Medikament

Arzneimittelfälscher missbrauchen Ruf europäischer Firmen

Mit mobilen Laboren unterstützt das Difäm die Aufdeckung von Medikamentenfälschungen Erneut deckten Partnerorganisationen des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission e.V. (Difäm) im Osten der Demokratischen Republik Kongo mit Hilfe mobiler Kleinlabore gefälschte Arzneimittel auf. Die Packungen wurden sofort aus dem Verkehr gezogen. Das Difäm unterstützt Gesundheitseinrichtungen lokaler Partner in afrikanischen Ländern durch die Bereitstellung sogenannter Minilabs sowie Schulungen von Fachkräften in deren Handhabung und stärkt so die Qualität der medizinischen Versorgung vor Ort. Ein Apotheker und Mitglied des Minilab-Netzwerkes des Difäm im Ostkongo entdeckte in einem kleinen Krankenhaus eine Großpackung eines Antibiotikums, etikettiert als Produkt des Non-Profit-Lieferanten IDA (International Dispensary Association) aus Amsterdam. Das Minilab-Netzwerkes deckte bereits einige gefälschte und qualitativ minderwertige Medikamente...

Difäm: "UN-Entscheidung hätte viele Frauenleben gefährdet"

Difäm und Partner: Erfolgreich gegen Ketamin-Aufnahme in Betäubungsmittel-Liste Die Kommission für Betäubungsmittel der Vereinten Nationen diskutierte einen von China eingebrachten Antrag, Ketamin in die Liste der Betäubungsmittel aufzunehmen und somit den globalen Zugriff auf das Medikament zu beschränken. Ketamin gilt als sicheres und zugleich kostengünstiges Narkosemittel, das vor allem in wirtschaftlich armen Ländern Anwendung findet. Das Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. hat nun mit internationalen Partnern dazu beigetragen, das die geplante Entscheidung abgewendet werden konnte. Ketamin ist das am häufigsten verwendete Anästhetikum in wirtschaftlich armen Ländern. "In vielen kirchlichen Krankenhäusern wird Ketamin beispielsweise bei Kaiserschnitten und in der Unfallmedizin eingesetzt", sagt Albert Petersen, Leiter der Arzneimittelhilfe des Difäm. "Die Gesundheitseinrichtungen sind auf einen freien...

Michael Oehme: Ebola - welche Krankheit hat die bessere PR?

St. Gallen, 08.08.2014. Die vom Auswärtigen Amt ausgesprochenen Reisewarnungen für Sierra Leone, Liberia, Nigeria und Guinea macht deutlich, Ebola wird als internationale Epidemie gewertet – immerhin ist eine Infektion mit der 90prozentigen Wahrscheinlichkeit verbunden, daran zu versterben. „Trotz internationaler Bemühungen, so wurde seitens der Weltbank sofort ein Kredit von 200.000 Dollar zur Verfügung gestellt, ist dabei ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar“, meint Michael Oehme, PR-Berater bei der Schweizer CapitalPR AG. „Im Gegensatz zur überstilisierten Vogelgrippe oder dem Rinderwahn ist Ebola dabei absolut ernst zu nehmen, die fehlende Eindämmung könnte zu einer weltweiten Bedrohung werden“, so Oehme. Ebola ist bislang weitgehend unheilbar, Medikamente dagegen nicht vorhanden. Nicht zuletzt spricht „Ärzte ohne Grenzen“ von einer Situation, die bereits außer Kontrolle geraten ist. Laut WHO sind inzwischen in Westafrika...

Launch Excellence in der "Outcome Era": Warum globale Pharmafirmen nur langsam auf das Ende des Blockbuster-Marketings reagieren

Umfrage unter mehr als 50 Führungskräften der globalen Pharma-Industrie Trotz fundamentaler Veränderungen bei der Markteinführung neuer Produkte hält immer noch ein Drittel aller Befragten am alten Blockbuster-Modell fest und hat den Launch-Prozess noch nicht entsprechend angepasst Befragte gehen davon aus, dass Volumen und Wert der Produkteinführungen bei gleicher Anzahl künftig sinken werden Wegen wachsender Bedeutung funktionsübergreifender Zusammenarbeit wird nur klare governance sowie ein hervorragendes Projektmanagement zu Launch Excellence führen Produkteinführungen in der Outcome Era benötigen...

Apotheker informieren über Medikamenteneinfluss im Straßenverkehr

Hannover, 06. Juni 2013 – „Erst fragen, dann fahren“ lautet das diesjährige Motto am 13. Juni 2013 beim deutschlandweiten Tag der Apotheke. Patienten gehen aus Unwissenheit oft allzu leichtfertig mit Arzneimitteln am Steuer um und unterschätzen die Gefahren. Was viele nicht wissen: Wer unter Medikamenteneinfluss einen Unfall verursacht, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Gemeinsam mit dem ADAC wollen die niedersächsischen Apotheker über die Gefahren im Straßenverkehr durch Arzneimittel aufklären. Für Alkohol gibt es gesetzliche Begrenzungen im Straßenverkehr, für Arzneimittel nicht. Hier muss der Patient zum...

Difäm deckt erneut Fälschung von Arzneimitteln in Afrika auf

Eine Malariabehandlung mit einem gefälschten Medikament kann tödlich enden. Partner des Difäm – Deutsches Institut für Ärztliche Mission e.V. – deckten in Kamerun Anfang April mit Hilfe von sogenannten Minilabs eine Fälschung der meistverwendeten Malaria-Kombination Coartem auf. Diese der Aufmachung des Originals täuschend ähnliche Kopie enthielt keinerlei Wirkstoffe. Das Pharmaunternehmen Novartis aus Basel arbeitet nun gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den Kontrollbehörden vor Ort an der Aufklärung des Betrugs. Ein Apotheker in Kamerun schöpfte Verdacht aufgrund mehrerer Meldungen von Patienten,...

21.01.2013: | | |

Weltweit erste Genehmigung für Medikament gegen HAPE

Wien – Die Firma Apeptico erhält als erstes Unternehmen die Genehmigung der EMA (European Medicines Agency, EU) und der FDA (Food and Drug Administration, USA) für das Peptid AP 301, das zur Behandlung von HAPE (Höhen Lungenödem, engl. „high altitude pulmonary oedema“) dient. APEPTICO erhält somit den „orphan-drugs-status“, der ein zehnjähriges Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt garantiert. HAPE ist ein nicht-kardiogenes Lungenödem, das bei schnellem Aufstiegen in Höhen über 3.000 m auftreten kann. Mit einer Mortalitätsrate von ca. 25% handelt es sich um eine lebensbedrohliche Krankheit. Schon bei der Mont Blanc-Expedition...

Rezept mit Geld zurück einlösen

Den Einkaufsbonus nutzen Rezeptpflichtige Medikamente unterliegen einer Preisbindung. Das bedeutet, dass auch Versandapotheken diese nicht günstiger anbieten können. Die Versandapotheke Mediherz Shop geht jedoch einen Kompromiss ein: Für die eingelösten Rezepte gibt es einen Einkaufsbonus über ein paar Euro für den nächsten Einkauf. Das sind vielleicht nur ein paar Euro. Wer jedoch ständig Rezepte einlösen möchte, der kann auf Dauer ein paar Scheine sparen, wenn er hier einkauft. Natürlich sind die frei verkäuflichen Medikamente im Preis reduziert, so wie es auch bei anderen Versandapotheken der Fall ist. Somit kann sehr...

Antibiotikaresistenzen verhindern: Zunächst Erreger feststellen lassen

Hannover – Antibiotika gelten bei vielen Patienten als Wunderwaffe, um schnell wieder fit zu werden. Richtig eingesetzt sind Antibiotika sehr hilfreiche Medikamente, die sogar Leben retten können. Ist ein Patient über einen längeren Zeitraum krank und eine Besserung des gesundheitlichen Zustandes nicht in Sicht, ist es am besten, zunächst den Erreger festzustellen, teilt die Apothekerkammer Niedersachsen mit. Dies kann beim Arzt durch einen Rachenabstrich oder mittels Urinprobe erfolgen. Werden Bakterien als Auslöser der Krankheit nachgewiesen, kann der Arzt anschließend das passende Antibiotikum auswählen, denn Antibiotika...

Im Alter noch einmal die Gewohnheiten ändern - Das Leben umkrempeln und weniger Medikamente benötigen

Frankfurt am Main – Hoher Blutdruck, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, rheumatische Beschwerden, Gicht und Herzerkrankungen: Es ist leider keine Seltenheit, dass vor allem ältere Patienten an all diesen Krankheiten gleichzeitig leiden und daher einen regelrechten Medikamentencocktail einnehmen müssen. Neben-und Wechselwirkungen werden oftmals durch weitere Arzneimittel ausgeglichen. Ein Teufelskreis beginnt. Doch mitunter können die Medikamentenmengen auch reduziert werden, erklärt Erika Fink, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen: „Manchmal hilft es, mit Gewohnheiten zu brechen, um die Lebensqualität zu steigern. Weiterhin...

Inhalt abgleichen