge der Geschichte der rechtsextremen Musikszene in Großbritannien und Deutschland nach. Hierbei wird die entscheidende Rolle des Frontmanns der Band "Screwdriver" Ian Stuart Donaldson bei der Politisierung der Skinheadszene betrachtet und die Adaption des Musikstils im deutschsprachigen Raum unter Verweis auf die ersten Wurzeln bei den Böhsen Onkelz bis hin zu der Entwicklung der später als kriminell eingestuften Vereinigung...

Am vergangenen Mittwoch warb die extrem rechte NPD im Norden Teltow-Flämings mit einem Lautsprecherwagen, der mit Wahlplakaten behangen war, für die neofaschistische Partei. Der weiße Ford mit Dresdener Kennzeichen fuhr am Nachmittag durch die Orte Zossen, Wünsdorf und Rangsdorf im Landkreis Teltow-Fläming, sowie im benachbarten Kreis Dahme-Spreewald und spielte Lautsprecherdurchsagen vom Band ab. Gefahren wurde das Wahlkampfmobil vom ehemaligen Naziterroristen Peter Naumann. Naumann ist seit den 70er-Jahren in Neonazikreisen unterwegs und ist langjähriges Mitglied der NPD und anderen rechten Organisationen. Naumann ist Diplom...

Peinlicher Auftritt von Neonazis in Zossen – Erfolgreiche und störungsfreie Eröffnung des „Hauses für Demokratie“ Am heutigen Samstag wurde von der Bürgerinitiative gegen Rechtsextremismus „Zossen zeigt Gesicht“ das sogenannte „Haus der Demokratie“ mit einem Fest eröffnet. Mit mehr als 250 Teilnehmern, diversen Diskussionsrunden und Führungen durch das Haus kann die Veranstaltung als voller Erfolg gewertet werden. Nach Planung der Organisatoren soll das Haus zukünftig Anlauf- und Treffpunkt für zivilgesellschaftliches Engagement sein und zur Partizipation an politischen Prozessen ermutigen. Seit geraumer...

Rocken gegen Faschos im E-Werk Am Samstag, den 04. Juli besuchten 150 zum größten Teil junge Menschen das Konzert „Love music, hate fascism!“ im Zossener E-Werk, wobei Hip-Hop, Rock und Funkbands aus Berlin und Brandenburg für ausgelassene Stimmung sorgten. Das Konzert, welches von der Projektgruppe „Zossen wird laut!“ veranstaltet wurde, richtete sich gegen faschistische Strukturen in Teltow Fläming und ist als jährlicher subkultureller Anlaufpunkt für kritisch alternative Jungendliche aus der Umgebung zu verstehen. In den Jahren zuvor kam es bei linksalternativen Veranstaltungen bzw. Infoabenden im E-Werk regelmäßig...

Rund 200 bis 250 Nazis ziehen durch Luckenwalde – Unterschiedliche erfolgreiche Antifaaktionen am Rande des Naziaufmarsches – Polizei schikaniert linke Bündnisdemo. Am heutigen Samstag marschierten rund 200 bis 250 Neonazis durch Luckenwalde. Geschützt von der Polizei zogen die Teilnehmer des Aufzuges der „Freien Kräfte Teltow-Fläming“ vom Bahnhof einmal durch die gesamte Innenstadt. Neben lokalen Neonazis aus dem Spektrum von Kameradschaften und Reichsbürgern, beteiligten sich auch Faschisten aus Berlin, Sachsen und Brandenburg. Die zum Teil vermummten Neonazis rissen mehrfach Plakate der Stadt mit der Aufschrift „Luckenwalde...

Neonazis aus Berlin und Brandenburg betranken sich in Treptower Lokal und riefen nazistische Parolen – Polizei beobachtete die Zusammenkunft In der Brückenstraße im Berliner Ortsteil Niederschöneweide trafen sich am vergangenen Donnerstag rund 40 Aktivisten der Berliner Naziszene in der Kneipe "Zum Henker", zogen von dort aus wiederholt grüppchenweise durch Schöneweide und riefen lautstark Parolen wie "Frei Sozial National" und "Hier marschiert der Nationale Widerstand". Tina Böhm, Pressesprecherin des ABSO kommentiert die Veranstaltung: "Vom "Henker" geht ein neues Bedrohungspotenzial in Schöneweide aus. Die menschenverachtende...

35 Neonazis verklären Geschichte bei Kundgebung in Zossen – 40 Anwohner und Autonome Antifaschisten protestieren spontan auf Marktplatz Am heutigen Abend führten knapp 35 Neonazis, größtenteils aus Teltow-Fläming (Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow und Zossen) und Berlin-Rudow eine „Mahnwache“ unter dem Titel „Für ein ehrenhaftes Gedenken der Opfer des zweiten Weltkriegs“ durch. Dabei stellten sich die Teilnehmer vor dem Rathaus mit Wachsfackeln und zwei Transparenten gegen vermeintliche „alliierte Kriegsverbrechen“ auf und verklärten in Redebeiträgen die Geschichte: Erwartungsgemäß gedachten die Rechtsextremisten...

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