Maturus

Maturus Finance unterstützt Rettung eines Aluminiumexperten

Kürzlich konnte die insolvente Finoba Automotive GmbH durch die neu gegründete Hanomag Aluminium Solutions GmbH übernommen werden. Dahinter steht die namhafte Hanomag Lohnhärterei Gruppe. Die Kaufpreisfinanzierung des strategischen Investors wurde dabei auch durch das Modell Sale & Lease Back des Finanzierungsdienstleisters Maturus Finance sichergestellt. Alternatives Modell liefert Finanzierungsbaustein Finoba war wegen des Strukturwandels in der Automobilindustrie, eines harten Wettbewerbs und der Corona-Krise in Schieflage geraten. Die beiden Produktionsstandorte des Unternehmens in Kassel sowie Baunatal - und damit rund 380 Arbeitsplätze - standen auf dem Spiel. Da die Finoba Automotive GmbH in technologischer Hinsicht attraktiv und konkurrenzfähig war, bestanden allerdings gute Aussichten für eine Investorenlösung. Die Hanomag Lohnhärterei Gruppe trat als Übernahmekandidatin auf den Plan. Ein zentraler Erfolgsfaktor für...

Krisenbedingte Ratingverschlechterung erschwert Kreditzugang

Bonitätsunabhängige Finanzierungsalternativen geben Liquidität für Aufschwung Bei der Unternehmensbefragung 2021 der KfW1 gab mehr als jedes vierte Unternehmen an, Schwierigkeiten beim Zugang zu Krediten zu haben. Beobachter des Marktes mag das nicht verwundern. Dennoch gibt diese Zahl Anlass zur Sorge: Der Anteil der Betriebe mit Herausforderungen hat sich damit seit dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Ein wichtiger Grund hierfür sind die schlechteren Ratingnoten zahlreicher Betriebe - fast 35 Prozent der Umfrageteilnehmer melden Verschlechterungen bei ihrer Bonitätsbewertung. Das liege oftmals an den wirtschaftlichen Herausforderungen durch die Corona-Krise, die den positiven Trend der letzten Jahre beim unternehmerischen Eigenkapital gestoppt hätten. In der Umfrage sprechen fast 40 Prozent von einer Verschlechterung ihrer Eigenkapitalquote - einer Kennzahl, die eine zentrale Rolle bei der Kreditvergabe spielt. Weiter zugespitzt wird die...

Steigende Kredithürden - Sorge um Unternehmensfinanzierung

Die Aussichten auf Kredite trüben sich weiter ein. Das zeigt auch die aktuelle Ausgabe der Bank Lending Survey, durchgeführt von der Europäischen Zentralbank und den Zentralbanken der Euroländer. Demnach bleibe die Kreditablehnungsquote weiterhin auf hohem Niveau. Besonders von der Krise betroffene Branchen hätten einen schlechteren Zugang zu Krediten. Zudem haben deutsche Banken ihre Vergaberichtlinien im ersten Quartal 2021 erneut verschärft. Der Grund dafür liege hauptsächlich im gestiegenen Kreditrisiko. Auch die Margen, insbesondere bei risikoreichen Unternehmenskrediten, wurden erhöht. Demgegenüber steht laut Bank Lending Survey eine erhöhte Nachfrage nach Krediten - die befragten Banken rechnen für die nächsten drei Monate mit steigendem Bedarf bei den Unternehmen. Verantwortlich dafür seien neben Kosten für Lagerhaltung und Betriebsmittel auch Umfinanzierungen und Umschuldungen. Handlungsfähigkeit von Unternehmen steht...

StaRUG: Fehlendes Insolvenzgeld mit alternativer Finanzierung ausgleichen

Seit Januar ist das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) in Kraft. Allerdings muss dabei beachtet werden, dass in diesen Verfahren kein Insolvenzgeld gezahlt wird. Seit Anfang Januar ist das Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz (StaRUG) in Kraft. Damit folgt Deutschland einer EU-Richtlinie, die außergerichtliche Sanierungsverfahren zur Abwendung von Insolvenzen erleichtern soll. Das StaRUG gibt Unternehmen dabei unterschiedliche Instrumente in die Hand: So können beispielsweise Schutzmaßnahmen wie eine Vollstreckungs- und Verwertungssperre beantragt werden, um Sicherungsrechte von...

Staatshilfen allein reichen nicht - KMU brauchen Finanzierungsalternativen

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin geht in seinem aktuellen Konjunkturbarometer von einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsproduktes von drei Prozent im ersten Quartal 2021 aus. Wann und in welcher Form es zu Lockerungen kommt, ist aktuell schwer einzuschätzen. Insgesamt liege laut DIW ein langer und steiniger Weg vor der hiesigen Wirtschaft. Die anhaltenden Einschränkungen würden die Industrie zunehmend beeinträchtigen, insbesondere die Stimmung in der Automobilbranche habe sich zuletzt merklich eingetrübt. Der neuerliche Lockdown habe die Substanz der Unternehmen verschlechtert und das Risiko einer Insolvenzwelle...

Finanzierungsprobleme von Restrukturierungen steigen an

Das aktuelle Restrukturierungsbarometer von Struktur Management Partner und des Finance Magazins verheißt nichts Gutes: Es ist ein weiteres Indiz für die erwartete Insolvenzwelle. Dabei ist die Situation derzeit noch relativ ruhig: So sagen 56 Prozent der befragten Experten aus den Sanierungsabteilungen der Banken, dass ihr Bereich von der Krise bisher nur schwach oder sehr schwach betroffen war. Zudem blieb die Zahl der übernommenen Krisenfälle bei 43 Prozent der Befragten konstant - 16 Prozent hatten sogar weniger Fälle zu bearbeiten als im Halbjahr davor. Das heißt aber nicht, dass die Wirtschaft doch glimpflich durch...

Insolvenzantragspflicht wieder aktiv: Finanzierung von Sanierungen rückt in den Fokus

Die unter Experten umstrittene Aussetzung der Insolvenzantragspflicht endete am 30. September - zumindest teilweise. Das heißt: Akut zahlungsunfähige Unternehmen müssen ab sofort wieder einen Insolvenzantrag stellen, auch wenn ihre Schieflage auf COVID-19 zurückzuführen ist. Eine Ausnahme macht der Gesetzgeber jedoch bei aufgrund der Pandemie überschuldeten aber noch zahlungsfähigen Firmen. Diese müssen bis 31.12.2020 auch weiterhin keine Insolvenz beantragen. So sollten die Unternehmen nach Aussagen der Justizministerin weiter Zeit bekommen, um sämtliche Sanierungs- und Restrukturierungsmaßnahmen auszuschöpfen . Dieser...

Maturus TradeInvest übernimmt komplexe Asset-Transaktionen

Verkaufsabwicklung von Industriegütern bei Restrukturierungsprozessen Die wirtschaftliche Situation vieler Fertigungsunternehmen ist aufgrund der Coronakrise immer noch angespannt. So zeigte beispielsweise eine Blitzumfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unter seinen Mitgliedsfirmen, dass sich die Lieferketten zwar entspannt haben, die Auftragseinbußen aber weiterhin hoch sind. Der Kreditversicherer Euler Hermes erwartet in Deutschland mindestens zehn Prozent mehr Insolvenzen als im Vorjahr. Aber auch Restrukturierungen und Transformationsprozesse werden verstärkt angestoßen. "Damit einher geht häufig die...

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