Kraftwerk

Kommunikationsexperte Michael Oehme: Verschärfung der Klimavorgaben für Kohlekraftwerke

Wie sich die Meinungen zur Energiepolitik und zur Zukunft der Kohlekraftwerke scheiden St. Gallen, 07.07.2015. Kommunikationsexperte Michael Oehme macht auf die aktuelle Diskussion hinsichtlich der Energiepolitik aufmerksam. So äußerte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in der vergangenen Woche, dass er bereit sei,, auf die Klimaabgabe für alte Braunkohlekraftwerke zu verzichten – vorausgesetzt, es fließen Milliardenhilfen aus dem Haushalt für den dann notwendigen Ausbau kohlendioxidarmer Technologien wie den subventionierten Austausch alter Heizanlagen. Wichtig sei ihm, dass dieses Vorhaben nicht auf Kosten der Verbraucher und mittelständischen Unternehmen realisiert wird, was durch eine weitere Erhöhung der Umlagen zwangsläufig geschehen würde. „Das Thema Klimaabgabe für die ältesten Kraftwerke ist ohnehin umstritten. Hinzu kommt nun auch noch die Einsparung von Emissionen, was den Bundesländern zu Gute kommt, die...

Die Anforderungen an die Auslegung von Sicherheitssystemen von Kernkraftwerken nach den schweren Störfällen in Fukushima Daiichi

Kernreaktoren müssen so gebaut sein, dass eine Ausbreitung der Aktivität aus dem Reaktorkern soweit wie möglich minimiert ist. Das gilt sowohl bei den Lastfällen: 1. Leistungsbetrieb 2. Stillstandsbetrieb 3. Betriebliche Störungen 4. Störfälle mit Reaktorschnellabschaltung und Funktion der Sicherheitseinrichtungen 5. Störfälle mit Reaktorschnellabschaltung und teilweisem Versagen der Funktionen der Sicherheitseinrichtungen 6. Störfälle mit Reaktorschnellabschaltung und vollständigem Versagen der Funktionen der Sicherheitseinrichtungen Von Anfang an wurden alle Kernkraftwerke der Erde für die Lastfälle 1 bis 5 ausgelegt. Um eine Ausbreitung der Aktivität aus dem Reaktorkern zu minimieren, muss durch die Auslegung sichergestellt sein, dass • Die lokale Leistung der Brennstäbe unterhalb der kritischen Wärmestromdichte bleibt • Durch die Kühlmittelströmung in den o. g. Lastfällen 1 bis 5 die lokalen Temperaturen an...

AMTEX Oil & Gas: Nationaler Aktionsplan Energieeffizienz soll CO2-Einsparungen führen

Wirtschaftsstandort Deutschland erneut bedroht? Dallas, 09.12.2014. Die Politik muss gelegentlich einen echten Spagat aushalten. So wieder mal geschehen beim Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz. Die Industrieverbände drohen mit Stellenabbau und Preiserhöhungen bei der Energie und ein Bündnis aus Umwelt-, Verbraucherschützern, Sozialverbänden und Gewerkschaften geht der Vorschlag nicht weit genug“, erklären Energieexperten der AMTEX Oil & Gas. Es sei aber der richtige Schritt in die richtige Richtung. Der Kabinettsbeschluss wurde am Mittwoch verabschiedet. „Dabei haben vermutlich beide Seiten Recht, es kommt lediglich darauf an, welche Intention man hat“, so AMTEX Oil & Gas. So sollen laut Nationalem Aktionsplan Energieeffizienz bis 2020 mindestens 22 Millionen Tonnen Stein- und Braunkohle eingespart werden. Zudem sollen „Effizienzverbesserungen“ umgesetzt werden. Damit kämen die großen Betreiber nicht an der Abschaltung...

PR-Experte Michael Oehme erklärt, warum die deutsche Stromversorgung im Winter nicht ausreicht

Um Deutschland durch den Winter zu bringen werden wohl Kraftwerke aus dem Ausland einspringen müssen St. Gallen, 14.10.2014. Ende Mai 2015 wird das Kernkraftwerk im fränkischen Grafenrheinfeld abgeschaltet – was sich auf die gesamte Stromversorgung auswirken wird. So hatte die Betreibergesellschaft Eon angekündigt, schon lange vorher in den „Streckbetrieb“ überzugehen, die Anlage also nur noch mit verminderter Leistung zu betreiben. Inoffiziell heißt es, dass dadurch von Januar bis März 2015 rund 545 Megawatt an gesicherter Leistung verloren gehen. Daher werden im Winter weitere Kraftwerke im benachbarten Ausland benötigt,...

reskap: Energiekompromiss in Deutschland hilft Windenergie – auch polnische Regierung fördert Wind

Wiesloch, 22.04.2014. Es war keine leichte Entscheidung für Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), wollte er es sich mit der EU-Kommission nicht ganz verscherzen. Denn Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia drohte mit schmerzhaften Strafzahlungen, sollte sich Deutschland weiterhin so „subventionierend“ verhalten und damit, nach Meinung der europäischen „Beobachter“, nicht EU-konform verhalten. Da hilft offensichtlich auch nicht, dass Deutschland eines der wesentlichen „Geberländer“ ist. „Man kann sich vorstellen, dass im Vorfeld der neuen Vorgaben massiv Lobbyarbeit geleistet wurde“, meint Michael Bauer, Geschäftsführer...

27.08.2013: | | | | |

GMK liefert ORC-Anlage für Biomasseheizkraftwerk der Stadtwerke Parchim GmbH

Am 23.08.2013 fand bei den Stadtwerken Parchim (MV) das Richtfest für den Neubau des ORC-Biomasseheizkraftwerkes in Parchim statt. Eröffnet wurde das Richtfest durch den Geschäftsführer der Stadtwerke, Herrn Dirk Kempke sowie den Vorstand der WEMAG, Herrn Caspar Baumgart. Das ORC-Kraftwerk soll noch im Dezember 2013 fertiggestellt und die Wärme in das bestehende, gut ausgebaute Fernwärmenetz eingebracht werden. Abnehmer der Fernwärme aus regional geworbener Biomasse sind Wohnungsbaugesellschaften, kommunale Einrichtungen sowie Kunden aus Industrie und Gewerbe. Eine sehr hohe Wertschöpfung kann bei diesem ORC-Kraftwerksprojekt...

Windflaute entlastet Stromverbraucher

Das windarme erste Halbjahr hat an der Leipziger Strombörse zu höheren Strompreisen geführt, weil weniger Windstrom angeboten wurde. Für den Verbraucher war diese Entwicklung finanziell vorteilhaft, denn der Strom wurde insgesamt preiswerter erzeugt. Wie ist dies möglich? Herr Trittin von Bündnis 90 / Die Grünen und seine Parteigenossen haben mehrfach folgenden Unsinn verbreitet: 'Strom aus Kernenergie verstopft die Leitung für regenerativen Strom.' Und: 'Regenerativer Strom führt zu sinkenden Preisen an der Strombörse. Die günstigen Preise werden aber nicht an die Stromkunden weiter gegeben.' Wie sieht es in Wirklichkeit...

Energiepolitik gegen Parteigrundsätze

Alle im Bundestag vertretenen Parteien wollen weiter mit Hilfe des planwirtschaftlichen und unsozialen EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) die 'Energiewende' durchsetzen. Die Kosten dieser Politik und die Auswirkungen auf den sozialen Frieden und den Wohlstand werden nicht hinterfragt. Die Parteien verleugnen dafür sogar ihre fundamentalen Grundsätze. Dies geschieht alles mit dem Hinweis auf eine nebelhafte 'Klimarettung'. Es ist schon befremdlich: Alle Parteien des Deutschen Bundestages sind sich einig, die 'Energiewende' durchzusetzen. Sie vertreten damit nicht die Bevölkerung in Deutschland. Mehr als 50 Prozent glauben, dass wir...

Stromverbraucherschutz NAEB: Energiewende als Brandbeschleuniger für den Staatsbankrott

Die ideologisch begründete 'Energiewende' wird vorangetrieben wie ein Bulle vor einer Herde Kühe auf dem Weg in den Schlachthof. Physikalisch gesehen ist eine Energiewende paradox. Der gigantische Betrug, den Deutschland derzeit erleidet, übersteigt die Auswirkungen eines Schildbürgerstreiches um ein Vielfaches. Sonne und Wind schreiben keine Rechnungen, aber die Betreiber von Kraftwerken für Ökostrom, den keiner will und keiner braucht. Jede erzeugte und nicht eingespeiste Kilowattstunde Ökostrom kostet Geld und schöpft Kaufkraft ab. Die Betreiber lügen, wenn sie sagen: 'Der Strompreis sinkt jetzt.' Die Wahrheit der verspargelten...

Unwirtschaftlich: Windige Investitionen

Der Anlegerbeirat des Bundesverbandes WindEnergie e.V. hat die Wirtschaftlichkeit von Windparks untersucht und gelangte zu einem erschütternden Ergebnis. Mehr als die Hälfte aller Anlagen sind unwirtschaftlich. Die Anleger können froh sein, wenn sie nach 20 Jahren wenigstens ihre Einlage zurückerhalten. Tatsächliche Erträge liegen in den meisten Fällen weit unter den windigen Versprechungen in den Prospekten. Der Steuerberater Werner Daldorf, Vorsitzender des Anlegerbeirats des Bundesverbandes WindEnergie e.V. [1], hat 'Praxiserfahrungen mit der Wirtschaftlichkeit von Bürgerwindparks' veröffentlicht. Das wenig erfreuliche...

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