Misshandlungen

Opferkind führt Schmerzensgeldklage gegen Familienrichterin

Quälte die schwarzenbeker Richterin Heike Meistering aus Rache gegenüber dem Vater seine damals 4-jährige Tochter? Fakt ist, sie hat unter Ausnutzung ihrer beruflichen Stellung als Richterin dem Kinde aktiv und passiv Schaden und Schmerzen zugefügt und verweigerte über 20 Monate jegliche Hilfe für das leidende Kind. Innerhalb von 20 Monaten wurde die Richterin durch über 30 Schriftsätze des Kindesvaters, dessen rechtlicher Vertretung und vom Verfahrensbeistand des Kindes, auf die akute Gefährdung der Gesundheit und des Wohls des Opferkindes, alleine im Haushalt der untherapiert, psychisch kranken Kindesmutter hingewiesen. Mit immer wieder neuen „alternativen Fakten“ verweigerte Frau Meistering dem liebenden Umgangsvater die Sorge um sein Kind. In einer Gerichtsverhandlung machte dann eine Gutachterin deutlich, dass das Kind im Haushalt der Mutter so großen Gefahren ausgesetzt sei, dass es sofort von der Kindesmutter getrennt werden...

Ein Tatsachenroman, der erschüttert

Ein Paradies wurde zur Hölle, der Neuanfang und die neue Liebe zum Alptraum - der Roman von Emilia Pfeifer bei DeBehr Pressemitteilung von: Verlag DeBehr Emilia Pfeiffer suchte das Glück in einem fremden Land, doch sie fand Gewalt und Missachtung. Ihr Buch "Misshandelt im Namen seiner Ehre" ist ein Zeugnis ihres Unglücks. Authentisch, aufrüttelnd und schockierend. Und ein Helfer für Frauen in Not: "Da bin ich nun, geschunden, misshandelt, in einem fremden Land, bei einer alten Frau. Sie gewährt mir heimlich Unterschlupf und versorgt mich. Bei meiner Flucht aus der Wohnung konnte ich nur das Notwendigste an Kleidung mitnehmen. Ich spüre diese Schmerzen. Und die Bedrohung, die von dem Mann ausgeht, den ich doch liebte, mit dem es hätte so schön sein sollen - aber er zeigte mir bald sein wahres Gesicht. Jetzt sucht er nach mir. Ich soll zu ihm zurück. Ich habe seine Ehre verletzt. Angst schnürt mir die Kehle zu - was, wenn er mich FINDET!...

Amtshaftungsklage gegen das Landesjugendamt

Am 05.06.2012 finden um 11.15 Uhr im Amtsgericht Köln die ersten Amtshaftungsklagen gegen ein Landesjugendamt statt. Die beiden Klägerinnen geben an, dass sie im Kinderheim zahlreiche Verstöße gegen die Grundrechte erleiden mussten. Sie sind der Meinung, dass die Behörde Kenntnis hätte haben müssen - und dies auch hatte - von zahlreichen Misshandlungen, der von den Kindern zu leistende Arbeit und sowie von den sexuellen Übergriffen. Gegen die Auffassung der Gegenseite (Landesjugendamt als Aufsichtsbehörde der damaligen Heime), dass die Taten verjährt sind und diese Frist auch nicht verlängert werden kann, wird von dem Anwalt der Betroffenen angeführt, dass die Betroffenen unter einer Traumatisierung bzw. Retraumatisierung litten und daher nicht in der Lage waren, ihre Ansprüche gegen das Landesjugendamt geltend zu machen. Sie litten unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PBS), was zur Verdrängung der damaligen Ereignisse führte...

Ehemalige Heimkinder: Offener Brief an Antje Vollmer (Runder Tisch)

12. Dezember 2010 Sehr geehrte Frau Vollmer, dann sterben sie uns weg - ist das nun das Motto? Da beschäftigt sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages zwei Jahre lang mit dem Schicksal ehemaliger Heimkinder in den 1950er-, 1960er- und 1970-er Jahren, dann wird ein Runder Tisch eingerichtet, Sie übernehmen den Vorsitz. Sofort haben Sie mir einen Brief geschrieben, baten mich um Mithilfe und um Informationen. Habe ich getan. Ich lieferte Ihnen Berichte. Die Mitglieder des Runden Tisches bereisten die "schlimmsten Heime", Städte und Organisationen richteten Hotlines und Internet-Seiten ein, sogar wissenschaftliche...

Ettaler Erfahrungen

Das Internat der Benediktinerabtei Ettal lernte ich schon im Knirpsenalter kennen, als ich meinen älteren Bruder dort besuchte. Er machte 1940 in Ettal sein Abitur. Wenig später wurde das Klostergymnasium von den Nationalsozialisten den Patres entzogen und in eine staatliche „Deutsche Heimschule“ umgewandelt. 1945, als Gymnasium und Internat wieder unter der Ägide der Benediktiner standen, kam ich als Schüler dorthin. Von sexuellen Übergriffen habe ich in Ettal nie etwas mitbekommen. Kein Pater näherte sich mir unsittlich – und auch in meinem Umfeld bemerkte ich nichts dergleichen. Umso mehr beschäftigte uns und die...

Kinderheim "Rübezahl" in Holzen (Landkreis Holzminden): Doch ein Mord?

Die Fakten: Im 700-Seelen-Dorf Holzen (Landkreis Holzminden) hat es von 1955 bis 1972 auf dem Greitberg ein Kinderheim der Inneren Mission und somit der evangelisch-lutherischen Landeskirche gegeben. Dort kam es Erfahrungsberichten zufolge zu unvorstellbaren Grausamkeiten, die mit "schwarzer Pädagogik" allein nicht zu erklären sind. Soldaten sollen Heimkinder sexuell missbraucht haben, die Erzieherinnen neigten zu unglaublichen Strafen. Kinder wurden mit dem Kopf in ein Plumpsklo gehalten, sie wurden derart misshandelt, dass einem beim Lesen solcher Schilderungen der Atem stockt. Die Hildesheimer Staatsanwaltschaft hat "wegen möglicherweise...

Offener Brief an Dr. Antje Vollmer: Betr. Kinderheime

Sehr geehrte Frau Dr. Vollmer, der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat gestern nach über zweijähriger Beschäftigung mit dem Thema die Bildung eines Runden Tisches beschlossen, Sie sind die Schirmherrin und haben für die künftige Arbeit vier Schritte genannt. Der erste sei, den ehemaligen Heimkindern genau zuzuhören. Das mache ich als Redakteur seit über einem Jahr. Damals flatterte mir ein Strafantrag der Aachener Staatsanwaltschaft gegen elf ehemalige Heimkinder auf den Schreibtisch. Bezichtigt wurden sie des versuchten Betruges. Dahinter steckte ein katholischer Orden, der bis heute nicht einmal zu einer Entschuldigung...

...und es gab es doch: Das Kinderheim Rübezahl in Holzen (IV)

Daran möchte auch ein vierfacher Familienvater aus der Region Hannover nicht erinnert werden: „Wenn ich über meine Heimerfahrungen berichten würde, würde das alte Wunden wieder aufreißen.“ Auch seine Kinder wüssten nichts über seine Vergangenheit. Das solle so bleiben. Außerdem: „Ich erwarte keine finanzielle Entschädigung. Von der evangelischen Kirche will ich kein Geld. Was die uns als Kinder angetan haben, können die nie wieder gut machen.“ Die Wahrheit muss erzählt werden, meint dagegen der Dorfchronist Detlef Creydt. Auch er hat bereits Besuch von der Kripo aus seiner Heimatstadt bekommen und Herbert Schlotter,...

Niedersächsisches Sozialministerium startet Aufruf an misshandelte Heimkinder

Misshandlungen in kirchlichen und staatlichen Kinderheimen sind lange Zeit ein Tabu-Thema gewesen. Mit einem “Stern”-Buch wurde der Schmutz aus den 1950er-, 1960er- und 1970er-Jahren wieder nach oben gespült. Zwei Jahre lang beschäftigte sich der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages damit, die evangelisch-lutherische Landeskirche Niedersachsen gab eine Studie in Auftrag. Nun ist es wieder in der Öffentlichkeit: Heimkinder sind damals misshandelt worden. Die niedersächsische Sozialministerin reagiert auf die bundesweite Diskussion mit einem Aufruf an Betroffene: “Wenden Sie sich mit detaillierten Informationen über...

05.03.2008: |

Ehemalige Heimkinder aus Eschweiler: Gericht lehnt Anklage ab

“Während meines Aufenthaltes im Eschweiler Kinderheim von 1958 bis 1970 hat bei mir ein ständiger Missbrauch durch das Erziehungspersonal des Kinderheimes Sankt Josef stattgefunden.” Kann man sich derart schreckliche Erlebnisse einbilden, können solche Schilderungen lediglich der Fantasie entspringen? Möglich wäre es nach Auffassung der dritten großen Strafkammer des Landgerichtes Aachen. Doch vom Betrugsverdacht wurden elf ehemalige Heimkinder befreit, der Vorsitzende Richter Wilke, die Richterin Dr. Falkenkötter und der Richter Küpper entschieden jetzt: “Die Eröffnung des Hauptverfahrens wird abgelehnt. Die Kosten...

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