Kunstgeschichte

Der Farbmaler - Ein Bilderbuch für Erwachsene, die ihr Kindsein nicht verloren haben

Das Bilderbuch "Der Farbmaler" beinhaltet Werke von saemulanz und Texte von Julia Strobel und Ute Winselmann. Jedes Werk in diesem neuen Kunstkatalog der etwas anderen Art ist für sich abgeschlossen. Der Zufall spielt im Entstehungsprozess von saemulanz' Bildern eine tragende Rolle, Unschärfe, Auflösung, Zerstörung, Gestaltung und Farbgebung schaffen eine Wahrheit und stellen "SIE" immer wieder in Frage. Die Bilder in diesem Band gefallen Lesern subjektiv eventuell nicht, doch genau dies ist beabsichtigt, denn solche Bilder regen eher zum kritischen Betrachten ein, als etwas, das einfach nur "schön" ist. Detaillierte Fotobilder werden hier in abstrakte Werke verwandelt und durch nachdenklich stimmende Texte ergänzt. Den Lesern bzw. Betrachtern wird eine vielschichtige Symbolik, die sowohl ästhetisch als auch religiös gedeutet werden kann, präsentiert. Mitgerissen von Farbe und Form tauchen die Leser in dem Kunstbuch "Der Farbmaler"...

Das Leviathan-Frontispiz - Ein bildwissenschaftlicher Beitrag zur staatstheoretischen Kontroverse

In ihrem wissenschaftlichen Fachbuch "Das Leviathan-Frontispiz" begibt sich die Autorin Saskia Mestern auf die Spuren von Thomas Hobbes und verbindet gekonnt Politikwissenschaft und Kunstgeschichte. Bei dem sogenannten Leviathan-Frontispiz handelt es sich um eine Visualisierung von Hobbes Staatstheorie, die aus dem Jahr 1651 stammt. Das Bild besteht vordergründig aus einer Gestalt, die wiederum aus zahlreichen Menschen zusammengesetzt ist und die zentralen Aussagen von Hobbes Theorie wiedergeben soll. Insbesondere durch das Schwert und den Bischofsstab wurde die Gestalt, die über ein friedliches Land zu wachen scheint, zu einer Ikone politischer Symbolik. In ihrem neuen Buch untersucht die Autorin, ob diese Darstellung einen bildwissenschaftlichen Beitrag zu theoretischen Forschungskontroversen leisten kann. Hierfür analysiert sie die Bildelemente und den Text detailliert und bringt neue und überraschende Zusammenhänge ans Licht. Auf diese...

Die Fremde und der Ruhm - Eine Kunstgeschichte

saemulanz schickt den Protagonisten des Buchs "Die Fremde und der Ruhm" auf eine Reise in den Süden, die sich auf erstaunliche Weise entwickelt. Der Kilometer sieben erinnert an die Nacht der Wahrheit, an Szenen der Kindheit, das letzte Essen im Autobahnrestaurant. All die kleinen Nadelstiche und die überschrittene Frustrationstoleranz holen den Protagonisten dieser Geschichte ein. Die unerbittliche Analyse auf der Couch des Psychiaters sagt ihm, dass es ihn nicht gibt. Seine Antwort ist der Plan eines eloquenten Abtritts auf der letzten Reise in den Süden. Roberts Reise in den Süden entwickelt sich zu einer Reise durch die Kunstgeschichte, die sein Leben verändert. Barbara, die Fremde, ist sich des apokalyptischen Plans des Protagonisten bewusst. Es ist ein absolutes Kunstwerk, um seinen zweifelhaften Ruhm zu verhindern. Wie wird diese Geschichte jedoch enden? Wird jemand auf der Strecke bleiben? So mancher Plan geht in der Geschichte...

Reliquienkult und Propaganda - Translationsbildzyklen im Mittelalter

Die Überführung von Heiligenkörpern vom ursprünglichen Bestattungsort zu einer neuen Grab- oder Verwahrungsstätte ist das narrative Zentrum von Translationsbildzyklen. In Analogie zum Aufbau der im Heiligenkult relevanten Legendentexte ist die Reliquienübertragung aber nur nur eine Handlung im Rahmen einer umfangreichen Bilderzählung. Beginnend mit dem Martyrium kann sie anschließend die Offenbarung des Grabes, dessen Auffindung und die Erhebung der Reliquien schildern, der die Translation, die Ankunft am Bestimmungsort und ihre erneute Niederlegung folgen. Diese Studie widmet sich fünf Translationsbildzyklen vom 11. bis 14....

Theodor Lessing (Theaterkritiker): Kleine Schriften 1906-1907

Ein festliches Haus. Alle Ränge dicht besetzt. Die städtischen Behörden. Das städtische Orchester unter Leitung Walter Mundrys. Neue Requisiten, neue Kostüme, neue Kulissen. Neue Schauspieler und ein neuer Direktor. Und alles in Spannung: wie wird sich die erste Vorstellung im neuen Kurse bewähren? Welchen Griff hat die Stadt mit der neuen Direktion getan? Man gab Schillers ›Jungfrau‹. Volksvorstellung zu ermäßigten Preisen. Die beste Vorwegnahme des Wohlwollens. Denn im Namen Schiller finden sich in Deutschland die widersprechenden Elemente. Er ist unser aller Jugend, Dichter der Jugend und des weiten Volkes. Und wer...

"Die römische Kunst" - Neuerscheinung im Verlag Philipp von Zabern

Statuen, Wandmalereien, Prachtbauten – Römische Kunst im Wandel der Jahrhunderte Römische Bauten und Denkmäler sind weit über die Grenzen Italiens verbreitet und repräsentieren auch heute noch einen Höhepunkt der Kunstgeschichte. Wolfgang Wohlmayrs Handbuch "Die römische Kunst" (Verlag Philipp von Zabern) bietet einen exzellenten Überblick über bedeutende Kunstdenkmäler. Chronologisch untergliedert nach Epochen, stellt das Buch die berühmtesten Bauwerke Roms, Italiens und der Provinzen vor. Beginnend mit der mythenumrankten Stadtgründung – plastisch dargestellt durch die "Kapitolinische Wölfin" – enden die...

Kunstgenuss und Lange Kunst Nacht in Bayern

Rückschau in die Moderne: Jahrhundertschau in Amberg Amberg (tvo). Wer die Werke von Andi Warhol, Hundertwasser, Kandinsky, Mattisse, Picasso oder Renoir bewundern will, braucht nicht nach Paris oder London zu fahren. Rund 250 Exponate der bedeutendsten europäischen und amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts sind in diesem Sommer im Amberger Congress Centrum (ACC) zu sehen. In der Ausstellung www.bayerischer-wald.de/kultur/galerien/ „Rückschau in die Moderne“ werden vom 26. Juli bis zum 23. September 2010 Leihgaben von 125 international besonders anerkannten Künstlern gezeigt, deren Gemälde, Grafiken und Skulpturen...

artefakt im E-Dialog

Heidelberg (21.07.2009): Kläglich wurde kürzlich der „Heidelberger Appell“ genannt und für das mangelnde Interesse an Innovation gescholten. Für den Einen ist der „Heidelberger Appell“ das Kultur-Wort des Jahres 2009, für den Anderen mehr als eine Goldene Himbeere wert, für uns Heidelberger-Studenten von artefakt ein Grund, in den wissenschaftlichen Kinderschuhen Innovationsfähigkeit zu proben. artefakt -- studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte und Kunst hat sich von ihrem Periodikum und einer Printpublikation verabschiedet und setzt auf ein frei zugängliches E(lektronisches)-Journal. Um gleich noch ein Fremdwort...

17.02.2009: |

artefakt #2 ist erschienen!

Heidelberg (10.02.2009): Anfang Februar ist die zweite Ausgabe der artefakt – Studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte und Kunst erschienen. Sie enthält zum einen die sieben interessantesten und fundiertesten wissenschaftlichen Artikel, die die Redaktion aus knapp 40 Einsendungen von Studierenden der Kunstgeschichte aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien ausgewählt und mit dem wissenschaftlichen Beirat abgestimmt hat. Thematisch geht es unter anderem um die Totenmaske als Gegenstand der Kunstgeschichte (Moritz Siebert, Tübingen), um biographische Aspekte im kunstwissenschaftlichen Diskurs (Dagmar Weidinger, Wien)...

artefakt vernetzt Studenten: Studentisches Forum für Kunstgeschichte online

Heidelberg (24.07.2008) – artefakt, die studentische Zeitschrift für Kunstgeschichte, eröffnet Studenten der Kunstgeschichte und angrenzen Disziplinen neue Wege der Kommunikation. Um den Austausch der Studierenden deutschlandweit zu ermöglichen, gründete artefakt ein Studentisches Forum für Kunstgeschichte, das unter www.forum.artefakt-sz.net zu finden ist. Die Studentische Zeitschrift artefakt lädt im Studentischen Forum für Kunstgeschichte zum Lesen und Diskutieren ein. Neben dem Austausch über das Studium der Kunstgeschichte, darf sich über den Kunstbetrieb, Kunst in den Medien oder ganz allgemein über die „Quasselleitung“...

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