Kulturausschuss

Düsseldorf: “Verdächtige“ Straßennamen sollen überprüft werden

Kulturausschuss im Kampf gegen Langeweile auf Abwegen Der Düsseldorfer Kulturausschuss hat jetzt ein Konzept beschlossen, nach dem die Namen von öffentlichen Straßen und Plätzen im Stadtgebiet überprüft werden sollen: Immer wieder kommt es zu Zweifelsfällen, ob die Menschen, nach denen Straßen benannt wurden, eine nationalsozialistische, rassistische oder koloniale Vergangenheit haben. Von den knapp 3.500 Düsseldorfer Straßennamen sind etwa 30 Prozent nach Personen benannt. Diejenigen, die nach 1870 verstorben sind, sollen jetzt überprüft werden, teilte die Stadt mit. Auf der Liste befinden sich sogar die Graf-von-Stauffenberg-Straße, welche sich in der Bezirksvertretung 10 befindet. Sie wurde nach dem Hitler-Attentäter benannt, der während des Zweiten Weltkriegs eine der zentralen Persönlichkeiten des militärischen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus im Deutschen Reich war. Hierzu erklärte REP-Stadtrat Maniera: Offenbar...

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