Labrador Uranium

Uran ist teurer geworden

Durch die Engpässe beim Gas ist auch in Deutschland Uran wieder ein Thema geworden. Teilweise ist die Uranproduktion beeinträchtigt, besonders in Kasachstan. Mittelfristig ist andererseits mit Urannachschub aus neuen Minen zu rechnen. Und der wird auch gebraucht werden, denn Uran ist aus dem nötigen Energiemix nicht wegzudenken. Und der Energiebedarf der wachsenden Weltbevölkerung steigt auch an. Um potenzielle Unterbrechungen bei der Uranversorgung zu mindern, streben westliche Versorgungsunternehmen eine Diversifizierung weg von geopolitisch schwierigen Ländern und Unternehmen an. Aus dem Osten (Russland, Kasachstan, Usbekistan) kamen bisher rund 60 Prozent des globalen Uranangebots. Im Westen könnte es daher zu Versorgungsdefiziten und damit höheren Uranpreisen kommen. Dies wiederum wird sich positiv für die Uranaktien auswirken. Als sich der Krieg in der Ukraine verschlimmerte, durchbrach der Uranpreis das erste Mal seit 2011 die Marke...

Japan kehrt zur Atomkraft zurück

Lange war die Kernkraft unbeliebt in Japan, doch die Zeiten haben sich geändert. Auch in Japan ist Energie teuer geworden und so kehrt das Land zur Atomenergie zurück. Der japanische Premierminister verkündete kürzlich, dass konkrete Schritte zur Wiederinbetriebnahme der Reaktoren gemacht werden. Fukushima (2011) hatte Proteste heraufbeschworen, aber nun ist es anders. Von den 54 japanischen Reaktoren sind 16 im Genehmigungsprozess. Man will bis 2030 wieder 22 Prozent der gesamten Energieversorgung aus Atomkraft herstellen. Nach dem Unglück von Fukushima ist damit die Wende in Japan gekommen. Schließlich kamen in den letzten Jahren rund 90 Prozent der Energie aus dem Ausland, und zwar in Form von Öl, Gas und Kohle. Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine, hat auch Japan verschiedene Energieexporte aus Russland gestoppt. Nicht nur in Japan ist die Atomenergie wieder attraktiv geworden, ablesbar an der Zahl der im Bau oder in der Planung...

Uran wieder gefragt

Der Uranmarkt zeigt Stärke, sowohl preislich als auch bei den Nachfrageaussichten. Fast 57 US-Dollar kostet aktuell das Pfund Uran. Da reagiert auch die Lieferkette. Es mehren sich Neustartankündigungen. Cameco will die McArthur River Uranmine wieder 2022 oder 2023 an den Start bringen. Auch Paladin Energy will 2024 wieder kommerziell produzieren, dies in seinem Uranprojekt Langer Heinrich in der Namib-Wüste, welches auf Eis gelegt wurde. Dafür wird sehr viel Geld investiert werden. Der Grund ist klar, gerechnet wird mit einem Anstieg des Uranbedarfs um 40 Prozent bis zum Jahr 2040. Gleichzeitig streben westliche Versorgungsunternehmen eine Diversifizierung weg von geopolitisch problematischen Ländern an. So könnten sich die Uranmärkte aufteilen in westliche und östliche. Zum Osten gehören zum Beispiel Russland, Usbekistan und Kasachstan. Sie sind für rund 60 Prozent des globalen Uranangebots verantwortlich. Länder mit einer geografischen...

Uran trotzt der Energiekrise

Wind- und Sonnenenergie reichen nicht für den weltweiten Energiebedarf. Da hilft die Atomenergie. Die Weltenergiemärkte wurden durch die russische Invasion in der Ukraine durcheinandergewirbelt. Abhängigkeiten bezüglich Energie aus Russland werden verringert. Dies zeigt tiefgreifende Wirkungen auf den Uranmarkt. Nun sind die Uranpreise infolgedessen auf dem höchsten Stand seit rund elf Jahren. Westliche Energieversorger werden vermutlich zudem bereit sein, Prämien für Material zu zahlen, das aus freundlichen, risikoarmen Gebieten kommt. Auf dem globalen Markt für Kernbrennstoffe sorgte Russland für rund 15 Prozent des weltweiten...

Der Putin-Effekt

Die Welt braucht bezahlbare Energie für Wohlstand. Diese Aussage tätigte gerade erst der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, dies auf dem saudischen "Gipfel der Weltregierung" (World Government Summit) 2022. Der Gipfel findet auf der Expo in Dubai statt, wobei mehr als 4.000 Menschen aus 190 Ländern empfangen werden. Die Herausforderungen sind global, eine nachhaltige Welt soll aufgebaut werden. Bezahlbare Energie ist gerade angesichts der hohen Energiepreise nicht einfach. Putins Politik zieht vielfache negative Effekte nach sich. Kriege führen zu wirtschaftlich schwierigen Folgen. Thema des Gipfels ist die vierte...

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