Kanada

Goldhunger in China

In China erholt sich die Wirtschaft und das Land als größter Goldnachfrager weltweit kauft Gold ein. Die extrem niedrige Zahl von Corona-Neuinfektionen in China geht einher mit einer Verbesserung der Wirtschaftsdaten. Die wirtschaftliche Erholung ist in vollem Gang, während andere Länder aufgrund der vielen neuen Corona-Fälle ächzen. Die physische Nachfrage nach Gold ist im September in China stark angestiegen. Die Shanghai Gold Exchange verzeichnete Goldentnahmen in Höhe von 154 Tonnen. Dies sind 38 Prozent mehr als im August. Vergleicht man den Vorjahreszeitraum, so war die Goldnachfrage in diesem September um 43 Prozent höher und dies obwohl der Goldpreis dieses Jahr viel höher war als noch vor einem Jahr. Auch bei den Gold-ETFs erreichten die Bestände nun den höchsten Stand aller Zeiten. Die Chinesen setzen nach einem kleinen Durchhänger also wieder stark auf Gold als Absicherung. Chinas Bruttoinlandsprodukt erholt sich auch...

Jahres-Endspurt am Goldmarkt

Noch sind es etwa zwei Monate bis zum Jahresende. Die Chancen für einen Endspurt an den Aktienmärkten stehen gar nicht so schlecht. Verschiedene Branchenkenner haben bereits ihre Meinung zum Goldpreis am Jahresende kundgetan. Beispielsweise Chris Vermeulen, Marktstratege von Technical Traders, sieht den Goldpreis Ende 2020 bei 2.300 US-Dollar je Unze. Dabei räumt er den Goldaktien noch mehr Potenzial ein. Seiner Meinung nach besitzt der bekannteste ETF, der VanEck Vectors Junior Gold Miners ETF noch rund 60 Prozent Platz nach oben in den nächsten Monaten. Ursächlich dafür sei einmal der im Abwärtstrend befindliche US-Dollar. Goldaktien scheinen als zu günstig bewertet. Noch bewegt sich hier nicht viel. Doch springt der Markt auf einmal in Bezug auf Goldaktien an, dann dürfte sich der freuen, der bereits investiert ist. Denn für die viele Goldunternehmen sollte das dritte Quartal besonders gut ausfallen. Dieses Jahr ist ein besonderes,...

In der Uranbranche werden die Karten neu gemischt

Wenn auch die Atomkraft in Deutschland kein großes Thema mehr ist, in anderen Teilen der Welt sieht es ganz anders aus. An Abnehmern dürfte es den Uran-Produzenten nicht fehlen. Denn mit wenigen Ausnahmen setzen viele Länder auf die klimafreundliche Energieerzeugung. Langfristige Lieferverträge sind in der Uranbranche die Regel. Und viele von diesen laufen im Jahr 2020 aus. Also müssen die Abnehmer neue Verträge abschließen und die Produzenten werden mit den Preisen genau kalkulieren. So wird Uran weltweit nach wie vor stark gebraucht. Und Corona hat zudem Produktionsengpässe verursacht, während die Uranvorräte in den Lagern auch noch schrumpfen. Dass der Uranpreis seit Anfang des Jahres rund 30 Prozent gestiegen ist, hat sich bei den Aktienpreisen vieler Uranunternehmen noch nicht ausgewirkt. Hier sollte also noch deutliches Potenzial nach oben sein. Denn Experten erwarten eine hohe und vor allem langfristige Nachfrage nach Uran. Besonders...

US-Uranbranche muss schneller laufen

Donald Trump berief 2019 eine Arbeitsgruppe ins Leben, die auch die US-Uranbranche untersuchen sollte. Anfang Oktober gab es konkrete Ergebnisse. Profitieren werden nordamerikanische Urankonzerne. Am 7. Oktober 2020 war es soweit. Die von US-Präsident Trump auf Drängen der dort heimischen Uranbranche eingerichtete Arbeitsgruppe, die eine Beschränkung ausländischer Konkurrenz im Bereich der Uranförderung untersuchen sollte, zeigte Krallen. Nicht nur das. Sie biss regelrecht zu. Erwischt hat es die russischen Uranimporte in die USA. Am 31. Dezember wäre ein Quotenabkommen ausgelaufen, das es bisher Russland erlaubte, 20 Prozent...

Gold und die US-Wahl

Tatsache ist, dass seit dem Amtsantritt von Donald Trump als US-Präsident im Jahr 2017 der Goldpreis von 1.210 auf das Hoch von 2.063 US-Dollar gestiegen ist. Der Handelsstreit mit China und teilweise seltsam anmutende Handhabung der Regierungsgeschäfte haben den sicheren Hafen Gold attraktiv gemacht. Der große Anstieg des Goldpreises geschah dann mit der Corona-Pandemie. Der neue oder alte Präsident der USA, die Wahl ist im November, wird die Wirtschaft wiederaufbauen müssen und er wird sich um die wachsende Staatsverschuldung kümmern müssen. So sieht es etwa Byron King von Agora Financial. Die Wirtschaft in den USA habe...

Es ist noch nicht zu spät für Gold

Noch ist Zeit in Goldinvestments einzusteigen. Denn das Edelmetall ist noch nicht zu teuer. Zu diesem Schluss kommt etwa der Hedgefonds Bridgewater Associates LP. Der Druck auf die höchste Riege der Politiker mit dem Gelddrucken weiter zu machen, die Nullzinsen und die geopolitischen Verwerfungen begleiten uns sicher noch geraume Zeit. Gold aber können die Zentralbanken nicht vermehren. Daher kann es das Portfolio schützen. Und viele Experten gehen von einem noch großen Aufwärtspotenzial des Edelmetalls aus. Seit Anfang des Jahres hat der Goldpreis gegenüber dem US-Dollar und auch gegenüber anderen Währungen um rund 30 Prozent...

Der Markt für Elektromobilität ist kein Nischenmarkt mehr

McKinsey & Company hat festgestellt, dass die Covid-19-Krise die Entwicklung der Elektromobilität nicht gebremst hat. Ein langfristiges Wachstum wird bei den Elektrofahrzeugen erwartet. Zwar ist während der Pandemie der weltweite Autoverkauf nach unten gegangen. Im Bereich der Elektromobilität sind die Verkaufszahlen jedoch bemerkenswert widerstandsfähig geblieben, so eine Untersuchung von McKinsey. Im Jahr 2019 wurden mehr als zwei Millionen elektrische Fahrzeuge verkauft. Zu den auffälligen Trends, die herausgefunden wurden, gehört, dass der Markt für Elektromobilität in Europa und China sich schneller erholt als in den...

China könnte Goldpreis beflügeln

China wurde in den Index der Weltregierungsanleihen (WGBI) aufgenommen. Dies könnte weitreichende Konsequenzen haben, auch bezüglich des Goldpreises. Früher war China für Anleger nicht zugänglich. Jetzt ist ein global zugänglicher Markt entstanden. Investoren haben die Möglichkeit Aktien und Anleihen zu handeln. Anleihen werden nun zudem aufgewertet. Denn dem WBGI werden chinesische Staatsanleihen hinzugefügt. Für chinesische Anleihen ist dies ein Meilenstein, denn Anleger suchen in einer zinslosen Welt nach Anlagemöglichkeiten. In China auf Yuan gibt es die noch. Für die USA, Europa, Japan und Großbritannien könnte...

Die vielleicht letzte Goldkorrektur

Gold hat preislich nach unten korrigiert, aber es gibt Gründe, warum dies auf längere Sicht die letzte Korrektur sein könnte. Ein wichtiger Aspekt vorweg: "Paniktage" sind ein idealer Einstiegszeitpunkt. Denn beim ständigen Hochschrauben der Geldmenge dürfte es sein, dass sich der Goldpreis nicht lange unter der Marke von 2.000 US-Dollar befindet. Spätestens wenn die nächste Geld-Druck-Welle läuft, wird der Goldpreis wieder steigen. Vom "endgültigen globalen Fiat-Währungskollaps" sprechen einige Experten bereits. Denn ein Abwertungswettlauf hat bereits begonnen. Im März 2008 hat der Preis des edlen Metalls das 1.000-Dollar-Niveau...

Stimmung am Uranmarkt ändert sich

Die Auswirkungen von Corona haben das Uran-Angebot Anfang des zweiten Quartals beeinflusst. Der Spotpreis ist angestiegen. Hört man sich in der Uranbranche um, so scheint sich auch die Stimmung am Uranmarkt zu ändern. Der Markt sollte wohl bald zur Unterstützung der gegenwärtigen und zukünftigen Produktion übergehen. Eine langfristige Trendwende könnte begonnen haben. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass beim Uran-Schwergewicht Kazatomprom der operative Gewinn um 75 Prozent im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum angestiegen ist. Ebenfalls ist es spannend, dass die Corona-Pandemie den weltweiten...

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