Praxisgebühr

Merkel und die schwächste Koalition seit Adenauer

Lehrte 19. Juli 2013 Das waren noch Zeiten als die SPD in der Große Koalition „quasi“ die Geschäfte ausübte. Mit einem starken Roten Partner konnte Angela Merkel, die sich selbst bei Entscheidungen im Hintergrund hielt, glänzen. Gerd Schröder sorgte dafür, dass Deutschland sich nicht am Irakkrieg beteiligte, er leitete die Wende am Arbeitsmarkt ein. Dass es die Kanzlerin, Pofalla, Schäuble, Seehofer und Brüderle anders sehen, spricht für sich. Wolfgang Schäuble erklärte voller Freude und Zuversicht, dass nie zuvor in so kurzer Zeit ein Koalitionsvertrag zustande gekommen sei. Das mag einer der Gründe sein, dass die Union in den letzten dreieinhalb Jahren ein zerrissenes Bild zeigte. Was ist eine Bundeskanzlerin wert, die jahrelang für bestimmte politische Positionen voller Energie und tiefster Überzeugung eintritt, um sie dann über Nacht auf den Müllhaufen zu werfen. Heute so, morgen so, wie 2003 als auf dem Leipziger...

Jahreswechsel - Das ändert sich zum neuen Jahr im Wirtschaftsrecht

Mit dem Jahreswechsel 2012/2013 werden im Wirtschaftsrecht wichtige Änderungen wirksam. Die Bundesregierung hat unter www.bundesregierung.de eine Übersicht der Auszugsweise folgenden wesentlichen Neuregelungen zusammengestellt: "Praxisgebühr abgeschafft" Patienten zahlen ab Januar 2013 beim Arzt oder Zahnarzt keine Praxisgebühr mehr. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet das eine Entlastung um insgesamt 1,8 Milliarden Euro pro Jahr, für Ärzte und Zahnärzte mehr Zeit für ihre Patienten und weniger Bürokratie. Förderung für Pflegevorsorge Wer privat für die Pflege vorsorgt, kann staatliche Unterstützung bekommen. Gesetzlich Pflegeversicherte erhalten ab dem 1. Januar 2013 eine Zulage von 60 Euro jährlich, wenn sie eine freiwillige private Pflege-Zusatzversicherung abschließen. Stärkere Überwachung von Medizinprodukten Medizinprodukte werden künftig besser überwacht. Dazu richten die Bundesländer eine zentrale Koordinierungsstelle...

Praxisgebühr sorgte für hohen Verwaltungsaufwand bei zweifelhaftem Nutzen

(ddp direct) Unverständnis bei den Patienten, ?"rger und Aufwand in den Arztpraxen und dazu nicht mal die gesteckten Ziele erreicht: Die Praxisgebühr ist in allen Bereichen durchgefallen und wird zu Recht gestoppt, urteilt die Privtärztliche Verrechnungstelle (PVS) Baden-Württemberg. „Immer wieder sorgten die zehn Euro Praxisgebühr, die Patienten beim Arztbesuch pro Quartal zu zahlen hatten, für ?"rger und Diskussionen in den Arztpraxen“, berichtet Michael Ahrens, Geschäftsführer der PVS Baden-Württemberg. Bei einer reinen Vorsorgeuntersuchung war sie nicht fällig, bei jeder weiteren Untersuchung schon. Beim zweiten Arztbesuch im Quartal musste der Patient sie nicht zahlen, war das neue Quartal schon angebrochen, musste der Arzt erneut zehn Euro kassieren. Bei Patienten stieß das nicht immer auf Verständnis und für Arztpraxen aber auch für die Kostenträger entstand unnötiger Verwaltungsaufwand. „Zudem hat die Praxisgebühr...

Ende der Praxisgebühr

Sehr geehrte Damen und Herren, die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) e.V. begrüßt die vom Koalitionsausschuss beschlossene Abschaffung der Praxisgebühr. Der Vorstand der DGVP e.V. hatte in den letzten acht Jahren seit Einführung der Praxisgebühr immer wieder darauf verwiesen, dass niemand von der Praxisgebühr einen effektiven Nutzen hatte. Vielmehr bedeutete diese Zwangsabgabe einen hohen Verwaltungs- und Zeitaufwand in den Arztpraxen und eine finanzielle Belastung der Patienten. DGVP-Präsident Candidus fügt an: "Als Steuerungsinstrument war die Praxisgebühr nie geeignet, die Zahl der Arztbesuche...

Mehr als 1,6 Millionen Unterschriften gegen die Praxisgebühr sind ein klares Votum der Bürger

(ddp direct) Berlin, 5. November 2012 Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) begrüßen das Aus für die Praxisgebühr. Über 1,6 Millionen Bürger hätten in den vergangenen Wochen in mehreren Bundesländern mit ihrer Unterschrift gegen die Praxisgebühr votiert, betonten Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der KBV, und Dr. Ilka Enger, zweite stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVB, heute in Berlin bei der Übergabe der Unterschriften an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr. Deshalb sei die Entscheidung, die Zuzahlung ab 1. Januar 2013 abzuschaffen, mehr als...

Praxisgebühr: Eine Fehlentscheidung steht auf der Kippe!

Immer wieder und immer häufiger steht das Thema Praxisgebühr in der Berliner Koalition zur Debatte. Fest steht, dass die Praxisgebühr von Anfang an nicht sinnvoll war. Schon bei den ersten Diskussionen um die Einführung der Praxisgebühr von 10 Euro pro Quartal bei Inanspruchnahme eines Arztes hat die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten (DGVP) e.V. gegen diese Erhebung Front gemacht. Leider ohne Erfolg. Die Argumente damals waren: - Das Ziel von weniger Arztbesuchen wird nicht erreicht, weil sich die Patienten an die Zuzahlung gewöhnen. - Die 10 Euro Mehreinnahmen pro Quartal werden durch die Verwaltung etc....

Gesetzliche Krankenversicherung: Praxisgebühr könnte fallen

Die gesetzliche Krankenversicherung könnte zukünftig auf die Erhebung der Praxisgebühren verzichten. Denn wie das Verbraucherportal PKV-Vergleich.de (http://www.pkv-vergleich.de/) berichtet, haben die Krankenkassen in den letzten Jahren riesige Überschüsse aus den Beitragszahlungen ihrer Mitglieder akquirieren können. Durch diese Überschüsse konnten die gesetzlichen Krankenversicherungen hohe Rücklagen und Reserven bilden, die wohl bald, vermutlich sogar schon bis zum Ende des Jahres, die Rekordsumme von 20 Milliarden Euro erreichen werden. Vertreter unterschiedlichster Couleur fordern nun von den gesetzlichen Kassen, zumindest...

Krankenversicherung: Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not!

Seit Wochen diskutiert die Öffentlichkeit über die Verwendung der 20 Milliarden EUR Reserve der gesetzlichen Krankenkassen. Letztlich ist das aber ausschließlich ein Taktieren der Politiker in unserem Land. Der Gesundheitsminister sucht einen Weg, sich und seine Partei durch die Forderung nach einer Beitragssenkung um 0,1 Prozent zu profilieren. Dies entspricht einer Kaufkraft von durchschnittlich 1,91 EUR im Monat pro einzelnen Versichertem. Der Finanzminister möchte einige Milliarden für seinen Haushalt aus den Überschüssen der Krankenkassen freisetzen. Die Justizministerin versucht die Bürger für sich und ihre...

Auslaufmodell Praxisgebühr

Bielefeld, 15.3.2012. Die Differenzen der Koalitionspartner FDP und CDU in Sachen Milliarden-Überschüsse der gesetzlichen Kassen (GKV) und deren Verwendung gehen weiter. So will Bundesgesundheitsminister Bahr noch nicht von der Abschaffung oder Umgestaltung der Praxisgebühr lassen. Es würden zur Zeit mehrere Modelle geprüft, bestätigt der VedeVe (Verband der Versicherten). Die CDU kann sich allenfalls mit einer geringen Beitragsentlastung anfreunden. Die FDP möchte am liebsten die Praxisgebühr ganz abschaffen. Möglich sei aber auch, den Beitragszahler so zu entlasten, dass dieser nur noch bei einem Arzt eine Gebühr bezahlen...

Abschaffung der Praxisgebühr

In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Allianz pro Gesundheit und der NAV-Virchow-Bund die Abschaffung der Praxisgebühr. "Die Zuzahlung hält insbesondere arme Menschen vom notwendigen Arztbesuch ab. Bei einem Gesundheitssystem, für das im Jahr 280 Milliarden Euro aufgewendet werden, ist das schlichtweg ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft", kritisieren der Präsident der Allianz, Wolfram-Arnim Candidus, und der Bundesvorsitzende des Verbands der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Dirk Heinrich. Die Zehn-Euro-Abgabe, so die Verbände, habe sich nicht nur als sozial ungerecht erwiesen, auch die beabsichtigte Steuerungswirkung...

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