Long Covid

Über Impfungen sollte künftig sehr viel bewusster entschieden und abgewogen werden

Selbsthilfeinitiative: „Aus den Erfahrungen mit dem Post-Vac-Syndrom sollten wir lernen!“ Obwohl Corona in einen endemischen Zustand übergegangen ist, bleiben die Zahlen der bei der Selbsthilfeinitiative zu Impfkomplikationen eingehenden Anfragen hoch. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots, Dennis Riehle (Konstanz), aktuell mitteilt, wurden bisher 11.190 Betroffene mit einem potenziellen Post-Vac-Syndrom beraten. „Die Patienten beschreiben hierbei weit über die gewöhnliche Impfreaktion hinausgehende Gesundheitsschäden, die zumindest über mehrere Monate fortdauern und zu einer erheblichen medizinischen, sozialen und wirtschaftlichen Einschränkung der Teilhabe führen. Führend sind hierbei insbesondere neurologische Beschwerden wie Schmerz- und Erschöpfungszustände, Lähmungserscheinungen oder Sensibilitätsstörungen. Aber auch Kreislauf-Probleme, fortwährende Sehstörungen, Hörminderungen und Hautveränderungen werden berichtet....

"Dass der Körper bei so vielen Impfungen irgendwann durcheinander kommt, ist nicht verwunderlich!"

Die bundesweit aktive Selbsthilfeinitiative zum Post-Vac-Syndrom bezweifelt die Notwendigkeit hochfrequenter Immunisierungen und sieht bei auslaufender Covid-Gefahrenlage weitere Impfungen kritisch. "Manches Mal muss ich schon den Kopf schütteln, wenn ich die wiederkehrende Aufforderung mancher Politiker und Experten höre, sich trotz des endemischen Corona-Geschehens mittlerweile ein fünftes oder sechstes Mal impfen zu lassen - und dann am besten gleichzeitig noch die Grippeschutz-, Gürtelrose- oder Masern-Immunisierung dazu zu nehmen. Als Organismus würde ich bei dieser hochfrequenten Verabreichung unterschiedlichster Vakzine auch irgendwann streiken", attestiert der Leiter des ehrenamtlichen Selbsthilfeangebots für Betroffene von Impfkomplikationen, Dennis Riehle (Konstanz), der seit Beginn von Covid-19 mittlerweile rund 4.400 Anfragen von Menschen mit einer Impfnebenwirkung, einer Impfkomplikation oder einem Impfschaden erhalten hat und...

Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) durch Long-Covid und Corona-Impfungen

"Blicken wir auf die vergangenen zwei Jahre zurück, verzeichnen wir einen dramatischen Anstieg der Betroffenenzahlen des Chronischen Erschöpfungssyndroms (CFS)", sagt Dennis Riehle. Der Leiter der bundesweiten Selbsthilfeinitiative zu CFS und Fibromyalgie ergänzt: "Das Krankheitsbild, das auch als Myalgische Enzephalomyelitis (ME) bekannt ist und sich derzeit vor allem im Rahmen von Long-Covid und als Impfkomplikation zeigt, hat an Bedeutung zugenommen". Der Psychologische und Sozialberater, der schon lange selbst an beiden Erkrankungen leidet und dessen Beschwerden durch eine verabreichte Corona-Schutzimpfung an Intensität stark zugenommen haben, hat bisher rund 5000 Patienten begleitet und sieht unmittelbare Zusammenhänge: "Das CFS wird oftmals durch eine traumatische Erfahrung ausgelöst. Das können eine psychische Belastungsreaktion, eine Infektion, eine Impfung oder andere körperliche Erkrankungen sein, die dann zu einer andauernden,...

Long Covid - Studie zu neuer Therapie ab März 2023

Das Kölner Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ) startet im März 2023 die Wirksamkeitsstudie zu einer neuen Behandlungsmöglichkeit von Long Covid. Betroffene können im Rahmen der Studie eine neu entwickelte 12-wöchige hybride Therapie testen. Ziel der Studie ist es, die Wirksamkeit der Therapie zu überprüfen, so dass Long Covid Betroffenen langfristig eine wirksame Behandlungsmöglichkeit angeboten werden kann. Eine Anmeldung zur Studie ist über diesen Link möglich: https://corona.fpz.de Diagnose Long Covid als Teilnahmebedingung Die Studie richtet sich an Personen, die infolge einer Covid-19-Infektion mindestens vier...

Impfschäden: Selbsthilfeinitiative berät überregional in sozialen Fragen und leistet Gesundheitsförderung

In den vergangenen Wochen hat die Zahl der Ratsuchenden, die sich bei der bundesweit tätigen Selbsthilfeinitiative zu Impfschäden gemeldet haben, nach einem etwas ruhigeren Herbst wieder zugenommen. Wie der Leiter des ehrenamtlichen Angebots mitteilt, habe man seit Beginn der Corona-Pandemie mittlerweile knapp 4.000 Mails beantwortet und verzeichne aktuell wieder eine stark ansteigende Frequenz bei den Gesuchen potenzieller Betroffener eines Post-Vac-Syndroms: "Insbesondere geht es dabei um seelische Unterstützung, denn viele Menschen waren vor der Impfung gesund und sehen sich jetzt ganz massiven Gesundheitsstörungen ausgesetzt",...

13.12.2022: | |

Hilfe und Hoffnung für ME CFS und Long Covid Erkrankte

Long Covid ist ein Begriff, der durch die Medien bekannt geworden ist, ME/CFS oder das Fatigue Syndrom kennen wohl vor allem die Betroffenen. Welche Gemeinsamkeiten gibt es, und wo gibt es Hilfe? Wissen, 13.12.2022 - Hilfe und Hoffnung bei ME/CFS und Long Covid Seit das Phänomen Long COVID in den deutschsprachigen Medien sehr präsent behandelt wird, haben mehr und mehr Menschen eine Vorstellung vom Krankheitsbild eines chronischen Erschöpfungssyndroms. Diese äußerst belastende Krankheit existiert jedoch nicht erst seit der COVID-Pandemie. Menschen, welche an der Krankheit ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / chronisches...

Biologische Altersbeschleunigung und Telomerverkürzung bei Überlebenden von Covid-19

Telomerverkürzung nach überstandener Covid-19 Infektion Studie liefert Beweise für Telomerverkürzung bei einer überstandenen Covid-19 Infektion. Die Krankheitsverläufe bei Covid-19 sind erstaunlich vielfältig. Das Coronavirus befällt nicht nur die Lunge, sondern fast alle Organe wie Nieren, Herz, Gefäße und das Nervensystem. Das bekannteste Symptom, das auf einen Befall des Nervensystems hindeutet, ist die reversible Störung des Geschmacks- und Geruchssinns. Es treten außerdem Gerinnungsprobleme mit Thromboseneigung auf, selbst unter einer Antikoagulantientherapie der Betroffenen. Auch kann sich die ACE-2 Konzentration...

Inhalt abgleichen