Impfung

Hepatitis auf Reisen – nicht immer sieht man die Gefahr

Der Tropen- und Reisemediziner Prof. Dr. med. Herbinger im Interview Die Aussicht auf einen erholsamen Urlaub im Warmen ist immer ein Grund zur Vorfreude. Um die freie Zeit entspannt genießen zu können, sollte man sich frühzeitig um die reisemedizinische Vorsorge kümmern. Dazu gehört auch der Schutz gegen Virushepatitis, einer Erkrankung der Leber. Virushepatitis kann durch verschiedene Arten von Viren (A, B, C, D und E) ausgelöst werden. Gegen die Arten A und B gibt es Impfungen. Herr Prof. Dr. Herbinger, warum ist der Hepatitis-Schutz gerade bei Reisen wichtig? Hepatitis ist eine der häufigsten Reisekrankheiten und kann sowohl bei Nah- als auch bei Fernreisen übertragen werden. Hepatitis-A-Risikogebiete sind neben tropischen und subtropischen Gegenden auch Mittelmeerländer und Länder Osteuropas. Hepatitis B kommt praktisch in allen Teilen der Welt vor, wobei das höchste Infektionsrisiko für Reisende in Afrika südlich der Sahara...

Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ informiert in Hamburg über Meningokokken-Erkrankungen und Schutzimpfungen

Hamburg/München, 12. September 2019 – Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages am 13. September lud GSK im Rahmen der Aufklärungskampagne „Meningitis bewegt.“ Blogger und Journalisten ein, um über Meningokokken-Erkrankungen und Schutzmöglichkeiten durch Impfungen zu informieren. Aktuelle Studie: Eltern wissen zu wenig über Meningokokken Melanie Piatanesi, PR-Managerin für Impfstoffe bei GSK, stellte die Ergebnisse einer aktuellen Eltern-Studie(1) vor. Diese zeigen deutlich, dass beim Thema Meningokokken-Impfungen große Wissenslücken bestehen. Über die Hälfte (56 %) der Befragten kannten nicht den genauen Impfstatus ihrer Kinder gegen Meningokokken. Nur 32 % wussten zudem, dass es verschiedene Meningokokken-Gruppen gibt. „Es besteht immer noch viel Aufklärungsbedarf, wenn es um die seltenen, aber lebensbedrohlichen Meningokokken-Erkrankungen geht“, so die PR-Managerin, „daher ist es uns besonders wichtig, dass Medien und Blogger...

„Nur zwei Stunden später wäre es vermutlich zu spät gewesen“ – eine Mutter schildert ihre Erfahrungen mit Meningokokken

München, September 2019 –Dem schnellen Beginn der Therapie hat es Birgit Augé (46) zu verdanken, dass ihre vier Monate alte Tochter eine schwere Meningokokken-Sepsis überlebte. Mittlerweile geht es der heute 15-Jährigen gut. Sie hatte Glück im Unglück und trug keine Folgeschäden davon. Trotzdem ist es ihrer Mutter ein Anliegen, über die Erkrankung und die Schutzmöglichkeiten zu sprechen, damit kein Elternteil erleben muss, was sie durchgemacht hat. Frau Augé, welche Symptome hatte Ihre Tochter? Nach einem ganz normalen Tag wurde Leonie in der Nacht plötzlich unruhig, zog ihre Beine an, krampfte und spuckte. Im Krankenhaus sorgte sich die Ärztin, weil es meinem Baby allgemein nicht gut ging, sie gräuliche Lippen hatte und ihre Haut wie marmoriert wirkte. Sowohl das erste als auch das zweite Blutbild ergaben jedoch keinerlei Hinweise. Erst als die Ärztin mich nach roten Pünktchen fragte, gab es eine konkrete Vermutung. Ich hatte...

Meningokokken-Sepsis – Wie Eltern ihre Kinder bestmöglich schützen können

München, September 2019 – Zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September soll es neben der Aufklärung über die gefährliche Erkrankung vor allem um die möglichen Schutzmaßnahmen gehen. Denn vor einigen Ursachen und den schwerwiegenden Folgen der Blutvergiftung können Impfungen schützen. Blutvergiftungen sind die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Oft entstehen sie infolge schwerer Erkrankungen.(1) Es gibt jedoch auch seltene Auslöser, die jeden treffen können, wie beispielsweise Meningokokken-Bakterien. Die 21-jährige Justina ist eine der Betroffenen. Dass sie heute wieder gehen kann, verdankt sie zwei Prothesen. Ihre...

Studie zu Impfschutz vor Meningokokken-Erkrankungen zeigt: Große Wissenslücken und Unsicherheiten bei Eltern

München, Mai 2019 – Wie eine aktuelle internationale Studie (1) zeigt, wissen Eltern zu wenig über Meningokokken und den möglichen Schutz durch Impfungen. Viele sind zudem nur unzureichend über den Impfstatus ihrer Kinder informiert und wissen nicht, dass es verschiedene Meningokokken-Impfungen gibt. Nur 28 Prozent der befragten Eltern in Deutschland wissen, dass es verschiedene Meningokokken-Typen und daher verschiedene Impfungen gibt. Viele kennen den Impfstatus ihrer Kinder nicht. Sie glauben, diese seien durch die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) öffentlich für alle empfohlene Standardimpfung gegen Meningokokken...

Am 24. April ist Welt-Meningitis-Tag: Impfungen können Kinder vor bakterieller Hirnhautentzündung schützen

Eine Meningitis kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Nicht gegen alle kann man sich schützen – gegen einige bakterielle Formen gibt es Impfungen für einen bestmöglichen Schutz. Da besonders Säuglinge und Kleinkinder von der sogenannten Meningokokken-Meningitis (Hirnhautentzündung) betroffen sind, sollten Eltern frühzeitig ihren Kinder- und Jugendarzt darauf ansprechen. Denn gegen alle in Deutschland vorkommenden Meningokokken-Typen kann man impfen. Eltern wollen ihre Kinder so gut wie möglich schützen. Dabei müssen viele Entscheidungen getroffen werden: Welche Kleidung ist die richtige oder wie schützt man sein...

Kindergesundheit – Bestmöglicher Schutz in den ersten Lebensjahren durch Impfungen

München, April 2019 – Endlich ist das Baby da und das Familienglück perfekt. Auf die frisch gebackenen Eltern kommen neben der großen Freude aber auch viel Neues und Herausforderungen zu. Besonders in Bezug auf die Gesundheit des Kindes sind wegweisende Entscheidungen zu treffen. Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen in den ersten Lebensjahren gehören Impfungen – beispielsweise gegen Meningokokken. Ein Baby krempelt das Leben komplett um. War man gestern nur für sich selbst verantwortlich, ist die neue Rolle mit der Verantwortung für ein kleines Lebewesen ungewohnt und oft verunsichernd. In der Fürsorge für das Neugeborene...

DAK-Gesundheit in Karlsruhe schaltet Grippe-Hotline

DAK-Gesundheit in Karlsruhe schaltet Grippe-Hotline Ärzte informieren am 30. Oktober über Schutzimpfung und vorbeugende Maßnahmen Karlsruhe, 25. Oktober 2018. Nach der schweren Grippewelle des vergangenen Winters bereitet sich Deutschland auf die neue Influenza-Saison vor. Viele Menschen sind verunsichert: Wann ist eine Impfung sinnvoll? Was kann man noch vorbeugend tun? Und wie schnell wieder gesund werden? Antworten auf diese und andere Fragen zur Grippe geben Mediziner bei der Telefon-Hotline der DAK-Gesundheit am 30. Oktober. Dieses spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 ist von 8 Uhr bis...

Windpockeninfektion – Narbenbildung als mögliche Spätfolge vorbeugen

München, September 2018 – Die hochansteckenden Windpocken sind vor allem als klassische Kinderkrankheit bekannt. Sie werden durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst. Die Übertragung erfolgt meistens durch Tröpfcheninfektion, also beim Atmen, Sprechen, Husten oder Niesen. Eine Übertragung als Schmierinfektion ist auch möglich: Die Flüssigkeit der Bläschen ist besonders ansteckend und kann durch das Aufkratzen der Pusteln über die Hände auf die Schleimhäute von Mund und Nase gelangen. Außerhalb des Körpers können die Erreger einige Tage ansteckend bleiben, zum Beispiel an Türgriffen, Handläufen oder Wasserhähnen. Narbenbildung...

Sepsis als Folge einer Meningokokken-Erkrankung – selten, aber gefährlich

Babys und Kleinkinder sind besonders gefährdet zu erkranken München, September 2018 – Am 13. September ist Welt-Sepsis-Tag, der 2012 ins Leben gerufen wurde, um weltweit über Sepsis und die möglichen Folgen aufzuklären. Eine Sepsis, im Volksmund auch Blutvergiftung genannt, beginnt mit einer Infektion. Ein seltener, aber gefährlicher Auslöser dafür sind Meningokokken-Bakterien, die über eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen werden können. Am häufigsten betroffen von einer Meningokokken-Erkrankung sind Babys und Kleinkinder, deren körpereigene Abwehr oft noch nicht ausreicht, um die Erreger abzuwehren. Die...

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