Notenbank

Michael Oehme: Wer viel spart, der oft dennoch nicht gewinnt

St. Gallen, 17.10.2013. Wer zurzeit Kredite aufnimmt, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, kommt so billig an Geld wie nie zuvor. Wohin das führen kann, hat die Welt schon gesehen. Die Geldmengenausweitung der Zentralbanken führt nicht zur Inflation – die Ausweitung der Geldmenge ist bereits die Inflation, die sich erst in Folge durch steigende Preise bemerkbar macht. Das Geld wird entwertet, indem man immer neues druckt. Das wiederum schwächt das Vertrauen der Menschen in die Währungen. Sie werden ihre Euro ausgeben, weil sie fürchten, ihre Scheine könnten schon bald weniger wert sein. Das Geld wird in die Gütermärkte fließen und die Preise in die Höhe treiben. Wenn dann noch Kredite aufgenommen werden sind wir inmitten einer weitgehend unkontrollierten Inflation. Der irrationale Überschwang zeigt sich deutlich: Dax und Dow Jones kletterten auf neue Höchststände, die Indizes markierten sogar den höchsten Stand ihrer Geschichte...

Michael Oehme: Entscheidung der Fed spült weiterhin ohne Ende Kapital in den Markt

St. Gallen, 23.09.2013. Diese Entscheidung hat viele gewundert: Die US-Notenbank Federal Reserve hat sich entschieden, vorerst nicht von ihrer Geld- und Zinspolitik abzurücken. Sie wird den Zinssatz in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent belassen und weiterhin im großen Stil Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Umfang von 85 Milliarden US-Dollar monatlich aufkaufen. Notenbank-Chef Ben Bernake begründete diese Entscheidung gegenüber der Presse mit dem Argument, dass die Wirtschaft – vorrangig ist hier die amerikanische Wirtschaft gemeint – noch nicht so stabil sei wie gewünscht, die Niedrigzinspolitik wolle man so lange vorantreiben, bis die Arbeitslosenquote in den USA auf 6,5 Prozent gesunken sei. Für viele europäische Länder ein „Traumwert“. Was heißt das in den Konsequenz? „Der Aufkauf von Immobilienpapieren und Anleihen, also das Pumpen von Kapital gegen „Papier“ in den US-amerikanischen Markt wird die Wirtschaft...

Inflation, Spekulation und die US-Notenbank

Ein Versuch über die Geldpolitik der US-Notenbank Inflation, Spekulation und die US-Notenbank Inflation, Spekulation, Börsen-Blase, US-Notenbank. Diese Schlagworte allein klingen bereits nach einer Geschichte. Und obwohl die Volkswirtschaftslehre ein durchaus kompliziertes Geschäft ist, scheint es immer so, als wüssten alle Bescheid, wenn ihre großen Begriffe fallen. Nun hat die US-Notenbank unter Noch-Chef Ben Bernanke am Donnerstag beschlossen, ihre "ultralockere Geldpolitik" - noch so ein Schlagwort - fortzusetzen und schon sind die Kommentare und Artikel wieder gespickt mit Finanzlatein. Kommt auf die USA eine neue Inflation zu? Weisen die "Kursfeuerwerke" (ein schönes Bild, oder? So viel Lärm und so wenig Substanz…) an den Börsen auf die Bildung einer neuen Blase hin? Ist Spekulation wieder "in"? Zocken, dealen und brokern Nun, jedenfalls letzteres ist leicht zu beantworten: Spekulation, also zocken, dealen, brokern und...

Jahresbilanz für Anleger und Investoren von Staats- und Unternehmensanleihen

Die Bilanz für Investoren und Anleger von Staats- und Unternehmensanleihen wird im laufenden Jahr nicht besonders gut und eher durchwachsen ausfallen. Das lässt sich nach dem angekündigten Rückzug der amerikanischen Notenbank vom Anleihemarkt schon jetzt sagen, denn damit werden alle Anleihen, Staats- und Unternehmensanleihen weltweit mehr oder weniger belastet, erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligung.de und des www.Investoren-Brief.de. Fed-Chef Ben Bernanke hat seit Mai angedeutet, dass die Notenbank möglicherweise ab September den bisherigen Kauf von amerikanischen Staatsanleihen in...

Michael Oehme: Geldpolitik der Notenbanken gezielte Entschuldungsmaßnahmen der Länder

St. Gallen, 14.06.2013. Nach Berechnungen der Weltbank, der Dekabank und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) verlieren deutsche Sparer Jahr für Jahr Geld. Zwar hätten die Bürger hierzulande derzeit den Spitzenwert von 4,94 Billionen Euro beiseite gelegt und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Doch rund 40 Prozent dieses Geldvermögens sei in Sicht-, Termin- und Spareinlagen angelegt bzw. Bargeld, bei denen Sparer jährlich 14,3 Milliarden Euro verlieren würden. Der Grund sei die Differenz zwischen Inflationsrate und Sparzins, was zu einer jährlichen Enteignung führt. In anderen Bereichen sehen die Renditen nicht...

Fonds von Canada Gold Trust: Goldsicherheit im Portfolio

Konstanz, 03.06.2013 Knapp unter 1400 US-Dollar je Feinunze Gold tendiert derzeit der Preis für das begehrte Edelmetall. Und während viele Großinvestoren den zeitlich vermutlich äußerst befristeten Hype an den Börsen mitmachen wollen und ihren Goldanteil deshalb herunterfahren, füllen derzeit vieler Privatanleger auf der ganzen Welt ihr Depot auf, wie auch der „Goldreporter“ schreibt (Link: http://www.goldreporter.de/gunstiger-goldpreis-anleger-weltweit-im-kaufrausch/gold/32146/). Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vermeldet in einer jüngsten Ausgabe, dass Goldhändler Degussa im Mai eine doppelt so hohe Nachfrage hatte...

Canada Gold Trust-Chef Peter Prasch über mögliche Gründe volatiler Goldpreise im Gespräch

Was könnten die Gründe für den derzeitigen Preisrückgang beim Gold sein und ist zu erwarten, dass sich dieser eher bei 1300 US-Dollar je Feinunze einpendelt als bei 1500 oder 1600? „finanzwelt“ sprach hierüber mit Peter Prasch, Geschäftsführer von Canada Gold Trust. finanzwelt: Im Herbst 2012 lag der Preis je Feinunze Gold eine längere Zeit deutlich über 1700 US-Dollar. Sind Rekordpreise dieser Art vor dem Hintergrund, dass sich der Preis aktuell um 1400 US-Dollar bewegt, für die kommenden Jahre noch realistisch zu erwarten oder könnte die Talfahrt nicht sogar weitergehen? Prasch: Lassen Sie uns, bevor ich Ihnen...

Canada Gold Trust: Volatiler Goldpreis abgesichert

Besondere Aufmerksamkeit wurde im April der Entwicklung am Goldmarkt zuteil. Denn nach einer Phase permanent steigender Preise sank er zum ersten Mal unvermittelt unter 1400 US-Dollar je Feinunze Gold. Derzeit liegt er bereits wieder darüber (Link: http://www.gold-preis.de/#). Die erneute Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank Anfang dieses Monats stützt den Preis des Goldes und es scheint, als befänden sich die Zentralbanken in einem Abwertungswettlauf. Auch der schwache Euro wirkt sich positiv auf den Goldkurs aus. Die Meinungen über die weitere Preisentwicklung des gelben Edelmetalls sind allerdings geteilt. Viele Experten...

ATLANTICLUX Lebensversicherung: Lebensversicherer zukünftig ohne Garantieverzinsung?

Niedrige Zinsen und kein Ende. Dass die Notenbanken angesichts der Euro-Krise auf absehbare Zeit von ihrer Politik des billigen Geldes abrücken könnten, ist illusorisch. Die deutschen Lebensversicherer geraten dadurch jedoch immer stärker unter Druck, wie Andreas Wurscher, Vertriebsverantwortlicher für Deutschland und Österreich der Münchner FWU AG, zu der auch die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. gehört, erklärt: „Das Modell der konservativen Lebensversicherung beruht darauf, dass es am Markt auskömmliche Zinsen gibt. Dabei ist es gerade die Kombination der Kapitalanlagevorschriften. Eine Garantieverzinsung für die gesamte...

Keine Lösung zur Eurokrise - Zinssenkung der EZB

Noch nie konnten sich Banken so billig Geld von der Europäischen Zentralbank (EZB) leihen. Am Donnerstag senkten die Notenbanker den Leitzins in der Eurozone auf einen historischen Tiefstand von 0,75 Prozent. Zur Lösung der Eurokrise trägt der Schritt nicht bei. Im schlimmsten Fall drohen langfristig sogar Inflation und Fehlinvestitionen. Zum ersten Mal sinkt der Leitzins in der Eurozone unter 1 Prozent. Der Leitzins ist der Satz, zu dem sich Banken bei der Europäischen Zentralbank refinanzieren können. Er bildet damit eine Untergrenze für in Euro vergebene Kredite. Der neue Zinssatz von 0,75 Prozent gilt auch für die sogenannten...

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