MfS

20.06.2015: | | | | | | |

Hans-Georg Wieck (BND) und Markus Wolf (MfS). Zwei biografische Porträts - Im geheimen Krieg der Spionage

Markus Wolf leitete 34 Jahre lang bis 1986 die MfS-Auslandsaufklärung. Hans-Georg Wieck war 1985 bis 1990 BND-Chef. Mit ihren Lebensläufen verbinden sich die unterschiedlichen Rollen der geheimen Nachrichtendienste in Demokratie und Diktatur, ihre Aufgaben, ihre Methoden, die ihnen gesetzten Grenzen, ihre Kontrolle und ihr Einfluss auf das Handeln ihrer Regierungen. Dieses Buch zeigt am Beispiel der Lebensgeschichten zweier Leiter der »Dienste« im geteilten Deutschland diese Unterschiede, aber auch mögliche Gemeinsamkeiten auf. Im geheimen Krieg der Spionage Hans-Georg Wieck (BND) und Markus Wolf (MfS). Zwei biografische Porträts von Peter Jochen Winters Mitteldeutscher Verlag http://www.new-ebooks.de/ebooks/35183 Die Lebensgeschichten von Spionagechefs sind in der Öffentlichkeit weithin unbekannt. Es existiert auch keine biografische Gegenüberstellung zweier Akteure an der Spitze von Auslandsnachrichtendiensten, die während des...

Vor 20 Jahren: „Nie wieder SED!“

Sind die Verbrechen schon vergessen? Zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer stellt sich die Frage, wie es um Freiheit und Einheit für Deutschland tatsächlich bestellt ist. Ist das Unrecht der SED-Diktatur, der 17 Millionen Deutsche hinter Mauer, Stacheldraht, Selbstschussanlagen und Minen ausgesetzt waren, größtenteils schon vergessen? Was hat die Bekundung „Wir sind das Volk!“ bewirkt? Das von Dr. Gerhard Frey herausgegebene zeitgeschichtliche Werk „Deutsche Einheit, deutsche Freiheit“ gibt nicht nur überzeugende Antworten auf viele offene Fragen, sondern dokumentiert auch umfassend Ursache und Überwindung des Verbrechens der deutschen Teilung. Und deutlich wird, dass das deutsche Volk auch bald zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung aufgefordert bleibt, die Solidargemeinschaft voranzutreiben, für die tatsächliche Garantie der freien Meinungsäußerung einzutreten und eine wirkliche Volksherrschaft durchzusetzen. Was die...

08.12.2009: | | | | | |

Stasi-Schmutz hinter der High-Society-Fassade

„Klinsis Schlossherrin“ gingen viele auf den Leim. Vor allem als Chefin des luxuriösen Schlosshotels im Berliner Grunewald war sie umworben und wurde in Kreisen der „High Society“ gefeiert. „Blond, sportlich, jungmädchenhaft, mit hellbrauner Lederjacke und weißem Seidenschal flattert sie in die noble Bar des Schlosshotels“, schilderte ein tonangebendes Blatt in der deutschen Hauptstadt voller Bewunderung die Frau, „die Berühmtheiten aus aller Welt kennt, die schon Woody Allen und Roman Polanski, Henry Kissinger und Jean-Claude Juncker, Vitali Klitschko und Uwe Seeler als Gäste begrüßt hat“. Uta Felgner steigerte ihren Bekanntheitsgrad erheblich und stand im Rampenlicht der Medien, als in ihrem Gästehaus in Berlins feinster Gegend zum Finale der Fußballweltmeisterschaft 2006 die deutsche Nationalelf abstieg. Erwartungsvoll wurde im Jahr zuvor mitgeteilt, bei der „studierten Betriebswirtin“ und „leidenschaftlichen...

25.05.2009: | |

Der doppelte Kurras

Jetzt hat Karl-Heinz Kurras doch noch seinen großen Auftritt. Er selbst hätte darauf sicher gern verzichtet, doch nun werden die Dinge ihren Lauf nehmen, zumal der trotzige und verbockte ehemalige Polizeiobermeister so uneinsichtig ist wie eh und je. Die Fakten, die zwei Forscher bei der Durchsicht der Kurras-Akten in der Birthler-Behörde eher zufällig auftaten, dürfen jetzt als belegt angesehen werden. Kurras hat die SED-Mitgliedschaft eingeräumt und seine sonstigen Äußerungen, sowohl in Sachen MfS als auch in Bezug auf das Opfer Benno Ohnesorg, lassen das Bild eines Mannes erscheinen, der schon damals die Welt nicht mehr...

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