Notenbanken

Stefan Kühn: Ein Blick auf die globalen Aktienmärkte und die kommenden Herausforderungen

Die Aktienmärkte starteten unsicher und volatil ins neue Jahr, so Stefan Kühn, ehemaliges Vorstandsmitglied der Autark Gruppe und renommierter Wirtschafts- und Finanzexperte. Höchststände erreicht! Doch schon bald rückten Zinshoffnungen in den Fokus der Anleger. Die Börsen erholten sich von anfänglichen Verlusten und erreichten beeindruckende Höchststände: Dow Jones 38.654, S&P500 4.958, Nasdaq 17.642 und der DAX kratzte an der 17.000er Marke. In diesem ausführlichen Bericht von Stefan Kühn, Betriebswirt und Volkswirt, nehmen wir die Entwicklungen an den globalen Aktienmärkten unter die Lupe, analysieren die bestimmenden Themen der kommenden Monate und wagen einen Ausblick auf mögliche Herausforderungen, insbesondere vor dem Hintergrund von Inflation, geopolitischen Konflikten und anstehenden Wahlen. Aktienmärkte im Auf und Ab: Von Verlusten zu Höchstständen Das Jahr 2024 begann mit einer turbulenten Entwicklung an den...

Stefan Kühn: Die Party geht weiter! (Teil 2) - Viele Indikatoren sprechen für einen Markt im späten Zyklus.

Das Tapering beginnt, die US-Notenbank nimmt den Fuß langsam vom Gas und hat das auch richtig kommuniziert! Die Aktienmärkte haben darauf sehr enthusiastisch reagiert - Viel ‚heißes' Geld im Markt. Einige Indikatoren deuten allerdings darauf hin, dass wir uns in einem späten Zyklus der Marktentwicklung befinden! Ein wichtiges Signal ist dabei, dass die Gewinnentwicklung sehr positiv überrascht. 4 Bespiele von Phänomenen für einen Markt im späten Zyklus 1. Die Manie der ‚Meme-Aktien' ist zurück! Sie erinnern sich wahrscheinlich an die Kurskapriolen von Aktien wie Gamestop im Januar dieses Jahres. Zu ähnlich verrückten Bewegungen kam es an den US-Börsen in der Woche vom 1. November: Die Aktien des Autovermieters Avis sprangen am Dienstag um mehr als 100% in die Höhe, ebenso die Titel des Detailhändlers Bed, Bath & Beyond. US-Anleger scheinen erneut auf der Jagd nach ‚Meme-Aktien' zu sein. Das Wort "Meme" stammt dabei...

Stefan Kühn: Die Party geht weiter! (Teil 1) Euphorie an den Aktienmärkte - Aktienmärkte im Spekulationsfieber

Pragmatisches ‚Tapering' des Fed. Die Rentenmärkte senden klare Signale - Das Weihnachtsrally als verlässliches saisonales Phänomen! Das Tapering beginnt! - Gute Kommunikation des Fed. Das Tapering beginnt, die US-Notenbank nimmt den Fuß langsam vom Gas - Pessimistische Signale der Rentenmärkte - Der Offenmarktausschuss des Fed hat am 3. November wie erwartet beschlossen, die monatlichen Wertschriftenkäufe zu drosseln. Fed-Chef Jerome Powell hat sich allerdings dieses Mal größtmögliche Flexibilität gesichert, das Tempo des Tapering je nach Situation zu erhöhen oder zu senken - offensichtlich hat er seine Lehre aus der Erfahrung von 2018 gezogen. Er hatte damals die Drosselungspolitik des Fed als ‚auf Autopiloten' bezeichnet und damit heftige Turbulenzen an den Börsen ausgelöst hatte. Die Aktienmärkte haben seine Aussagen damals als Zeichen gewertet, dass die FED bei einer Marktkorrektur nicht eingreifen würde und wurden nervös....

Stefan Kühn: Anlagen in Zeiten von Inflation und Niedrigzinsen "Megatrends"

Neue digitale Technologien verändern die Welt, wie wir sie kennen. Moderne Unternehmen werden diesen Megatrend in allen Bereichen erleben. 1.Technologischer Wandel Angetrieben durch Fortschritte im Cloud Computing, Big Data, in der Künstlichen Intelligenz (KI) und durch das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Diese Veränderungen betreffen FinTech-Unternehmen genauso wie den elektronischen Handel (E-Commerce) oder das Gesundheitswesen. In der Medizin führte die Digitalisierung zu schnelleren und genaueren Diagnosen. Aber auch verbesserte medizinische Behandlungen und die Gen -Therapie sind Resultate des digitalen Fortschritts....

Stefan Kühn: Anlagen in Zeiten von Inflation und Niedrigzinsen - Wohin mit dem Geld?

Erste Banken bieten Neukunden keine Sparbücher mehr an - Wohin mit dem Geld? - Die Kombination von ETFs und Sparpläne als optimale Anlageform? Wie man mit kluger Strategie auch mit riskanten Anlagen Vermögen aufbauen kann! Die Inflationsrate ist in Deutschland im November 2021 auf 5.2 % gestiegen. Wir erwarten, dass die Inflation auch mittelfristig hoch bleibt! … gestörte Lieferketten (z.B. durch Hafen-schließungen in China), steigende Rohwarenpreise, steigende staatliche Abgaben und die Wachstumseffekte der Stimulierungspakete dürften für weiteren resp. bleibenden Preisauftrieb sorgen. Dämpfende Effekte sind wenige auszumachen....

Weltwährungssystem: Das Bretton-Woods-System hatte von Anfang an 3 strukturelle Probleme.

Die Werthaltigkeit des Dollar als Ankerwährung musste dadurch gesichert sein, dass die Notenbanken der teilnehmenden Staaten gegenüber der FED das Recht hatten, Dollars zu tauschen. Umtauschkurs von 35 $/Feinunze Gold: Die tatsächliche Eintauschmöglichkeit hing damit von der Goldreserven Menge der FED ab! 1948 hatte die FED Goldreserven im Wert von USD 25 Mrd. (71 % der Weltgoldreserven), denen kurzfristige Auslandsschulden von USD 18,6 Mrd. gegenüberstanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten allerdings fast alle Bretton-Woods-Staaten einen großen Nachholbedarf an Investitions- und Konsumgütern, so dass sie lieber Dollarbestände...

Stefan Kühn: Der Beginn der ‚Fiat'-Währungen - Siegeszug des Neo-Keynesianismus, der MMT und der Geldflutung.

Vor 50 Jahren überrumpelte US-Präsident Nixon die Welt mit der Aufgabe der Goldkonvertibilität des US-Dollars! - Die Geldflutung ist nun an keine Grenze mehr gebunden! - Wann kommt das böse Ende? Es war Sonntagabend am 15. August 1971 und viele Amerikaner sahen fern - die beliebteste Show an diesem Abend war die Westernserie "Bonanza"! (Viele Leser werden sich an die Abenteuer der Familie Cartwright - Ben, seine drei Söhne und ihr chinesischer Koch - auf ihrer Ponderosa Ranch in Nevada erinnern! Das Wort "Bonanza" wurde laut dem Oxford English Dictionary in den 1880er Jahren ins amerikanische Englisch eingeführt, um eine hochproduktive...

Edelmetalle: Experten erwarten 2021 von Silber die beste Performance

Auch Gold und Palladium sollten gut laufen, doch von Silber erwarten Experten eine noch stärkere Performance. Nachdem 2020 bereits ein exzellentes Jahr für Edelmetalle war, glauben viele Analysten, dass im Neuen Jahr vor allem Silber noch einmal eine starke Performance abliefern könnte. Zum großen Bruder Gold mehren sich vorsichtigere Stimmen, da vielfach davon ausgegangen wird, dass sich die Weltwirtschaft von den Auswirkungen des Coronavirus erholen wird. In der Pandemie hatten viele Anleger bei den Edelmetallen zugegriffen, um ihr Vermögen zu schützen. In einigen Fällen zusammen mit Angebotsdefiziten ließ das den Gold-...

Auch Commerzbank sieht Gold nächstes Jahr bei 2.300 USD

Die nächste Bank sagt voraus, dass Gold kommendes Jahr die Marke von 2.000 USD überwinden wird - und das deutlich! Die Goldpreisrallye führte das gelbe Metall dieses Jahr bereits über die Marke von 2.000 USD auf ein nie dagewesenes Hoch. Nach Ansicht der Commerzbank-Analysten kommt das Beste trotzdem erst noch! Nachdem das gelbe Metall vom im August erreichten Allzeithoch deutlich konsolidierte, kämpfte der Goldmarkt zuletzt damit, neue Käufe zu generieren. Die Commerzbank aber wies darauf hin, dass Gold auch seit Jahresbeginn bereits einen langen Weg zurückgelegt hat. Selbst bei 1.850 USD je Unze stehe so seit Anfang 2020...

Gold wird die Marke von 2.000 USD schnell zurückerobern

Gold sollte sich allen Widerständen zum Trotz Anfang nächstes Jahr wieder auf 2.000 USD pro Unze vorarbeiten, glauben Analysten. Trotz einiger Hindernisse wird der Goldpreis sein Hoch bei 2.000 USD pro Unze schon in den kommenden Monaten zurückerobern, glauben die Analysten von Standard Chartered. Im November sei Gold überkauft gewesen, als der Preis für eine Unze des gelben Metalls unter 1.800 USD pro Unze fiel, so die Experten. Im vergangenen Monat sei aber auch der größte Mittelabfluss bei börsennotierten Goldprodukten (ETP) seit November 2016 zu erkennen gewesen, hieß es weiter. Lesen Sie hier den gesamten Artikel: ...

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