Konjunktur

Kaum Netto-Entlastung durch die vom Kabinett beschlossene Steuerreform

Die Bundesregierung hat ihre angekündigte Steuerreform auf den Weg gebracht. Das Bundeskabinett hat sich in seiner Sitzung am 2.9. auf eine halbherzige Steuerreform mit ei­nem Entlastungsvolumen von rund 10 Mrd. Euro verständigt. In der Diskussion war zuvor von Ent­lastungen von 20 bis 30 Mrd. Euro die Rede. Der CGB erachtet die vorgese­hene Reform, die noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden muss, als mut­los und unzureichend. Er kriti­siert insbesondere, dass mit dem Einkommenssteuerreform­gesetz kein vollständiger Abbau der kalten Progression verbunden ist. Wenn es nicht noch zu Nachbesserungen im Gesetzgebungs­verfahren kommt, wäre das Kabinett Merz die erste Bundesregierung seit 2015, die keinen voll­ständigen Abbau der kalten Progression veranlasst hätte. Notwendig wäre nach Auffassung des CGB statt zeitverzögerter steuerli­cher Entlastungen für die inflationsbedingten heimlichen Steuer­erhöhungen ein automati­sches...

MICE Konjunktur Index Hotel: Positive Erwartungen für 2026

Die Konjunkturerwartungen der Tagungshotels für 2026 sind überwiegend positiv, nach einem krisengeschüttelten Jahr 2025 und einer akzeptablen wirtschaftlichen Entwicklung 2024. Das zeigt der aktuelle MICE Konjunktur Index Hotel (MKI) , der vom Hotelier Martin Kirsch in Zusammenarbeit mit Branchenverbänden und der Agentur repecon initiiert wurde. Die Befragung von 229 Entscheidern aus der Tagungshotellerie im Dezember 2025 liefert ein differenziertes Bild der Situation am deutschen Tagungsmarkt. 55 Prozent der an der Befragung zum MKI teilnehmenden Tagungshotels blicken mit positiven Erwartungen auf das laufende Jahr, lediglich acht Prozent rechnen mit einer negativen Entwicklung. Spannend sind die unterschiedlichen Bewertungstendenzen hinsichtlich Art und Größe der Hotels: So liegen die Konjunkturerwartungen von Individualhotels leicht über denen von Markenhäusern. Dies unterstreicht der Blick auf die Hotelgröße: Tagungshotels mit bis...

Damit die Arschlöcher nicht immer gewinnen - Buchreihe:Respekt

"Wollen wir wirklich in einer Welt leben, in der jeder jeden bescheißt?" R.Zickler, Vorsitzender Richter, LG Bonn. Joe Martin untersucht solche Aspekte unseres Wirtschaftssystem in seinem neuen Buch. Wollen wir in einer solchen Welt leben? Wollen wir, dass die wirtschaftliche und soziale Ungleichheit in Deutschland und in Europa weiter zunimmt? In unserer sogenannten "sozialen" Marktwirtschaft, in der wir angeblich leben, ist bei weitem nicht alles so sozial, wie man annehmen möchte. Auch bei uns scheißt der Teufel immer auf die größten Haufen. Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Joe Martin hat unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem viele Jahre analysiert und zeigt die Missstände in diesem Buch auf - und was wir ändern können. "Wenn wir nicht jetzt einen neuen Wertekompass nutzen, um zu entscheiden, wie wir in Zukunft leben wollen, werden die Spannungen größer, die Ungleichheit wird zunehmen und am Ende...

Deutsche Kunststoffbranche zum Jahresbeginn in sehr guter Verfassung

Bad Homburg, 30. Januar 2017 – Starker Optimismus prägt die deutsche Kunststoffbranche im Ausblick auf 2017. Das Konjunktur-, Investitions- und Beschäftigungsklima ist freundlich wie selten. Zudem folgt das Hoch auf einen ohnehin schon positiven Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2016. Dies berichtet der Branchendienst „KI – Kunststoff Information“ als Ergebnis seiner aktuellen Umfrage zur Kunststoffkonjunktur, an der sich 539 Unternehmen beteiligt haben. KI befragt seit 2001 im halbjährlichen Rhythmus Führungskräfte der Kunststoffindustrie zu Geschäftsverlauf und -erwartung, Investitionen und Beschäftigung. Für...

Aktien - Royal Bank of Scotland rät: „Verkaufen Sie alles“

(UfSS) Die Märkte stehen vor einer ähnlichen Situation wie vor der Lehmann-Brothers-Krise 2008. Glaubt man der Bank of Scotland (RBS), die ihren Kunden rät, “verkaufen sie alles, außer Qualitätsanleihen“. In den letzten Tagen mehrten sich Nachrichten, dass Milliardäre bereits Milliarden verloren hätten. Man kann davon ausgehen, dass die Spekulationsblase auf einen realen DAX-Wert von 9.700 Euro schrumpft, oder platzt. Infolge der Lehmann Pleite stürzte der DAX 2008/2009 um rund 44 % ab. Die Gründe sind vielfältig: Da ist die Sorge, dass sich die Konjunktur in China weiter abschwächen könnte. Man rechnet damit, dass...

Kommunikationsberater Michael Oehme: Der Teilzeittrend

Warum die 30-Stunden-Woche Konjunktur hat St. Gallen, 30.03.2015. Mit dem Aufschwung des deutschen Arbeitsmarktes geht offensichtlich ein Aufschwung der Teilzeitarbeit einher: So hat sich zwischen 2004 und 2013 die Zahl der Erwerbstätigen mit Wochenarbeitszeiten von unter 35 Stunden um 2,4 Millionen auf mehr als 10,7 Millionen erhöht. Dementsprechend sind drei Viertel aller in diesem Zeitraum aufgebauten Arbeitsplätze Teilzeitstellen. Besonders verbreitet ist die längere Teilzeitarbeit, der vor allem Frauen nachgehen. „Der Teilzeittrend erfreut sich bei Eltern mit Kleinkindern natürlich großer Beliebtheit“, so Kommunikationsexperte...

PR-Experte Michael Oehme: Verzicht auf Negativzins

Nein zum Negativzins: Bei Sparkassen wird es voraussichtlich keine Strafzinsen auf Spareinlagen geben St. Gallen, 17.11.2014. „Der Staat muss gewillt sein, mehr Anreize zum Sparen zu schaffen“, erklärt PR-Experte Michael Oehme. „Angesichts der niedrigen Zinsen sollten die Sparer mit guten Angeboten belohnt, nicht bestraft werden.“ Oehmes Hoffnungen scheinen sich zu erfüllen: Demnach wollen die Sparkassen in Deutschland keine Strafzinsen auf Spareinlagen einführen: Laut Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Georg Fahrenschon, wird es bei den Sparkassen keine Negativzinsen auf Sparguthaben geben....

Innovative Downloadplattform: Futureload - so liest man in Zukunft schon heute

Neue Download-Plattform der Bley und Schwarzmann AG bietet ungewöhnliche Inhalte in ungewöhnlichen Formaten. Die Bley-und-Schwarzmann Gesellschaft, seit 1995 als Zukunfts-Think-Tank und Wirtschaftsverlag tätig, präsentiert ihre neue Download-Plattform: www.futureload.de. Futureload steht für ungewöhnliche Publikationen zum Thema Zukunftsperspektiven, Motivation und Fragen in den Bereichen Business, Gesellschaft und Leben, die zum Herunterladen angeboten werden. Ein besonderes Highlight von futureload sind neue, innovative Formate, wie die e-Picture-&-Inspiration-Collections, die sich vor allem an mobile Leser richten....

Michael Oehme: Verringerung der Staatsverschuldung auf Kosten der Bürger?

St. Gallen, 29.08.2013. „Die Konjunktur läuft wieder rund, die Beschäftigung hat ein Rekordhoch erreicht und beide Entwicklungen sorgen dafür, dass die Finanzlage des Staates so gut ist, wie seit 13 Jahren nicht mehr“, schreiben die Medien. Und tatsächlich haben in der ersten Jahreshälfte die Finanzminister und Kämmerer den größten Überschuss seit der Jahrtausendwende erzielt. So nahmen Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung bis zum 30. Juni 8,5 Milliarden Euro mehr ein, was einem Überschuss von 0,6 Prozent der Wirtschaftsleistung entspricht. Sind wir damit über dem Berg und haben unsere Schulden im Griff? Mitnichten!...

Angela Merkel - Chefsache Staatsschulden

Lehrte, 26. August 2013 27 Tage vor der Wahl lobt die Bundeskanzlerin ihre persönlichen politischen Erfolge, die Opposition redet diese naturgemäß klein. Nach einer Umfrage glauben 88 Prozent der Deutschen, dass Politiker lügen. Gemeinsam haben sie das Ziel „Schulden-Abbau“ aus den Augen verloren. 2012 lag die Wirtschaftsleistung der BRD bei 2.645 Mrd. Euro. Nach dem Maastricht Referenzwert von 60 % beträgt die Schuldenquote 1.587 Mrd. Euro. Gemessen an 2.071 Mrd. Euro Schulden ist Deutschland mit rund 500 Mrd. Euro überschuldet. Die Einnahmen des Staates betrugen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 604,5 Mrd....

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