Psychotherapeuten

Psychotherapeuten unterstützen Moratorium zur Telematik-Infrastruktur (TI)

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) schließt sich dem Protest gegen die TI des Bayerischen Facharztverbandes an. Der Psychotherapeutenverband DPNW teilt uneingeschränkt die Bedenken des Deutschen Berufsverbandes der HNO-Ärzte, des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und des Bayerischen Facharztverbandes (BFAV). In einem Schreiben vom 24.06.22 an BFAV-Vorstand Dr. Wolfgang Bärtl, spricht der DPNW-Vorstand dem BFAV und dem BVKJ volle Solidarität zu beim Widerstand und Protest gegen die TI. Auch die Psychotherapeuten fordern ein sofortiges Umlenken und unterstützten die Kernpunkte des Moratoriums: - Austausch von 130.000 Konnektoren stoppen - Ein neues Gesamtkonzept - Boykott des E-Rezeptes - Gewährleistung der Datensicherheit bei der Verarbeitung von Patientendaten - Kampf gegen die Aushöhlung des Datenschutzes - Erhalt der Ärztlichen Schweigepflicht und des vertrauensvollen Arzt-Patientenverhältnisses - Teilnahme...

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) verschleiert eigenes Versagen

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) ist erstaunt, wie unwissend und dreist der G-BA über eigene Fehler hinwegtäuschen will. In einem Interview mit RBB24 mit Ann Marini, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des G-BA, am 18. Juni 2022 steht, dass lange Wartezeiten auf einen Therapieplatz nicht an einer falschen Bedarfsschätzung liegen, sondern an zu kurzen Praxisöffnungszeiten. Dieter Adler, Vorsitzender des DPNW meint dazu: "Das Ganze ist nicht nur unwahr, sondern auch eine Frechheit, ein Schlag ins Gesicht aller Psychotherapeuten." Er führt weiter aus: "Eine ganze Praxis ist mit durchschnittlich 30 Sitzungen pro Woche voll ausgelastet. Das hat sogar das Bundessozialgericht mit Urteil vom 26.01.2022 festgestellt. Mehr ist nicht zumutbar, weil es eine persönlich belastende Tätigkeit ist, die zudem noch Verwaltungsaufwand erfordert. Die kassenärztlichen Vereinigungen, die für die Aufsicht unserer Arbeit zuständig...

Psychotherapeuten warnen vor Überlastung und Traumatisierungen von Menschen, die Flüchtlinge aufnehmen

Das Psychotherapeuten Netzwerk ruft alle Psychotherapeuten dazu auf, Selbsthilfegruppen zu gründen, die Menschen helfen, die mit traumatisierten Flüchtlingen aus dem Ukraine-Krieg konfrontiert sind Der DPNW-Vorsitzende Dieter Adler meint: "Menschen, die Flüchtlinge aufnehmen, tun dies aus menschlicher Hilfsbereitschaft. Sie haben Betten, Kleidung und auch Spielzeug für Kinder besorgt. Das ist auch richtig und wichtig. Was die helfenden Menschen oft nicht wissen oder unterschätzen ist, Sie werden mit schwer traumatisierten Menschen konfrontiert, ohne dafür ausgebildet zu sein." Der Umgang mit Menschen, die schwer traumatisierende Erlebnisse hatten, ist eine Herausforderung, für die man geschult sein muss. Dadurch kommen Helfer schnell an ihre Grenzen. Wie gehe ich mit Menschen um, die stundenlang weinen, völlig verzweifelt sind, über erschütternde Erlebnisse berichten, die des Nachts schlaflos durch die Wohnung irren oder plötzliche...

Psychotherapeuten wollen Flüchtlingen aus der Ukraine helfen

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) sucht ukrainisch oder russisch sprechende Kolleginnen und Kollegen, um diese rasch an hilfesuchende Flüchtlinge vermitteln zu können. Der aus über 2.000 Mitgliedern bestehende Verband startete letzte Woche einen diesbezüglichen Aufruf in seinem Newsletter. Viele Therapeutinnen und Therapeuten haben sich hierauf gemeldet. Erste Sitzungen finden bereits statt. Das Netzwerk will diese Kollegen sammeln und über sein eigenes Therapieplatzvermittlung-System an Hilfesuchende weiterleiten. Das Angebot ist kostenlos. Gesucht werden vor allem Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten, denn...

Datenschutzverstöße bei TI-Konnektoren aufgedeckt- schwarzer Peter bei Psychotherapeuten und Ärzten

Das Magazin für Computertechnik c't weist nach, dass die Medizin-IT nicht DSGVO-konform ist. In dem heute erschienenen c't-Artikel beschreibt Autor Thomas Maus eingehend wie personenbezogene Daten in den Log-Daten von Konnektoren gespeichert werden (siehe https://www.heise.de/select/ct/2022/6/2204618460492956498 ). Betroffen sind die Konnektoren des Herstellers Secunet, der damit gegen die Spezifikationen der Gematik verstößt. Nach Angabe der c't hat der Bundesdatenschutzbeauftragte Prof. Ulrich Kelber auf die Anfrage von c´t bestätigt, dass eine Datenschutzverletzung nach Art. 33 Abs. 1 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)...

Psychotherapeuten legen Verfassungsbeschwerde gegen übertriebene Testpflicht ein

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) hat heute Eilantrag gegen § 28b des Infektionsschutzgesetzes eingelegt. Der Psychotherapeuten-Verband hält es für verfassungswidrig, dass alle Beschäftigten und Besucher von Arzt- und Psychotherapeuten-Praxen seit gestern einen tagesaktuellen Antigentest vorlegen müssen - unabhängig davon, ob die Personen geimpft oder genesen sind. Diese Vorschriften wurden am 23.11.2021 mit dem geänderten Infektionsschutzgesetz (IfSG) eingeführt. Schon jetzt zeichnet sich die Undurchführbarkeit der geforderten Maßnahmen ab. Das Deutsche Psychotherapeuten-Netzwerk (DPNW) vertritt die...

Gesundheitsministerium verbreitet Chaos - Psychotherapeuten kritisieren Infektionsschutzgesetz

Das Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) hält die Umsetzung von täglichen Testungen in den Praxen für undurchführbar und unzumutbar. Ab heute müssen alle Beschäftigten und Besucher von Arzt- und Psychotherapeuten-Praxen einen tagesaktuellen Antigentest vorlegen - unabhängig davon, ob die Personen geimpft oder genesen sind. Dies schreibt das gestern veröffentlichte, geänderte Infektionsschutzgesetz vor. Patienten sind von der Regelung ausgenommen. Das Deutsche Psychotherapeuten-Netzwerk (DPNW) kritisiert die Änderung als Schnellschuss. Der DPNW-Vorsitzende Dieter Adler meint: "Von heute auf morgen tägliche Testungen...

"Patientendaten sind in keiner Cloud sicher" - Softwareanbieter Medatixx gehackt

Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) sieht Befürchtungen bestätigt, dass digitale Cloudbetreiber keine endgültige Sicherheit bieten. Wie mehrere ärztliche Fachmedien berichten wurde Mitte vergangener Woche das Software- und Gesundheitscloud-Unternehmen Mediatixx gehackt. Die Webseite www.mediatixx.de ist aktuell nicht erreichbar. Damit wurde das erste deutsches Unternehmen dieser Branche Opfer einer erfolgreichen Cyberattacke. Der Angriff fand bereits letzte Woche statt. Bisher hat das Unternehmen keine Lösung gefunden, um seine IT-Probleme zu beseitigen. Mediatixx infomiert die Öffentlichkeit mit folgenden Worten:...

"Deutschland ist bei psychologischen Ersthelfern ein Entwicklungsland."

Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) und Rhein-Eifel-Institut (REI) machen die Ausbildung zum psychologischen Ersthelfer zur Chefsache. 16 Ersthelfer schließen ersten Lehrgang erfolgreich ab. Traumatische Erlebnisse führen bei Betroffenen häufig zu einer psychischen Überforderung. Dazu zählen extreme Ereignisse, wie gewalttätige Bedrohungen, Unfälle, Todesfälle und auch Naturkatastrophen. Angesichts der Flutkatastrophe im Ahrtal entschlossen sich Fuad Salim, Geschäftsführer REI, und Dieter Adler, Vorsitzender des DPNW, eine Ausbildung zum psychologischen Ersthelfer (PEH) in der betroffenen Region anzubieten. Der...

Psychotherapeuten üben massive Kritik an E-Evidence Verordnung

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) fordert: "Kein behördlicher Zugriff auf vertrauliche Daten von Ärzten, Rechtsanwälten, Pressevertretern, Kirchen und Beratungsstellen!" Ein Entwurf zur E-Evidence-Verordnung (Verordnung über Europäische Herausgabeanordnungen und Sicherungsanordnungen für elektronische Beweismittel in Strafsachen) wurde vor rund vier Wochen von der EU-Kommission verabschiedet und geht jetzt an den EU-Rat und das EU-Parlament. Dort soll der Vorschlag nach allgemeinem Bekunden ohne großen Widerstand verabschiedet werden. Nach der geplanten Verordnung könnten Ermittlungsbehörden anderer EU-Staaten...

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