Inobhutnahmen

Prozess gegen das Jugendamt des Landkreises München

Am kommenden Mittwoch, den 10.08.2016, muss sich das Jugendamt wegen jahrelanger Verweigerung der Akteneinsicht verantworten. Zuerst wurden die Anträge einfach ignoriert, danach Abgelehnt, dann hieß es plötzlich die Akten seien unauffindbar. Hintergrund zum Prozess Einer Mutter wurde ihr Baby (ihr 1. Kind) gleich nach der Geburt vom Jugendamt weggenommen. Noch halb benommen von der Narkose versuchte man ihr eine Unterschrift, für die Freigabe zur Adoption, abzunötigen. In dem Gefälligkeitsgutachten wurde die Mutter bezichtigt drogensüchtig zu sein, ohne dass es die geringsten Anzeichen dafür gab. Diverse Tests, die die Mutter über sich ergehen lassen musste, entlarvten diese Lügen. Obwohl es keine weiteren Gründe gab, dauerte es Jahre bis das Kind zu seiner Familie durfte. Das Jugendamt verweigerte die Akteneinsicht. (Inzwischen sind die Akten teilweise herausgegeben.) Herr Gl. Vom Jugendamt hat nun versucht den Eltern erneut eine psychologische...

Einsicht in die Jugendamtsakten

Gegen die Teilnahme eines bevollmächtigten Beistandes bei der Akteneinsicht bestehen keine rechtlichen Einwände. Zu dieser Erkenntnis gelangte ein bayrisches Jugendamt nach einer acht monatigen Prüfung. Über 40.000 Inobhutnahmen durch deutsche Jugendämter und genauso viele Gerichtsverfahren gibt es mittlerweilen in Deutschland. Da spielen die Akten naturgemäß eine gewichtige Rolle. Aber es ist zuweilen schwer eine Akteneinsicht in die Jugendamtsakte zu bekommen. So auch in diesem Fall. Einer Mutter, der wie sich später herausstelle, aufgrund einer falschen Beschuldigung ihr Kind entzogen wurde, verweigerte das zuständige Jugendamt die Einsichtnahme in die Akten. Als die Mutter einen erneuten Antrag stellte und die Anwesenheit eines Beistands vom Verein „Kinder sind Menschen e.V.“ ankündigte, verweigerte ein Mitarbeiter des Jugendamts diesen Beistand mit den Worten „Der kommt mir nicht ins Haus“. Gegen dieses unbegründete „Hausverbot“...

Buchbesprechung

Buchvorstellung KINDER SIND MENSCHEN Jahrbuch 2015 Dieser Almanach des „Vereins Kinder sind Menschen e.V.“ ist ein Spiegel aktueller Zeitereignisse, die jeden Bürger direkt oder indirekt betreffen. Das wichtigste Anliegen des Vereins ist die Aufklärung in Bezug auf Herausnahmen von Kindern durch deutsche Jugendämter – auch aus intakten Familien. Der Autor und Vorsitzender des Vereins „Kinder sind Menschen e.V.“ hat bereits mit seinen Büchern „Die deutsche Schande der Kinderklau“ und der „Einzelfallmythos“ Aufsehen erregt. Um Mitglieder und Nichtmitglieder fortlaufend über aktuelle Fakten zum Thema zu informiert, veröffentlicht der Verein in unregelmäßigen Abständen Journale in seiner Homepage. Die Journale enthalten wertvollen Tipps, die zum Teil auf aktuellen Gerichtsurteilen basieren. Diese sind teilweise nicht in den früheren Werken des Autors enthalten, da sie zum Zeitpunkt der Herausgabe noch nicht gegeben werden...

Buchbesprechung

Buchvorstellung KINDER SIND MENSCHEN Jahrbuch 2015 Dieser Almanach des „Vereins Kinder sind Menschen e.V.“ ist ein Spiegel aktueller Zeitereignisse, die jeden Bürger direkt oder indirekt betreffen. Das wichtigste Anliegen des Vereins ist die Aufklärung in Bezug auf Herausnahmen von Kindern durch deutsche Jugendämter – auch aus intakten Familien. Der Autor und Vorsitzender des Vereins „Kinder sind Menschen e.V.“ hat bereits mit seinen Büchern „Die deutsche Schande der Kinderklau“ und der „Einzelfallmythos“ Aufsehen erregt. Um Mitglieder und Nichtmitglieder fortlaufend über aktuelle Fakten zum Thema zu informiert,...

Auch Kritik über Unfairness sollte fair sein

Birgit Zeller, Leiterin des Landesjugendamtes Rheinland-Pfalz und Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Landesjugendämter kritisiert die Süddeutsche Zeitung wegen Ihres Magazinbeitrags „In Fremden Händen“. Sie kritisiert den Beitrag – nicht ganz zu Unrecht – als Einseitig. Als Vorsitzender des Vereins Kinder sind Menschen e.V. erhalte ich fast täglich solche Meldungen. Im Rahmen unserer Tätigkeit überprüfen und analysieren wir die Fälle anhand von Gerichtsprotokollen und Gutachten. Fälle, wie sie im SZ-Magazine dargestellt wurden gibt es genügend – anhand von Akten nachweisbar. Ohne Prüfung der Aktenlage ist...

Frieden auf Erden

so lautet die christliche Weihnachtsbotschaft. Frieden und Harmonie sind die Dinge die sich die Deutschen am meisten wünschen. So wie jedes Jahr, haben auch heuer wieder Umfragen dieses bestätigt. Das gemeinsame Weihnachten-Feiern mit der ganzen Familie ist ihr größter Wunsch. Dies gilt besonders für Familien mit Kindern. Aber, auch in diesem Jahr müssen zahlreiche Kinder fern ab von den Menschen, die sie lieben und von denen sie geliebt werden „feiern“. Allzu viele Eltern schauen zu Weihnachten traurig in die leeren Kinderzimmer, weil das Jugendamt ihnen die Kinder weggenommen und in Heimen oder sogenannten Pflegefamilien...

Fluch und Segen zugleich

Jedes Ding hat zwei Seiten. Oder wie es bei Goethe, in Götz von Berlichingen heißt: „Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“. Dies trifft auch auf die Netzwerke Frühe Hilfe zu, besonders aber auf ihre Projekte „Kinder psychisch kranker Eltern“ und „Babylotzen“. Die lobenswerte Idee – die Lichtseite – hinter den Netzwerken ist: Frühzeitig mögliche Gefahren für Kinder zu erkennen und gegen zu steuern. „Die Netzwerke „Frühe Hilfe“ sind im Kinderschutzgesetz (BKiSchG) seit dem 1.01.2012 im Gesetz verankert. Aufgabe dieser Netzwerke ist es, Daten zu sammeln – mit dem Ziel Gefahren für Kinder (fürs Kindeswohl)...

Gezielte Falschinformation von Medien und Öffentlichkeit

Auch in PR-Meldungen und Pressemappen sollte man sich an die Wahrheit halten. Das gilt auch (und besonders) für amtliche Stellen. Vor Allem wenn man statistische Zahlen zur Darstellung seinen Leistungen präsentiert, sollte zumindest die Größenordnung stimmen. Niemand wird in einer derartigen Publikation negative Dinge weitergeben. Das ist legitim, aber zwischen dem Weglassen von ungünstigen Fakten und gezielten Falschinformationen besteht ein gewaltiger Unterschied. Die BAG Landesjugendämter hat in ihrer „Pressemappe zu den Aktionswochen der Jugendämter 2013“ die Behauptung veröffentlicht, dass in 2011 73,9 % (28, 429)...

Das Vertrauen schwindet

„Die Wachsamkeit ist gestiegen, auch in der allgemeinen Bevölkerung“, so lautet die Standardbegründung für die stetig steigenden Inobhutnahmen-Statistiken. Das würde aber bedeuten, dass die Meldungen aus der Bevölkerung (von Nachbarn, Verwandten, Lehrer…) ans Jugendamt in ähnlicher Größenordnung steigen, wie die Inobhutnahmen-Statistiken. Wenn dem so ist, muss sich dies auch in den Statistiken zeigen. Eine Auswertung der amtlichen Statistiken (2010 bis 2013) vermittelt uns jedoch ein ganz anderes Bild (siehe Anhang). Die Wachsamkeit der allgemeinen Bevölkerung, in Bezug auf Kindeswohlgefährdung ist in der Tat gestiegen....

Lascher Umgang mit Sozialdaten

Eine kürzlich veröffentlichte Studie mit dem Titel „Missbrauch-Risiken der Schweigepflichtentbindung in der Kinder- und Jugendhilfe (siehe Anhang) zeichnet ein sehr düsteres Bild, was den Umgang mit vertraulichen Daten durch deutsche Jugendämter angeht. Die deutschen Jugendämter kommen zunehmend in Verruf. Beschwerden und Proteste nehmen stetig zu. Tausende von Petitionen und Klagen wegen Menschenrechtsverletzungen sind nach Brüssel und Straßburg gesandt worden. Nahezu unbemerkt blieb aber, dass der Datenschutz sträflich vernachlässigt wird. Die Studie zeigt, dass kaum eine Schweigepflichtentbindung den gesetzlichen Anforderungen...

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