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Im Auftrag der Christoffel-Blindenmission: Reitender Engel für Kinder in Nicaragua

Wenn sie einen Ort nicht mit dem Auto erreichen kann, schwingt sie sich aufs Pferd und reitet auf den sandigen Straßen von Nicaragua zu ihren kleinen Schützlingen: Katharina Pförtner arbeitet als Beraterin für ein Projekt, das 1998 von der Niederländerin Astrid Dellemann ins Leben gerufen worden ist. Das Ziel lautet: Frühförderung von behinderten Kindern. Die Sonderschullehrerin, geboren im Harz, ist 53 Jahre alt, die Organisation, zu der sie gehört, ist 47 Jahre älter und heißt Christoffel Blinden Mission (CBM) mit Sitz im hessischen Bensheim. CBM kümmert sich in 100 Ländern um Behinderte, es gibt 1000 Projekte, mit denen das Lebenswerk von Pastor Ernst Christoffel fortgesetzt wird, der aus dem Rheinland stammt und am 23. April 1951 in der iranischen Provinzhauptstadt Isfahan seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Auch Katharina Pförtner zog es schon früh hinaus in die Welt, eigentlich wollte sie im Ausland studieren, doch in...

Für Christoffel-Blindenmission: Heiko Philippin rettet in 15 Minuten Augenlicht

Das blog http://deutschehelden.blogspot.com stellt vor: Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer, Jungs und Mädchen: Sie stehen in der prallen Sonne und warten geduldig vor einem Krankenhaus in Westkenia, bis sie an der Reihe sind. Zu ihnen gekommen ist Heiko Philippin mit seinem Team, mitgebracht haben sie alles, was nötig ist für Augenuntersuchungen und Augenoperationen. In 15 Minuten kann der gebürtige Stuttgarter, der in Freiburg Medizin studiert hat, Augenlicht retten, Menschen vom Grauen Star befreien, Blinde wieder sehend machen. “Das ist immer wieder faszinierend”, sagt der 38-Jährige, der bei einem Wochenendseminar die Christoffel-Blindenmission (CBM) kennen gelernt hat und den Entschluss fasste: “Ich gehe in ein Entwicklungsland.” Davon habe er schon als Jugendlicher geträumt: “Es hat lange gedauert, aber ich genieße es jetzt sehr, meinen Traum leben zu dürfen.” Weltweit 37 Millionen Menschen sind blind, 50...

Für Christoffel-Blindenmission: Deutscher Arzt rettet in Nairobi Augenlicht

Diese Erziehung hat ihn von Kassel nach Nairobi in Kenia geführt: “Unsere Eltern haben uns schon früh dazu ermuntert, verantwortliche Positionen und Aufgaben zu übernehmen.” Mit uns meint der Augenarzt Dr. Martin Kollmann seinen 45-jährigen Bruder Christoph, der als Studienrat in Frankfurt arbeitet, und seinen acht Jahre jüngeren Bruder Tobias, der als Arzt und Mikrobiologe in die USA ausgewandert ist. In Schwarzafrika ist der 53-Jährige einer von rund 500 Augenärzten - diese Zahl steigt - denn Martin Kollmann bildet am Universitätsklinikum von Nairobi Nachwuchskräfte aus. Zurzeit sind es 36, die sich später als Augenärzte in Kenia, Äthiopien, Somalia, Burundi, Ruanda, Malawi, Sambia, Ghana, Kamerun und auf den Seychellen um ihre Patienten kümmern werden. “Sich kümmern” ist das Lebensmotto von Martin Kollmann - dieses Motto gilt auch für die Christoffel-Blindenmission (CBM) mit Sitz im hessischen Bensheim. CBM kümmert...

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