Pfarrer

Liturgische Farben

Nicht immer ist erlaubt was gefällt. Davon können viele Priester ein Lied singen, denn auch wenn der gesellschaftliche Wandel sich immer mehr verdeutlicht, ist es in der Kirche etwas schwieriger, sich diesem Trend anzupassen. Die Priesterkleidung zeigt zaghafte Veränderungen und sei es nur in Farbe oder Schnitt. Es ist ein behutsamer Schritt, der für viele Besucher des Gottesdienstes wichtig ist. Man vertraut dem Träger dieser Kleidung, die jedoch ein großes Maß an Wertschätzung und Respekt abverlangt. Schließlich gilt es, die Kirche als solches zu repräsentieren. Das bedeutet, dass die Kleidung stets tadellos und ohne Makel sein muss. Man kann es nicht immer jedem recht machen, aber genau diesen Wunsch löst der Anblick der Priesterkleidung oftmals aus. Man will einerseits Veränderung, andererseits altbekannte Sicherheit. Viele Priester fordern einen sanften Weg, probieren kleine Veränderungen und warten auf die Reaktionen aus...

PR-Experte Michael Oehme: Kirche widmet sich vermehrt der PR-Arbeit

St. Gallen, 10.04.2014. Öffentlichkeitsarbeit ist für Unternehmen mittlerweile unverzichtbar. Doch auch soziale Organisationen und sogar die katholische Kirche planen entsprechende Projekte Große, gemeinsame Aktionen in der Öffentlichkeit stärken die Identität einer Organisation. Das hat nun auch die Katholische Kirche Steiermark erkannt und die „Aktion Glaube“ ins Leben gerufen. Im Vorjahr hatte die Kirche mit der Verhüllung von Glaubenszeichen für Aufsehen gesorgt. Georg Plank, früher Sprecher der Diözese und jetzt Innovationsberater für kirchliche Organisationen, soll bis Juni im Auftrag der österreichischen Bischöfe weitere ähnliche Projekte erstellen. Über die Bedeutung der Aktion sagt er: „Die Leitfrage ist: Wie können wir tatsächlich alle Menschen erreichen. Nachdem ja viele nicht mehr in die Kirche hineingehen und sehen, wie dort während der Fastenzeit die Kreuze verhüllt werden, war es die ganz simple Idee, das...

Offener Brief an Verfahrensbeistand und Pfarrer i.R. Herrn Thomas Miekley, Aufforderung zur Stellungnahme

Aufforderung zur Stellungnahme, Frist 17.12.2013 Sehr geehrter Herr Verfahrensbeistand Diplom-Theologe Pfarrer i.R. Thomas Miekley, Sie gehen mit dem guten Namen des VAK (Verband Anwalt des Kindes e.V.) hausieren. Zusätzlich zu Ihren strafrechtlich relevanten Verfehlungen im Fall des fünfjährigen Mädchens Nina Veronika, wegen denen gegen Sie ermittelt wird, ist nun bekanntgeworden, dass Sie Geschäftsstellen der Landesverbände des VAK e.V. Mitgliederlisten samt Adressen aktiv und vorsätzlich vorenthalten haben sollen, um damit zu verhindern, dass Mitgliedsbeiträge und Spenden anderer Landesverbände generiert werden können und damit deren Position zu schwächen. Zudem sollen Sie Abstimmungen von VAK-Vereinsmitgliedern im Eigeninteresse verhindert haben, als Sie bemerkten, dass diese Abstimmungen nicht in Ihrem Sinne laufen würden. Die Liste ließe sich fortsetzen. Ihr Verhalten könnte man als satzungswidrig und...

Offener Brief an Verfahrensbeistand und Pfarrer i.R. Herrn Thomas Miekley

Sehr geehrter Herr Verfahrensbeistand, Diplom-Theologe, Pfarrer i.R. Thomas Miekley, andere und ich sind der Meinung, dass es dem VAK (Verband Anwalt des Kindes e.V.), welcher einen guten Ruf genießt, nicht länger zuzumuten ist, eine Person wie Sie als ordentliches Mitglied -geschweige denn als Vorstandsmitglied in spe- in den eigenen Reihen zu haben. Sie reichen unbeteiligten Dritten stundenlang weitreichende Informationen über laufende Verfahren, mit intimsten Details über die höchstpersönlichen Lebensverhältnisse des Kindes und die höchstpersönlichen Lebensumstände von Mutter und Vater aus. Sie verstoßen damit...

Interview mit Stefan Stalling,Pfarrer in Lissabon

Die Folgen der portugiesischen Wirtschaftskrise bekommt auch der evangelische deutsche Pfarrer in Lissabon zu spüren: "Es klopfen mehr Menschen an unsere Tür mit der Bitte um etwas zu essen", so Stefan Stalling. Das PortugalForum - www.portugalforum.org sprach im Rahmen der Interviewreihe "Portugal im Porträt" mit Pfarrer Stalling über Portugal, seine Gemeinde in Lissabon, die Wirtschaftskrise und - Angela Merkel. Als die Bundeskanzlerin und Pfarrerstochter 2010 wegen der Aschwolke in Lissabon einen ungeplanten Zwischenstopp einlegen musste, entstand kurzzeitig die Idee, sie zu einem Gottesdienst einzuladen. Stalling: "Wir waren...

„Da ist schon lange nichts mehr“ – vom kleinen Untergang der Kirchen

„Da ist gar nichts“, erzählte mir die Frau, während sie die Scheibe an der Tür putzte. „Das ist jetzt alles in der Paulus-Kirche“, zeigte sie quer an mir vorbei zu einer Kirchturmspitze. „Aber in der Christuskirche soll doch die Frau Vollmer“ - ich kam gar nicht dazu, meinen Satz zu beenden. „Da ist schon längst nichts mehr“, beharrte sie und mir war, als ob ein Stück Trauer in ihren Worten mitschwang. Zum Kirchenchor der Christuskirche habe sie einmal gehört und sie hätte erlebt, wie es immer weniger wurden, sonntags in den Kirchenbänken. „Manchmal sind zehn, zwanzig Leute dagewesen“. Das habe sich nicht...

Offener Brief an den Pfarrer und Bürgerrechter Joachim Gauck

Offener Brief an den Pfarrer und Bürgerrechtler Joachim Gauck Bundespräsidentschaftwahl 2010 – Nutzung eines kostenfreien Presse-Fotos, das als KOSTENFREI zur Veröffentlichung freigegeben wurde – Rechnungen auch für Presse-Veröffentlichungen in Presse-Archiven Berlin. 8. Juli 2010. (aph). Der französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor von 9 veröffentlichten Büchern zu den Themen Menschenrechte, Politik, Gesellschaft und Soziales, Andreas Klamm – Sabaot hat an den Pfarrer, Bürgerrechtler und ehemaligen Bundespräsidentschafts-Kandidaten, Dr. h. c. Joachim Gauck einen offenen Brief gesendet, nach...

Die Doppelmoral – Kindesmissbrauch in kirchlichen Heimen

Die Doppelmoral – Kindesmissbrauch in kirchlichen Heimen Elisabeth Keller im Gespräch mit Hans Georg van Herste EK Herr van Herste, Sie befassen sich seit vielen Jahrzehnten mit dem Thema „Sexueller Kindesmissbrauch“. Was sagen Sie zu den in der letzten Zeit ans Tageslicht gekommen Fällen von sexuellem Kindesmissbrauch durch Mönche und Nonnen? vH Dogmatische Vereinigungen, wie z. B. die katholische Kirche, schaffen durch sich heraus den Nährboden für solche Exzesse. Eifernde Missbrauchsopfer finden auf ihrem kruden Weg zu Gott immer wieder Möglichkeiten, der Aufarbeitung ihrer eigenen Defizite zu verhindern, indem...

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