IsoEnergy

Energiewende und Rohstoffe

Der Megatrend Energiewende wird den Bedarf an Rohstoffen massiv beeinflussen. Um Klimaneutralität zu erreichen, ist die Dekarbonisierung (Reduzierung von Kohlenstoffdioxidemissionen) eines der wichtigsten Themen. Kohlenstoffarme Energiequellen sind gefragt besonders in den Bereichen Verkehr, Stromerzeugung und Industrie. Nachhaltigkeit ist dabei ein Handlungsprinzip, das für die Chance auf Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit notwendig ist. Diese Herausforderung ist eine große Aufgabe sowohl für Staaten als auch für Unternehmen. Dies alles erfordert einen steigenden Einsatz von bestimmten Rohstoffen. Erneuerbare Energiequellen wie Sonnenenergie, Windkraft, Wasserkraft und Biomasse werden vorangetrieben. Fahrzeuge mit Batterie- oder Wasserstoffantrieb erfordern Rohstoffe wie etwa Lithium, Kobalt oder Kupfer. Prognostiziert wird bis zum Jahr 2050 eine Verzwanzigfachung der Solarkapazitäten, Windkraft soll um das elffache...

Uran ist teurer geworden

Durch die Engpässe beim Gas ist auch in Deutschland Uran wieder ein Thema geworden. Teilweise ist die Uranproduktion beeinträchtigt, besonders in Kasachstan. Mittelfristig ist andererseits mit Urannachschub aus neuen Minen zu rechnen. Und der wird auch gebraucht werden, denn Uran ist aus dem nötigen Energiemix nicht wegzudenken. Und der Energiebedarf der wachsenden Weltbevölkerung steigt auch an. Um potenzielle Unterbrechungen bei der Uranversorgung zu mindern, streben westliche Versorgungsunternehmen eine Diversifizierung weg von geopolitisch schwierigen Ländern und Unternehmen an. Aus dem Osten (Russland, Kasachstan, Usbekistan) kamen bisher rund 60 Prozent des globalen Uranangebots. Im Westen könnte es daher zu Versorgungsdefiziten und damit höheren Uranpreisen kommen. Dies wiederum wird sich positiv für die Uranaktien auswirken. Als sich der Krieg in der Ukraine verschlimmerte, durchbrach der Uranpreis das erste Mal seit 2011 die Marke...

Goldpreis mit höherer Untergrenze

Wenn Gold auch (noch) keinen neuen Höhenflug hingelegt hat, so scheint doch die Untergrenze bei 1.800 US-Dollar je Unze zu liegen. Dass der Mindestpreis von Gold nach oben gegangen ist, dies denkt beispielsweise Tom Palmer, CEO von Newmont. Die Goldpreise sollten sich, so Palmer, auf einem relativ hohen Niveau von rund 1.800 US-Dollar halten. Vor einiger Zeit lag die Untergrenze noch zwischen 1.500 und 1.600 US-Dollar. Und geht man noch etwas weiter in der Zeit zurück, so lag die Untergrenze bei nur 1.200 US-Dollar. Dass sich der Boden beim Goldpreis in den letzten Jahren also deutlich nach oben bewegt hat, sollte nicht übersehen werden. Auf der wichtigsten Bergbaumesse, der PDAC in Toronto, wies Palmer auch daraufhin, dass Gold immer schwerer erreichbar ist im Boden und die Goldgehalte sinken. Schwer zugängliche Lagerstätten wollen auf umweltfreundliche Art erschlossen werden, das verlangt nach Kapital und Agilität. Damit dies gelingt, sind...

Die Zeiten haben sich geändert

Probleme mit dem Klimawandel sorgen für Umdenken im Energiebereich und auch im Ernährungsbereich. Der Atomenergie wird großes Aufwärtspotenzial nachgesagt und ihre Attraktivität steigt. Zu sehen ist dies beispielsweise an der Entwicklung des Sprott Physical Uranium Trust. Er verzeichnete in einem Jahr ein gewaltiges Wachstum, von anfänglich rund 18 Millionen Pfund Uran hat sich der Fonds auf zirka 55 Millionen Pfund Uran gesteigert. Zur gleichen Zeit stieg der Uranpreis von 28 auf etwa 53 US-Dollar je Pfund. Und manch einer glaubt sogar bald könnte das Pfund Uran an die 100 US-Dollar kosten. Denn das Ungleichgewicht zwischen...

Uran und der Russland-Ukraine-Krieg

Das europäische Parlament hat sich für ein Embargo für russische Importe auch von Uran ausgesprochen. Sollte es zu einem Embargo gegen Russland kommen, so beinhaltet dies auch russische Uranlieferungen für Kernkraftwerke in der EU. Dabei handelt es sich um rund 20 Prozent des Urans der Mitgliedstaaten der EU. Auch verfügt Russland über die größte Anreicherungskapazität weltweit. In den USA haben US-Senatoren einen Gesetzesentwurf zu einem potenziellen Verbot russischer Uranimporte eingebracht. Noch ist es nicht so weit, aber vermutlich ist dies eher eine Frage der Zeit. Da ist es klar, dass Versorgungsunternehmen versuchen...

Der Putin-Effekt

Die Welt braucht bezahlbare Energie für Wohlstand. Diese Aussage tätigte gerade erst der Energieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, dies auf dem saudischen "Gipfel der Weltregierung" (World Government Summit) 2022. Der Gipfel findet auf der Expo in Dubai statt, wobei mehr als 4.000 Menschen aus 190 Ländern empfangen werden. Die Herausforderungen sind global, eine nachhaltige Welt soll aufgebaut werden. Bezahlbare Energie ist gerade angesichts der hohen Energiepreise nicht einfach. Putins Politik zieht vielfache negative Effekte nach sich. Kriege führen zu wirtschaftlich schwierigen Folgen. Thema des Gipfels ist die vierte...

Klimaschutz dringend nötig - Uran würde helfen

In Deutschland wurden 2021 die Klimaziele verfehlt, die Treibhausgasemissionen sind angestiegen. Viele Länder haben erkannt, dass die Erreichung von Klimazielen nicht ohne Atomkraftwerke möglich ist, daher wird eifrig an neuen Kraftwerken gebaut und viele sind in Planung. Anders als hierzulande. Im Jahr 2021 wurden in Deutschland 4,5 Prozent mehr Treibhausgase in die Luft geblasen als im Jahr zuvor. Bei den hohen Gaspreisen wurde vermehrt auf Stein- und Braunkohle zurückgegriffen. Nun wird an einem Klimaschutz-Sofortprogramm gearbeitet. Denn der Ausbau erneuerbaren Energien braucht Zeit und gerade in unserem Land fehlt es an Wind...

Smarte Atomkraftwerke brauchen auch Uran

Innovationen und Fortschritt machen auch vor der Atomreaktortechnik nicht Halt. Atomenergie punktet in Sachen Umwelt- und Klimaschutz. Die Sicherheit der Atommeiler wächst beständig, bleibt die Sache mit dem strahlenden Abfall. Hierzulande wird man sich nach dem Atomausstieg mit vielen Kubikmetern radioaktiven Abfall beschäftigen müssen. Dieser kommt nicht nur aus den Atomkraftwerken, sondern auch aus Medizin und Forschung. Nun hat ein kanadisches Unternehmen das Kernkraftwerk neu erfunden. Es ist klein, effizient, sicher und es gibt wenig strahlenden Abfall. Sogar aus dem Atommüll soll noch Strom gewonnen werden können. Der Zwei-Flüssigkeiten-Reaktor...

Saubere Energie schafft Wohlstand

Die Kernkraft als saubere Energiequelle ist auf dem Vormarsch, erkennbar auch am Uranpreis. Gerade haben Argentinien und China (Nucleoeléctrica Argentina und die China National Nuclear Corporation) einen Vertrag bezüglich eines Nuklearprojektes unterzeichnet. Gemeinsam soll das Kernkraftwerk Atucha 3 gebaut werden. Es wird nahe Lima und rund 100 Kilometer nordwestlich von der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires entstehen. Zum Einsatz kommt Chinas Hualong-One-Technologie, dabei handelt es sich um einen Reaktor, der angereichertes Uran als Brennstoff und Leichtwasser als Kühlmittel verwenden wird. Die Anfangslebensdauer soll 60...

Uraninvestments gewinnen an Attraktivität

Uran ist eine leistungsstarke und saubere Energiequelle, wenn es um CO2-Neutralität geht. Und Uran wird immer teurer. Um Dekarbonisierungsziele zu erreichen, den Klimawandel zu bekämpfen, ist die Kernkraft ein wichtiges Instrument. Immer mehr erkennen dies und so entwickelt sich der Uranpreis nach oben. Schließlich brachten die beiden letzten Jahre ein Defizit am Uranmarkt, während gleichzeitig die Nachfrage ansteigt. Da lohnt sich ein Blick auf die weltweiten Uranminen. Die meisten besten Uranminen befinden sich in Kasachstan, Kanada und Australien. Die größten allerdings liegen oft in anderen Ländern. Das Investing News Network...

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