Jagd

Die ertrunkene Angst - Abwechslungsreicher Kriminalroman aus der Kaiserzeit

Günter-Christian Möller erweckt in "Die ertrunkene Angst" durch eine spannende Erzählung in Kombination mit alten Zeitungsartikeln eine faszinierende Zeit erneut zum Leben. Es ist Herbst 1892 und der 12. Geburtstag des jungen Rune Trautner steht bevor. Leider geschieht kurz davor etwas Schreckliches: seine Eltern sterben an der Cholera. Darüber hinaus wird während einer besonders schrecklichen Nacht auch noch der kleine Bauernhof der Eltern in der Nähe von Flensburg in Brand gesetzt. Rune ist vollkommen auf sich alleine gestellt und macht sich alleine auf den Weg, um nach einer Verwandten zu suchen. Sein Pech ist jedoch noch nicht verschwunden: Er wird in der Nähe von Rendsburg überfallen. Er kann nur knapp entkommen und nach einem weiteren traumatischen Erlebnis nimmt ihn ein alter Schäfer bei sich auf. Zehn Jahre später muss der junge Mann sich der Vergangenheit stellen, denn das Bild an eine fast vergessenen Brosche weckt Neugier und...

Waidmanns Mord - Packender Jägerkrimi aus den 40er Jahren

Bei "Waidmanns Mord" handelt es sich um einen aufregenden Krimi, der seine Leser ins Jahr 1940 versetzt. Auf der anderen Seite gibt der Autor Michael Schönrock Einblicke in das Leben eines Jägers. Der Roman beginnt mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs, der auch vor dem idyllischen Eifelstädtchen Rurberg nicht Halt macht. Im Jahr 1940 erobert der erst 15-jährige Thomas Tauber die Liebe seines Lebens. Zur gleichen Zeit führt der Förster Hans Staufen den Jungen in die Traditionen und das Brauchtum der Jagd ein. Es beginnt eine turbulente und emotional aufwühlende Zeit für den Heranwachsenden. Doch dann wird das Leben von Thomas durch mehrere tödliche Zwischenfälle durcheinander gebracht und er muss schmerzvoll feststellen, dass Licht und Schatten im Leben eng beieinander liegen und eine einzige falsche Entscheidung schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann. Diese Ereignisse prägen den jungen Mann für sein späteres Leben entscheidend...

Neuerscheinung: Ostfrieslandkrimi "Dünenjagd" von Dörte Jensen im Klarant Verlag

"Dünenjagd": Im zweiten Ostfrieslandkrimi der Grafensand-Trilogie von Dörte Jensen verfolgt eine Auftragsmörderin die Bankerbin Frauke Grafen! Spannend, rasant und hochdramatisch versteht es die Autorin Dörte Jensen, den Leser bis zur letzten Seite von "Dünenjagd" zu fesseln! Ein spektakuläres Szenario setzt sie thematisch fort, in das auch ein ganz neuer Akteur neben der Protagonistin Frauke Grafen agiert. Viel Action und ostfriesisches Lokalkolorit sind die reizvolle Zugabe dieser lesenswerten Neuerscheinung. Zum Inhalt von "Dünenjagd": Die Ruhe auf dem ostfriesischen Anwesen Grafensand ist trügerisch. Nach den tragischen Ereignissen rund um den Tod ihres Vaters scheint Frauke Grafen in eine hoffnungsvolle Zukunft zu blicken, denn gemeinsam mit ihren engsten Freunden und Vertrauten hat sie die Führung der Grafen Bank übernommen. Doch alles ändert sich, als die Auftragsmörderin Nicole Stadler, die es auf die Bankerbin abgesehen...

Green Value SCE über das Ende der Jagd von Zugvögeln

Als vermeintliche Delikatesse landen sie beispielweise auf ägyptischen Tellern: Diese Jagd auf geschützte Zugvögel muss ein Ende haben – so eine aktuelle Petition von «Rettet den Regenwald e.V.» Suhl, 22.10.2018. „Zum Teil mühsam aufgezogene Störche und andere Zugvögel werden immer noch aus inakzeptablen Gründen in anderen Ländern gejagt“, erklären die Verantwortlichen der europäischen Genossenschaft Green Value SCE, die sich auf nachhaltige Investitionen spezialisiert hat. Denn Millionen von Zugvögeln landen jährlich in Fangnetzen, Schlingen und Klebefallen in Ägypten. „Die Tiere werden grausam ermordet, um...

Trotz Totalabschuss von Füchsen und Rabenvögel keine Zunahme bei Hasen oder Fasanen

Zwischen 1990 und 1996 wurde im etwa 700 Hektar großen Jagdrevier Wahlen im nördlichen Saarland unter der wissenschaftlichen Leitung des Vizelandesjägermeisters Prof. Dr. Paul Müller, damals Universität des Saarlandes, der Totalabschuss von Beutegreifern versucht, um die Bestandsauswirkungen auf das Niederwild und einige Singvogelarten zu testen. In diesen sechs Jahren des Feldversuchs wurden insgesamt 2.242 Rabenkrähen, Elstern und Eichelhäher abgeschossen, 579 Füchse, 643 weitere Beutegreifer. Auf der anderen Seite konnte eine Niederwildstrecke von insgesamt 93 Fasanen und 46 Feldhasen gemacht werden. In der Relation sind...

Jagd: Tierquälerei, die von Backhaus (SPD, MV) bis Brunner (CSU, BY) und Schmidt (CSU, MdB) geduldet wird

Welche Tierquälerei mit der Jagd in Deutschland verbunden ist, geht auf keine Kuhhaut. Organisationen wie Wildtierschutz Deutschland berichten seit Jahren darüber. Der Deutsche Jagdverband, größte Lobbyorganisation der Jäger, toleriert oder propagiert gar viele der tierschutzrelevanten Missstände. Glyphosat-Minister Schmidt und Konsorten sind nicht nur Mitwisser, ihre Ministerien sind diejenigen, die meist eins zu eins die Forderungen der Lobbyisten in Gesetzen und Verordnungen festschreiben. Wissenschaftlich belastbare Erkenntnisse spielen dabei bis heute so gut wie keine Rolle, es geht lediglich darum, die Klientel der Land-...

Die Afrikanische Schweinepest kommt zuerst nach Mecklenburg-Vorpommern

Im Osten Polens, an der Grenze zu Weißrussland beobachtet man seit einigen Jahren das Vorkommen des Virus der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sowohl bei Haus- als auch bei Wildschweinen. Auch im Osten der Tschechischen Republik, 350 km südlich der polnischen Sichtungen, wurde das Virus entdeckt. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich, es kann aber Schweinezuchtbetriebe gefährden. Till Backhaus (SPD), als Landwirtschaftsminister in Mecklenburg-Vorpommern seinen Schweinhaltern verbunden, hält es mal wieder für opportun, möglichst viele Wildtiere von den Jägern des Landes töten zu lassen, um der Ausbreitung der ASP vorzubeugen....

03.12.2017: | |

Jäger sind keine Sachverständigen

Kommentar von Ellen Renne: Diese "Hetzjagd" und Panikmache gegen den Wolf ist schon unerträglich! Zum anderen stellt sie auch den gesunden Menschenverstand einiger Politiker stark infrage. Da wird ein toter (!), mit "hoher Wahrscheinlichkeit" Wolf zur "potenziellen Gefahr" und "Chefsache" erklärt. Wie viele Menschen sind denn in Deutschland durch den Wolf schon verletzt oder getötet worden? Vielleicht könnten sich Jäger, Schäfer und Politiker in diesem Zusammenhang gleich dafür einsetzen, dass alle Hunde, Katzen, Kühe und was da sonst noch reichlich Menschen geschädigt oder getötet hat, auf den Index kommt. Nicht wegen...

28.11.2017: | |

Laschet, Schulze Föcking & Co: Tierschutz wird abgeschafft, erst einmal in Nordrhein-Westfalen

Auf dem Landesjägertag am 10. Juni d.J. betonte Armin Laschet CDU, die "Bedeutung der Jagd für die Gesellschaft, den Natur- und Artenschutz sowie als Kulturgut". Wenn Sie sich, liebe Leserinnen und Leser von Ihrem Lachanfall oder ihrem Weinkrampf erholt haben, lesen Sie nachfolgend bitte meinen Kommentar zu diesem Blödsinn: Null Komma Vier Prozent der Menschen in Deutschland haben einen Jagdschein und (nehmen sich) damit das Recht, unsere Natur - meistens ohne Wissen des Grundeigentümers oder gegen seinen Willen - mit jagdlichen Einrichtungen zu verschandeln, unsere Wälder als Schießbuden zu missbrauchen und Tiere millionenfach...

20.11.2017: | |

Die "Totmacher" sind wieder zugange - Drückjagden auf Wildschweine und Rehe

Ob in meiner Heimat am Westerberg zwischen Ingelheim, Gau-Algesheim, Appenheim und Groß-Winternheim, oder in Ihrer Region, jetzt finden wieder verstärkt Drückjagden auf Schwarzwild (Wildschweine) statt, hier und da sogar auf Rehe. Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd, bei welcher etliche Treiber mit ihren Hunden das Wild aufscheuchen und den Jägern vor die Büchsen "drücken". Ziel ist es, möglichst viele Wildschweine zu töten. Durch den Einsatz der Treiber und von Hunden flüchtet das Wild häufig in Panik. Gezielte und tödliche Schüsse sind dabei gemäß diverser Veröffentlichungen zu dem Thema eher die Ausnahme. Nicht...

Inhalt abgleichen