Nutztierhaltung

Rinder offenbar in Anhänger gehalten: ANINOVA zeigt Betrieb im Landkreis Augsburg an

ANINOVA liegt Bildmaterial aus einer Rinderhaltung in Fischach vor. Die Organisation erstattete Anzeige, Behörden kontrollierten den Betrieb mehrfach und stellten Beanstandungen fest. Der Tierrechtsorganisation ANINOVA liegt aktuelles Bildmaterial aus einer Rinderhaltung in Fischach im Landkreis Augsburg (Bayern) vor, das erhebliche Zweifel an der Einhaltung der gesetzlichen Mindestanforderungen aufwirft. Die Aufnahmen zeigen mehrere Rinder, die offenbar in einem gewöhnlichen Anhänger untergebracht sind, der nach Einschätzung von ANINOVA dauerhaft zur Tierhaltung genutzt wird. Die Bilder wurden der Organisation zugespielt. Sie zeigen eine stark beengte Haltungssituation. Nach Einschätzung von ANINOVA steht den Tieren nicht ausreichend Platz zur Verfügung, um sich gleichzeitig hinzulegen. Auffällig sind zudem starke Verschmutzungen an Rücken und Flanken der Tiere. Diese lassen darauf schließen, dass die Rinder versucht haben, sich gemeinsam...

TransFARMation Deutschland: Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe in Zeiten des Höfesterbens

Pressemitteilung Unterkirnach, 30. Januar 2025 - Das Höfesterben in Deutschland schreitet voran, insbesondere in der tierhaltenden Landwirtschaft. Jeden Tag müssen Betriebe schließen, weil steigende Kosten, sinkende Erzeugerpreise und strengere Umweltauflagen die wirtschaftliche Grundlage entziehen. TransFARMation Deutschland e.V. setzt sich dafür ein, landwirtschaftlichen Betrieben neue Perspektiven zu eröffnen - durch zukunftsfähige, nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Alternativen zur bisherigen Tierhaltung. Hintergrund: Die Krise der Tierhaltungsbetriebe Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch reduziert. Besonders betroffen sind kleinere und mittlere Höfe mit Tierhaltung. Zwischen 2010 und 2020 haben allein über 40% der Schweinehalter und 35% der Milchviehbetriebe aufgegeben. Gründe sind unter anderem der zunehmende gesellschaftliche Druck, strengere Tierwohlauflagen...

Shitstorm gegen Haribo: Der Süßwarenkonzern bezieht Gelatine von Westfleisch

Das Schlachtunternehmen steht wegen Tierquälerei-Vorwürfen in der Kritik - hunderte User reagieren empört Vor wenigen Wochen hat das Deutsche Tierschutzbüro aus gleich sieben Westfleisch-Zulieferbetrieben Bildmaterial veröffentlicht. Die Aufnahmen sind schockierend, in allen Betrieben wurden kranke, verletzte und sogar tote Schweine vorgefunden. Eine ärztliche Behandlung von kranken Tieren erfolgte offenbar überhaupt nicht oder unzureichend. In einem Betrieb in Niedersachsen wiesen 70 % der Tiere meist blutige Verletzungen der Ringelschwänze auf. In anderen Betrieben wurde kranken Tieren nachts nicht ausreichend Wasser und Futter zur Verfügung gestellt. Versteckte Kameras filmten, wie Schweine brutal mit Elektroschockern, die teilweise in das Gesicht der Tiere gehalten wurden, auf Transporter zum Westfleisch-Schlachthof getrieben worden sind. Einige der Betriebe nehmen sogar an der "Initiative Tierwohl" teil und erhalten EU-Subventionen,...

Erfolg: Aktuelle Bildaufnahmen zeigen das leere Schweinehochhaus- 2 Personen wegen Tierquälerei verurteilt

Über kaum ein landwirtschaftlicher Betrieb wurde so häufig berichtet, wie über das Schweinehochhaus. Für viele ist es das Symbol der Massentierhaltung geworden. Auf sechs Etagen wurden insgesamt zehntausende Sauen und Ferkel gehalten. Transportiert wurden die Tiere über Fahrstühle, dies ist und war bislang einzigartig in ganz Europa. Das in DDR-Zeiten erbaute Schweinehochhaus galt damals als Vorzeigebetrieb. Statt in die Breite ging man hier architektonisch in die Höhe. Damit sollten die Arbeitsabläufe kostengünstiger werden. "Doch der Profit ging einzig auf Kosten der Tiere" so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender vom Deutschen...

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