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Uranpreis steigt an

Der Preis für Uran hat den höchsten Stand seit dem Jahr 2015 erreicht. Es könnte die richtige Zeit für Investments sein. Der Preisanstieg ist zum Teil auf einen einzelnen Fonds zurückzuführen, der den physischen Markt aggressiv in die Enge getrieben hat. Denn die Investmentfirma Sprott Inc. hatte Anfang 2021 den Physical Uranium Trust ins Leben gerufen und mitgeteilt, wie viel physisches Uran aufgekauft wurde, nämlich zirka 24 Millionen Pfund Uran, teilweise waren es mehr als 500.000 Pfund an einem einzigen Tag. Damit soll der jüngste Bullenmarkt beim Rohstoff Uran unterstützt werden. Zum Vergleich: das gesamte Spotvolumen für das Jahr 2020 betrug rund 92 Millionen Pfund Uran. Und wie Kazatomprom Anfang des Jahres verkündete, soll die Produktion bis 2023 auf reduziertem Niveau verbleiben. An der New York Mercantile Exchange (Nymex) sind kürzlich die Uran-Futures um rund 15 Prozent gestiegen. Es tut sich also was. Kein Wunder, Energiekosten...

Kernenergie gewinnt an Popularität - Urangesellschaften profitieren

Atomenergie ist kein neues Konzept, aber diese Art der Energiealternative lebt wieder auf. Der Klimawandel ist sicher ein entscheidender Faktor für die steigende Popularität. Treibhausemissionen müssen verringert werden und da ist die Kernenergie ein probates Mittel. Zwischen Mitte 2020 und Anfang 2021 wurden sieben neue Reaktoren in Betrieb genommen und weitere sollen noch bis Ende des Jahres ans Netz gehen. Damit steigt die Nachfrage nach Uran, denn ohne diesen Stoff ist keine Atomenergie möglich. Eine gute Nachricht ist dies für Kanada. Schließlich gibt es hier das größte Uranvorkommen im Herzen des Landes im Norden von Saskatchewan und Alberta. Das Athabasca-Becken liefert rund 15,5 Prozent des weltweit produzierten Urans. Dabei sind die Urangehalte dort auch noch zehnfach bis zwanzigfach höher als in anderen Uranabbaugebieten im durchschnittlichen Vergleich. Im östlichen Athabasca Becken ist unter anderem IsoEnergy - https://www.youtube.com/watch?v=AdfwR3jPQF8&t=68s...

Was Uran alles kann

Atomkraft kann CO2-Emissionen einsparen, ein wichtiger Aspekt in Zeiten des Klimawandels. Auch schon früher gelang Großartiges mit Atomkraft. 1954 wurde die USS Nautilus, das erste Atom-U-Boot der Welt in Groton, Conneticut zu Wasser gelassen. Es war damals das größte U-Boot, angetrieben mit Atomkraft und es konnte praktisch unbegrenzt unter Wasser bleiben und hatte eine höhere Geschwindigkeit als andere U-Boote. Auch war es das erste U-Boot, das den Nordpol erreichte, die sogenannte Operation Sunshine. 25 Jahre war die Nautilus im Dienst und legte fast 500.000 Meilen zurück. Der Name Nautilus ist eine Hommage an Jules Verne. "20.000 Meilen unter dem Meer", wer kennt das Werk von Jules Verne nicht, die Nautilus schaffte 10.000 Seemeilen unter Wasser, damit rund 20.000 Meilen. 1980 wurde es ein Museumsstück. Seit Jahrzehnten werden in U-Booten und Flugzeugträgern Kernkraftwerke eingesetzt. Und neue Anwendungen für den Weltraum können...

Uran auf dem Schirm haben

Die Uranpreise liegen jetzt wieder über dem Niveau vor der Fukushima-Katastrophe im Jahr 2011. Uran könnte bald noch teurer werden. Einerseits steigt die Nachfrage nach Kernbrennstoffen, andererseits ist die weltweite Uranproduktion rückläufig. Zwei große Uranminen wurden dieses Jahr schon geschlossen. Einmal die Mine Ranger im australischen Northern Territory und zum zweiten die Akouta-Uranmine in Niger. Im Dezember 2020 wurde die Produktion der bedeutenden Cigar Lake-Mine vorübergehend eingestellt, rund 1,5 Millionen Pfund Uran fehlen daher. Und die weltweit größte Uranmine, die McArthur River Mine arbeitet seit 2018 nicht...

Kernenergie erzeugt Strom ohne schädliche Emissionen

Klimaschonender Strom - dafür ist Uran nötig. Dieses wird nicht auf einem offenen Markt gehandelt. Verträge werden privat ausgehandelt. Mit Uran und Atomkraft kann die Zukunft kohlenstoffärmer und grüner werden. Durch die in der Vergangenheit niedrigen Uranpreise verursacht kam es zu Angebots- und Produktionseinschränkungen. Doch Uran verteuert sich zusehends, was man nicht aus den Augen verlieren sollte. Denn um am steigenden Uranpreis teilzuhaben, können Anleger nur über ein Investment in Urangesellschaften dabei sein. Die meisten Analysten schätzen die Marktchancen derzeit sehr gut ein, sprechen schon von einem Rekord-Defizit...

Kleine Atomkraftwerke gegen Treibhausgase

Weltweit arbeiten Regierungen an der Verringerung von Treibhausgasen. Dekarbonisierung ist das Ziel. Hier könnte eine spezielle Sorte von Atom-Reaktoren helfen, nämlich kleine modulare Reaktoren (SMRs). So setzt sich beispielsweise der US-Präsident Joe Biden für das "Programm Foundational Infrastructure for Responsible Use of Small Modular Reactor Technology" ein. Dabei sollen Partnerländer beim Aufbau ihrer Kernenergie unterstützt werden. Höchster internationaler Standard für Sicherheit gehört dazu. Bei den SMRs gibt es mehrere kommerzielle Prototypen und Testmodelle. Die verwendeten Technologien sind die gleichen wie bei...

Mit Atomenergie in eine emissionsarme Zukunft

Neue Technologien und Forschungen machen die Kernkraft immer sicherer, sauberer und günstiger. Der Beitrag der Energiegewinnung aus Kernkraft zur globalen Energiewende darf nicht unterschätzt werden, denn er ist elementar wichtig. Es gibt keine direkten CO2- oder THG-Emissionen und Atomkraft besitzt auch eine der niedrigsten CO2-Emissionsraten über den gesamten Lebenszyklus. So kann Energie sicher, zuverlässig und ohne fossile Brennstoffe erzeugt werden. Mit einem Zuverlässigkeitsfaktor von mindestens 80 bis 90 Prozent ist die Kernenergie der Energiegewinnung aus Wind (30 bis 40 Prozent) und auch aus der Sonne (10 bis 25 Prozent)...

Uran - Stoff der Zukunft

Eine ausreichende Uranversorgung wird immer wichtiger. Aber jahrelange niedrige Preise haben das Angebot verknappt. Die niedrigen Uranpreise der letzten Jahre haben die Produktion von Uran eingeschränkt. Investitionen wurden oft zurückgehalten. Einige große Minen befinden sich zudem am Ende ihrer Lebensdauer. Im Mai 2020 kostete das Pfund Uran mit 33,93 US-Dollar so viel wie seit vier Jahren nicht mehr. Produktionsunterbrechungen sowie -rückgänge und eine höhere Nachfrage führten zu höheren Uranpreisen. Und da der Uranmarkt ein kleiner Markt ist, haben Schließungen und Produktionsverringerungen auch einen großen Einfluss auf...

Uran auf der Sonnenseite

Nach vielen Jahren, in denen der Uranpreis nur so dahindümpelte, scheint sich die Stimmung zu ändern. Der aktuelle Spotpreis von rund 30 US-Dollar je Pfund Uran liegt deutlich über dem Mehrjahrestief. Um Gewinne zu erzielen, ist aber noch ein höherer Preis nötig. Für den Bau neuer Uranminen müsste der Uranpreis wohl noch deutlich höher liegen. Die jetzige positive Stimmung hat sich auch auf die Urangesellschaften ausgewirkt, deren Aktienwerte vielfach gestiegen sind. Nach der weitreichenden Abschaltung der japanischen Reaktoren nach der Fukushima-Katastrohe hatte sich ein Uranüberschuss aufgebaut. In der Uranbranche sind die...

Energie braucht das Land

Der Strommarkt ist im Umbruch, auch in Europa. CO2-Emissionen sollen heruntergefahren werden. Die E-Mobilität nimmt Fahrt auf und die elektrische Heizenergie wird ausgebaut. Dennoch fehlt es in diversen Ländern immer noch an einer ausreichenden und stabilen Energieversorgung. Auch wenn sich Atomkraftwerke nicht bei jedem großer Beliebtheit erfreuen, so dürfte das dafür notwendige Uran einer der gefragtesten Rohstoffe in naher Zukunft sein. So sieht dies beispielsweise der bekannte Rohstoffexperte Rick Rule, Direktor und früherer CEO von Sprott Inc. Denn gerade in der kommenden Phase der Wirtschaftserholung steige die Nachfrage...

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