Krebstherapie

Gegen den Krebs gewappnet sein: Immuntherapie als Alternative oder sinnvolle Ergänzung

Obwohl die Diagnose "Krebs" heute nicht mehr zwingend ein Todesurteil bedeutet, ist sie doch immer noch ein Schock. Schließlich kann man nie wissen, wie sich die Krankheit entwickelt, selbst wenn die gängigen Therapien eingesetzt werden: Operation, Chemotherapie, Bestrahlungen etc. In jedem Fall sind die meisten herkömmlichen Behandlungsmethoden, allen voran die Chemotherapie, recht belastend für den Körper. Deshalb ist es verständlich, dass immer mehr Menschen versuchen, sich gegen eine Krebserkrankung zu wappnen und sich Möglichkeiten der Immunisierung wünschen. Dendritische Zellen wurden 1973 gemeinsam mit Zanvil A. Cohn von Prof. Dr. med. Ralph M. Steinman entdeckt, der 2011 dafür den Nobelpreis für Medizin erhielt. Die Firma  IMMUMEDIC bietet ihren Patienten die weiterentwickelte Orginaltherapie nach Steinman an.  Die Therapie basiert auf dem Eigenblut von betroffenen Patienten, daraus werden autologe dendritische Zellen...

Lymphknoten per Ultraschall charakterisieren und bösartige Veränderungen zuverlässig diagnostizieren

Fraunhofer IGD auf der DMEA 2022 Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer IGD haben eine Software entwickelt, die Ultraschalluntersuchungen im Hals-Kopf-Bereich noch aussagekräftiger machen: Mit ECHOMICS wird es möglich sein, bösartig veränderte Lymphknoten ohne invasive Bestimmungsmethoden sicher zu diagnostizieren. Die Ergebnisse des Projekts präsentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Messe DMEA vom 26. bis 28. April 2022 in Berlin. Die Sonographie ist eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren, auch in der Diagnostik von Krebserkrankungen. Bösartig veränderte Lymphknoten, die von Plattenepithelkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich streuen, werden aber oft erst durch eine Biopsie sicher diagnostiziert. "Künftig wird es möglich sein, bösartig veränderte Lymphknoten per Ultraschall direkt zu erkennen und eine passende Therapie einzuleiten, ohne den Umweg über eine Biopsie oder Resektion zu gehen", sagt Dr. Stefan...

Hyperthermie in multimodaler Therapie bei rezidivierendem Brustkrebs.

Multimodale Therapieansätze bei Brustkrebs stehen im Fokus einer aktuellen randomisierte Phase-II-Studie aus den Niederlanden. Sie vergleicht die Folgen, wenn lokal rezidivierender Brustkrebs zum einen bestrahlt und einer Hyperthermie unterzogen wird; zum anderen, wenn eine Behandlung durch Bestrahlung, Hyperthermie plus Chemotherapie erfolgt. Die niederländische Standardbehandlung für solche Rezidive ist eine erneute Bestrahlung in Kombination mit Hyperthermie. Gemäß den nationalen Richtlinien ist die Standardbehandlung für lokalen regionalen rezidivierenden Brustkrebs in „einem zuvor bestrahlten Bereich eine Strahlentherapie in einer relativ niedrigen Dosis, um Toxizität zu vermeiden, kombiniert mit Hyperthermie als Strahlensensibilisator“, so die Studie. Sie wurde erstellt vor dem Hintergrund, dass „bei Patientinnen mit inoperablen lokalen regionalen Rezidiven von Brustkrebs in zuvor bestrahlten Bereichen … die lokale Kontrolle...

Hyperthermie und Oncotherm auf Wiener Kongress zur Radiotherapie

Jahrestagung 2021 Österr. Gesellschaft f. Radioonkologie, Radiobiologie u. Med. Radiophysik (ÖGRO) “Practice - changing Evidence – klinische & technologische Perspektiven“- so lautet das Leitthema der 38. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Radiophysik (ÖGRO) in Wien ist Programm. Es geht um neue Perspektiven der Strahlentherapie. Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie) interpretiert daher den „Praxiswechsel“ auch als Zeichen dafür, „dass die Radio-Onkologie offen ist für neue Ansätze. Oncotherm unterstützt...

Hyperthermie in der „S3 Leitlinie - Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen“.

Informationen für Patienten und Patientinnen aus Sicht der evidenzbasierten Medizin Mit dem Anspruch, die „wichtigsten zur komplementären und alternativen Medizin zählenden Methoden, Verfahren und Substanzen, die aktuell in Deutschland von Patienten genutzt werden bzw. ihnen angeboten werden, nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin (zu) bewerten“, legt die gerade erschienene S3-Leitlinie „Komplementärmedizin für onkologische Patientinnen und Patienten“ die Messlatte hoch. ÄrzteInnen und PatientInnen sollen „evidenzbasierte und formal konsentierte Empfehlungen (und Negativ-Empfehlungen) erhalten“, um Entscheidungen...

Oncothermie-Begründer zum Rückgang der Krebsdiagnosen in Pandemie – Studie

„Fortschritte bei der Krebsbehandlung durch Prävention, Screening, frühere Diagnosen sowie neue Therapien – bedroht durch Corona“. „Es gibt bereits Studien, die die Folgen der Pandemie für die Früherkennung und Therapie auf Basis von Hochrechnungen betrachten und gravierende Auswirkungen feststellen. Der Blick auf das faktische Krankheitsgeschehen zeigt noch drastischere Auswirkungen“, warnt Prof. Dr. András Szász, Gründer der lokal-einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie), angesichts einer aktuellen Studie aus Italien. Auch das Medizinernetzwerk Esanum schlussfolgert auf Basis dieser Untersuchung, dass Covid 19...

Was ist Krebs und wodurch wird er verursacht? // Spruch des Tages 16.4.21

Was ist Krebs? Als Krebs bezeichnet man krankhafte Veränderungen von Zellen (am Anfang gibt es nur eine einzige abnormale Zelle). Diese Veränderungen führen dazu, dass sich Krebszellen häufiger und schneller teilen als gesunde Zellen. Sie vermehren sich unkontrolliert, sodass ein Verband aus entarteten Zellen entsteht. Der Tumor kann sogar ein eigenes Blutgefäßsystem aufbauen, über das er dem Körper Nähr- und Vitalstoffe entzieht, um selbst immer grösser zu werden. Diese bösartigen (malignen) Neubildungen wachsen in benachbartes gesundes Gewebe ein und zerstören dieses. Sie wandern von dem Ort, wo sie gewachsen sind, über...

...eben war sie noch da! - Tagebuch von der Diagnose Brustkrebs und der Krebstherapie

Doris Aschenbrenner berichtet in "...eben war sie noch da!" schonungslos ehrlich über ihr Leben mit der Diagnose Brustkrebs. Die Diagnose Krebs ist immer ein Schock und stellt das Leben der Betroffenen und deren Familie vollkommen auf den Kopf. So erging es auch der Autorin dieses autobiografischen Erlebnisberichts. Doris Aschenbrenner hat seit dem Tag ihrer Diagnose ein Tagebuch geführt. Darin befinden sich Momentaufnahmen, die sie größtenteils als Sprachmemos gesammelt hatte und nun zu Papier bringt. Sie hat sich zur Veröffentlichung ihrer Gedanken entschieden, weil sie anderen Betroffenen Mut zu machen möchte, aber auch um...

Weltkrebstag 4. Februar 2021-Studien: Weniger Krebsvorsorge und -therapien in der Pandemie.

„Es gibt zwar Studien zu den direkten Auswirkungen von Corona auf die Versorgung von Krebspatienten. Wir müssen aber auch den Fokus auf die mittel-und langfristigen Folgen richten, wenn etwa aus Furcht vor einer Corona-Infektion Früherkennung, Diagnose oder Therapien eingeschränkt werden“, warnt Prof. Dr. András Szász, Gründer der lokal-einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie), anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar 2021. Die Internationale Union contre le cancer (UICC) hat anlässlich des diesjährigen Weltkrebstages Mitglieder nach Auswirkungen der Pandemie befragt: Bei 80 Prozent gingen Screening und Diagnose-Maßnahmen...

Neues Ausbildungsprogramm zur Hyperthermie im Rahmen multimodaler Krebstherapien

„Wenn Hyperthermie ein Teil der medizinischen Ausbildung wird, kann dies komplementärmedizinische Krebstherapien stärken.“ Bereits seit über 20 Jahren hat etwa die Universitätsmedizin an der Berliner Charité die Entwicklung der Hyperthermie „wesentlich mitgeprägt“ (Charité). So können Studierende an der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie „alle relevanten aktuellen Modelle und Technologien erlernen“, so u.a. Tomotherapie, Brachytherapie - oder auch die Hyperthermie. Jetzt hat das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)zu Berlin zwei neue Ausbildungsprogramme...

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