Jugendhilfe

Kooperation mit Eltern in der Kinder- und Jugendhilfe

Um eine stationäre Platzierung, insbesondere die anschließende Integration, erfolgreich gestalten zu können, braucht es ein Kooperationsbündnis zwischen den Kindern resp. Jugendlichen mit den Eltern und den professionellen Mitarbeitenden der Sozialen Arbeit. Der konsequente Miteinbezug von Eltern und Familie in einen stationären Platzierungsprozess innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe bringt jedoch einige Herausforderungen für den professionellen Alltag. Wie wichtig der Miteinbezug von Eltern und Familie in diesen Prozess sind und welche Konsequenzen dies auf die Prozesse, Strukturen sowie die Kultur des stationären Alltags hat, wird mit einer qualitativen Untersuchung herausgearbeitet und als Thesenkatalogs aufgezeigt. Anhand von konkreten und in der Praxis erprobten Methoden werden zusätzlich im Vorwort Vorschläge für die konkrete Umsetzung in den stationären Alltag gemacht. Kooperation mit Eltern in der Kinder- und Jugendhilfe: Gelingende...

Eine moderne Dokumentation im Alltag der Sozialen Arbeit. So kann Partizipation im Hilfe- und Entwicklungsverlauf gelingen

Mit der pädagogischen, softwaregestützten Arbeitsumgebung factorIs.sozial ist es gelungen, Partizipation, Empowerment und Dokumentation systematisch miteinander zu verknüpfen. So entstehen weitreichende Potenziale für die tägliche Arbeit von Pädagoginnen und Pädagogen. factorIS.sozial wurde in enger Kooperation mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg speziell für die Bedarfe der Sozialen Arbeit entwickelt. Die softwaregestützte Arbeitsumgebung factorIS.sozial setzt sich aus zwei wesentlichen Elementen zusammen, der pädagogischen Methode zur Dokumentation (skeed®) und verschiedenen Modulen für die Einrichtungsverwaltung. Einzigartig an factorIS.sozial ist die Möglichkeit der gemeinsamen und strukturierten Dokumentation mit Klienten. Es wurden hierfür spezielle Ansichten jeweils für die Einzel-, Gruppen und Familienarbeit entwickelt. So kann, unterstützt durch factorIS.sozial, gemeinsam und strukturiert mit Kindern,...

Zentrale Beschaffung in sozialen Einrichtungen als optimierter Prozess in VIA-S

DOBRICK + WAGNER bietet mit VIA-S® die Möglichkeit, interne Anforderungen zu beantragen, zu verwalten und zentral zu beschaffen. Ob in einer Werkstatt für Menschen für Menschen mit Behinderung mit angeschlossenem Wohnbereich oder in einem Pflegeheim - in jedem Bereich einer sozialen Einrichtung fallen Materialanforderungen an, die unkompliziert und kostensparend abgewickelt werden müssen. Die umfangreiche und flexible Softwarelösung VIA-S® schafft mit dem Modul „Interne Anforderungen“ Gruppenleitern, Betreuern und Pflegern verschiedene Möglichkeiten eine Bedarfsmeldung auszulösen. So können für eine Bedarfsstelle auch der persönliche Bedarf eines Klienten Bestellungen gedeckt werden. Abhängig vom Status des Bestellers kann die Genehmigung für die Anforderung entweder automatisch oder aber durch eine weitere Person erteilt werden. Vorhandene Lagerbestände werden entweder berücksichtigt oder es wird ein Bestellvorschlag...

Jugendhilfetagung Berlin

Berlin 14.10.2013 Am 24. bis 25. Oktober 2013 findet in Berlin die Fachtagung Jugendhilfe statt, die einen Rückblick auf die in 2013 erlassenen Neuregelungen und Gesetze sowie die aktuellen Rechtsentwicklungen wirft und einen Ausblick auf zukünftige Tendenzen dieses Themenfeldes wagt. Die vom Kommunalen Bildungswerk e. V. veranstaltete Tagung findet bereits im achten Jahr statt und zieht vielerorts das Interesse von Experten und Fachpraktikern aus Jugendämtern, Kindes- und Jugendhilfe sowie von sozialen Trägern auf sich. In den letzten Jahren war die Zahl der gravierenden Fälle von Kindeswohlgefährdung besonders hoch. Der Gesetzgeber...

In Freiheit oder auf der Flucht,

diese existenzielle Frage stellt sich jetzt für die mutige Antonia Sch. (13) aus Schleswig Holstein. Ihr war vor zwei Tagen die Flucht aus dem Kinderheim, welches sie im TV–Interview freimütig als Knast bezeichnete, geflohen. Nach der Flucht wandte sie sich an den Sender Bewusst-TV.(Siehe Interview.) Was nun? War das der erste Schritt in die Freiheit – zurück zu ihren geliebten Eltern oder ist sie nun für lange Zeit auf der Flucht. Bis vor ein paar Tagen war das ein ganz alltäglicher Fall, wie er in der BRD mehr als hundert Mal am Tag passiert: Eine Meldung ans Jugendamt (oft sogar anonym), das Jugendamt holt das Kind, ohne...

Der Bundesverband behinderter Pflegekinder e. V. fordert: Der Generalverdacht muss abgestellt werden!

Der Generalverdacht gegen Pflegeeltern muss abgestellt werden! Ebenso ist die Fachkompetenz der freien Träger nicht länger anzuzweifeln! Bundesweit betreut der Bundesverband behinderter Pflegekinder e. V. mehr als 700 Pflegefamilien mit Kindern die eine Alkoholschädigung, einen Gendefekt, eine ausgeprägte Drogenschädigung, eine chronische Erkrankung, eine Schwerstmehrfachbehinderung, intensivmedizinischen Bedarf oder gar eine verkürzte Lebenserwartung haben. Es ist äußerst bedauerlich und tieftraurig, dass Kinder in Familien zu Tode kommen. Erschreckend erst recht, dass es sogar in Pflegefamilien vorkommt. Der jüngste Fall...

Jugendhilfe - Zurückhaltung bei den Fortbildungen birgt Gefahren

Die Kassen der öffentlichen Haushalte sind knapp bestückt und immer wieder reißen unerwartete Kürzungen Löcher in die ohnehin schmalen Budgets. Das betrifft die öffentliche Jugendhilfe genau so, wie die freien Träger der Jugendhilfe. Und so wird oftmals an den Stellen gespart, die die Zukunft nicht nur der Jugendhilfeträger, sondern vor allem die der untergebrachten Kinder und Jugendlichen betreffen. Besonders in den Maßnahmen der Fort- und Weiterbildung der Pädagoginnen und Pädagogen wird oft der Rotstift angesetzt. Was bleibt sind durchaus ernst zu nehmende Lücken in der fachlichen Qualifikation der Beschäftigten und...

Alltagsbegleitende Fortbildungen in Einrichtungen der Jugendhilfe

Geradeaus...die Berater verbinden Theorie und Praxis auf besondere Weise Der Erziehungsalltag in den Einrichtungen der Jugendhilfe verlangt den Pädagogen und Betreuern viel ab und erfordert ständige Weiterbildung und Beschäftigung mit den schwierigen Themen des Arbeitsalltages. Meist lässt sich in den Einrichtungen der Jugendhilfe eine qualifizierte Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur schwer organisieren. Chronischer Personalmangel, enge Dienstpläne und ein großes Maß an Zeit, was in die Heranwachsenden investiert wird, lassen die Fortbildungswünsche der Pädagogen oftmals unmöglich werden. Und auch den...

Stuttgart: Geheime Jugendamtsakte den Medien angeboten

Stuttgart. Nach Informationen des RB Stuttgart hat eine im Jugendamt Stuttgart beschäftigte Sozialarbeiterin die gesamte Akte im aktuellen Kindesentzugsfall Nina Veronika Medienvertretern angeboten. „Der Preis der Akte ist eher als symbolisch anzusehen“, so die Mitarbeiterin. Es gehe ihr um die mit ihrem Schritt verbundenen moralischen und ethischen Werte, „dort zu helfen, wo Hilfe nötig sei“, auch möchte sie vor dem Hintergrund der aktuellen Kindesmissbrauchsfälle Reue für ihr Verhalten zeigen. Sozialarbeiterin plagte ihr Gewissen Nachdem im Fall der kleinen Nina Veronika vor kurzem erneut brisante Äußerungen mehrerer...

19.02.2010: | | |

Mehr Freude, weniger Stress – Hilfe für strapazierte Eltern

Die Erziehungsberatungsstelle der Jugendhilfe des Evangelischen Johannesstifts bietet für Eltern von Kindern im Oberschulalter den Elternkurs "Starke Eltern – Starke Kinder – Pubertät" an. Die zehn Kursabende finden zwischen dem 22.4. und 1.7.2010 jeweils donnerstags von 18 bis 20.30 Uhr statt (nicht an Himmelfahrt, 13.5.). Voraussetzung dafür ist die Teilnahme an einer Infoveranstaltung zum Kurs, entweder am Montag, 15.3.2010 oder am Mittwoch, 24.3.2010, jeweils 18– 19 Uhr. Eine verbindliche Anmeldung zum Kurs ist bis zum 31.3.2010 möglich. In der Phase der Pubertät kommt es in vielen Familien zu Meinungsverschiedenheiten...

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