Krebstherapie

Dendritische Zelltherapie im Fokus moderner Onkologie

Diese Form der Immuntherapie nutzt körpereigene Immunzellen, um das Immunsystem gezielt zu aktivieren. Berlin, [3. April 2026] - Die moderne Krebsmedizin steht vor einer zentralen Herausforderung: Trotz signifikanter Fortschritte in der Onkologie sprechen viele Patienten nicht ausreichend auf standardisierte Therapien an. Vor diesem Hintergrund rückt ein Ansatz zunehmend in den Fokus: die dendritische Zelltherapie (DZT). Personalisierung statt Standardisierung Während klassische Therapien wie Chemotherapie oder auch moderne Immuntherapien häufig standardisierten Protokollen folgen, basiert die dendritische Zelltherapie auf einem anderen Prinzip: ? der individuellen Aktivierung des Immunsystems Dabei werden körpereigene Immunzellen genutzt und gezielt auf die spezifische Tumorsituation des Patienten abgestimmt. Wissenschaftliche Grundlage In den vergangenen Jahren sind international zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und...

Brustkrebszellen stacheln sich gegenseitig an

Deutsche Krebshilfe fördert Forschungsprojekt zur Vermeidung von Metastasen Münster (age) - Der Oktober ist Brustkrebsmonat. Brustkrebs ist mit 70.550 jährlichen Neuerkrankungen in Deutschland die häufigste Krebsart bei Frauen. Aktuelle Forschungserkenntnisse zeigen, dass Brustkrebszellen ihre aggressiven Eigenschaften an benachbarte Tumorzellen weitergeben können und damit die Metastasenbildung beeinflussen. Eine Forschergruppe der Universität Münster untersucht diesen Prozess genauer, um neue Ansatzpunkte für zielgerichtete Therapien aufzudecken. Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe mit rund 230.000 Euro gefördert. Wächst ein Tumor besonders schnell und bildet Metastasen, so wird er als "aggressiv" eingestuft. Ebenso kann auch innerhalb eines Tumors zwischen aggressiven und nicht-aggressiven Zellen unterschieden werden, denn nicht alle Zellen eines Tumors sind in der Lage, abzuwandern und Tochtergeschwulste zu bilden. Oft...

Wie Entzündungen den Krebs vorantreiben

Wissenschaftler untersuchen den Zusammenhang zwischen Übergewicht, Entzündungen und Krebs Dresden (age) - Starkes Übergewicht führt zu einer chronischen Entzündung im Körper. Erhöhte Entzündungswerte können wiederum zur Krebsentstehung beitragen. Diese Zusammenhänge sind wissenschaftlich belegt. Doch welche Mechanismen stecken im Detail dahinter? Und wie kann dieses Wissen für die Krebsprävention und -therapie genutzt werden? Wissenschaftler am Universitätsklinikum Dresden wollen mit einem Forschungsprojekt diesen Fragen auf den Grund gehen und werden dabei von der Deutschen Krebshilfe mit fast 1,5 Millionen Euro unterstützt. Eine Entzündung ist die Reaktion des Immunsystems auf eine Infektion, Verletzung oder Reizung. Dabei ist wichtig, dass das Immunsystem aus zwei Komponenten besteht: der angeborenen Immunantwort und der im Laufe des Lebens durch den Kontakt mit Krankheitserregern erworbenen Immunantwort. Lange Zeit gingen Fachleute...

Deutsche Krebshilfe fördert Ausbau der Bewegungstherapie

5,5 Millionen Euro für neue Förderprojekte Bonn (gwb) - Gezielte körperliche Aktivität hat einen großen positiven Einfluss auf den Therapieverlauf bei Krebspatienten. Doch oftmals fehlen spezielle Sport- und Bewegungstherapieangebote. Mit modellhaften Förderprojekten will die Deutsche Krebshilfe den nötigen Anschub für die Bildung entsprechender Strukturen schaffen. Ihr Ziel ist es, dass Sport- und Bewegungstherapieangebote in die Regelversorgung des Gesundheitssystems aufgenommen werden. Viele Krebspatient*innen leiden unter den Nebenwirkungen ihrer Therapie, etwa unter chronischer Erschöpfung, dem sogenannten Fatigue-Syndrom....

Gegen den Krebs gewappnet sein: Immuntherapie als Alternative oder sinnvolle Ergänzung

Obwohl die Diagnose "Krebs" heute nicht mehr zwingend ein Todesurteil bedeutet, ist sie doch immer noch ein Schock. Schließlich kann man nie wissen, wie sich die Krankheit entwickelt, selbst wenn die gängigen Therapien eingesetzt werden: Operation, Chemotherapie, Bestrahlungen etc. In jedem Fall sind die meisten herkömmlichen Behandlungsmethoden, allen voran die Chemotherapie, recht belastend für den Körper. Deshalb ist es verständlich, dass immer mehr Menschen versuchen, sich gegen eine Krebserkrankung zu wappnen und sich Möglichkeiten der Immunisierung wünschen. Dendritische Zellen wurden 1973 gemeinsam mit Zanvil A. Cohn...

Lymphknoten per Ultraschall charakterisieren und bösartige Veränderungen zuverlässig diagnostizieren

Fraunhofer IGD auf der DMEA 2022 Forscherinnen und Forscher vom Fraunhofer IGD haben eine Software entwickelt, die Ultraschalluntersuchungen im Hals-Kopf-Bereich noch aussagekräftiger machen: Mit ECHOMICS wird es möglich sein, bösartig veränderte Lymphknoten ohne invasive Bestimmungsmethoden sicher zu diagnostizieren. Die Ergebnisse des Projekts präsentieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf der Messe DMEA vom 26. bis 28. April 2022 in Berlin. Die Sonographie ist eines der wichtigsten bildgebenden Verfahren, auch in der Diagnostik von Krebserkrankungen. Bösartig veränderte Lymphknoten, die von Plattenepithelkarzinomen...

Hyperthermie in multimodaler Therapie bei rezidivierendem Brustkrebs.

Multimodale Therapieansätze bei Brustkrebs stehen im Fokus einer aktuellen randomisierte Phase-II-Studie aus den Niederlanden. Sie vergleicht die Folgen, wenn lokal rezidivierender Brustkrebs zum einen bestrahlt und einer Hyperthermie unterzogen wird; zum anderen, wenn eine Behandlung durch Bestrahlung, Hyperthermie plus Chemotherapie erfolgt. Die niederländische Standardbehandlung für solche Rezidive ist eine erneute Bestrahlung in Kombination mit Hyperthermie. Gemäß den nationalen Richtlinien ist die Standardbehandlung für lokalen regionalen rezidivierenden Brustkrebs in „einem zuvor bestrahlten Bereich eine Strahlentherapie...

Hyperthermie und Oncotherm auf Wiener Kongress zur Radiotherapie

Jahrestagung 2021 Österr. Gesellschaft f. Radioonkologie, Radiobiologie u. Med. Radiophysik (ÖGRO) “Practice - changing Evidence – klinische & technologische Perspektiven“- so lautet das Leitthema der 38. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Radioonkologie, Radiobiologie und Medizinische Radiophysik (ÖGRO) in Wien ist Programm. Es geht um neue Perspektiven der Strahlentherapie. Prof. Dr. András Szász, Begründer der regional einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie) interpretiert daher den „Praxiswechsel“ auch als Zeichen dafür, „dass die Radio-Onkologie offen ist für neue Ansätze. Oncotherm unterstützt...

Hyperthermie in der „S3 Leitlinie - Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen“.

Informationen für Patienten und Patientinnen aus Sicht der evidenzbasierten Medizin Mit dem Anspruch, die „wichtigsten zur komplementären und alternativen Medizin zählenden Methoden, Verfahren und Substanzen, die aktuell in Deutschland von Patienten genutzt werden bzw. ihnen angeboten werden, nach den Kriterien der evidenzbasierten Medizin (zu) bewerten“, legt die gerade erschienene S3-Leitlinie „Komplementärmedizin für onkologische Patientinnen und Patienten“ die Messlatte hoch. ÄrzteInnen und PatientInnen sollen „evidenzbasierte und formal konsentierte Empfehlungen (und Negativ-Empfehlungen) erhalten“, um Entscheidungen...

Oncothermie-Begründer zum Rückgang der Krebsdiagnosen in Pandemie – Studie

„Fortschritte bei der Krebsbehandlung durch Prävention, Screening, frühere Diagnosen sowie neue Therapien – bedroht durch Corona“. „Es gibt bereits Studien, die die Folgen der Pandemie für die Früherkennung und Therapie auf Basis von Hochrechnungen betrachten und gravierende Auswirkungen feststellen. Der Blick auf das faktische Krankheitsgeschehen zeigt noch drastischere Auswirkungen“, warnt Prof. Dr. András Szász, Gründer der lokal-einsetzbaren Hyperthermie (Oncothermie), angesichts einer aktuellen Studie aus Italien. Auch das Medizinernetzwerk Esanum schlussfolgert auf Basis dieser Untersuchung, dass Covid 19...

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