Kolonialismus

Julius Graf Zech: Ein deutscher Kolonialbeamter in Togo

Einer „entideologisierten“ Sichtweise der deutschen Kolonialgeschichte bedarf es heutzutage mehr denn je, nachdem die Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten seit bald einem halben Jahrhundert zur unumstößlichen Tatsache geworden ist und seit dem Ende des Ost-West-Konflikts gerade in Deutschland eine objektivere Haltung zu Afrika und seiner kolonialen Vergangenheit angemessen erscheint. Mag gerade ein Staat wie Togo auch eine äußerst geringe politische Bedeutung innehaben, mag man auch die Herrschaft der „Djamas“7 in Togo im Hinblick auf die deutsche Geschichte für eine kaum der Erwähnung werte Randerscheinung halten, gerade im 21. Jahrhundert erscheint es nicht nur in der Geschichtswissenschaft durchaus sinnvoll, einen Blick auf den „dunklen Kontinent“ zu werfen, dessen Rolle in einer globalisierten Welt nicht zu unterschätzen ist. Julius Graf Zech: Ein deutscher Kolonialbeamter in Togo Markus Seemann Diplomica Verlag http://www.new-ebooks.de/ebooks/19680 Die...

Briefe und Reportagen aus Irland während der Hungersnot 1847

Alexander Somerville schrieb seine Briefe und Reportagen im Frühjahr 1847 für die Redaktion des Manchester Examiner. Die seither vergangenen 149 Jahre sind eine lange Zeit, bedenkt man, wie kurzlebig besonders journalistische Prosa dieser Tage geworden ist. Und doch ist Irland wegen der Präsenz der Geschichte im kollektiven Gedächtnis seiner Menschen und damit auch der Themen in der Literatur in aller Munde: Durch die Verleihung des Nobelpreises an den in Nordirland geborenen Dichter Seamus Heaney im Dezember 1995 wurde das Interesse an irischer Literatur und Kultur hierzulande gewiß noch einmal verstärkt. Zudem wird die Frankfurter Buchmesse 1996 mit ihrem Schwerpunktthema ‘Irland und seine Diaspora’ dazu beitragen, daß auch im deutschsprachigen Raum mehr über Irlands wechselhafte Geschichte bekannt wird, als Rundfunk und Fernsehen bislang in bezug auf den Nordirlandkonflikt verbreitet haben. Irlands großer Hunger Briefe und Reportagen...

Neue Schriftenreihe zur historischen Südsee

Münster, 4. Oktober 2012. Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse mit dem Gastland Neuseeland erscheinen im Wissenschaftssegment des MV-Verlags die ersten beiden Nummern der »Südsee-Bibliothek«. Im Mittelpunkt steht das abenteuerliche Leben des Kapitäns der Weltmeere und Kaufmanns Eduard Hernsheim, der im ausgehenden 19. Jahrhundert ein Handelsimperium gründete, das 4.000 km nördlich von Neuseeland lag. Die Havarie seines Schoners »R.J. Robertson« im Jahr 1873 und seine Rettung durch die Bewohner der winzigen Insel Typinsan veränderten Hernsheims Leben für immer. Zwei Jahre nach der Katastrophe landete er im Osten Neuguineas auf der Duke-of-York-Insel, um im Kern dessen, was einmal deutsches Kolonialgebiet werden würde, eine erste Station zu errichten. Einer von Hernsheims Vorläufern, der Hamburger August Unshelm, hatte bereits 1841 versucht, auf den bei Neuseeland gelegenen Chatham-Inseln eine deutsche Kolonie unter englischem Schutz...

Dr. Horst Siegfried Werner zur amerikanischen und britischen Wirtschaft: Beispiele für den Untergang von Weltmächten

Die US-amerikanische Wirtschaft ist nach Dr. Horst Siegfried Werner auf dem absteigenden Ast und die UK-Briten setzen den Untergang ihres Weltreichs und ihrer Wirtschaft mit immer größerer Geschwindigkeit fort. Die Tea-Party ist zu Ende ! Die gleichnamige republikanische Splitter-Bewegung beschleunigt den Niedergang der USA. Da sind nur Leute, die den "doktor of nonsense" an der Universität Alaska erworben haben. Öl als das Gold des 20 Jahrhunderts konnten die Amerikaner noch mit Waffen erzwingen. Aber auch das funktioniert nicht mehr, seit dem man nicht mehr im Verborgenen "mauscheln" kann, sondern über Twitter, Wikileads und Facebook...

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