IWF

Proindex Capital AG: Internationaler Währungsfonds (IWF) sieht stärkeres Wirtschaftswachstum für Paraguay

Suhl, 19.06.2017. „Ein stärkeres Wirtschaftswachstum als zunächst erwartet, bei gleichzeitig stabilen Staatsfinanzen dürfte das Vertrauen internationaler Investoren für Paraguay stärken“, sagt Andreas Jelinek, der Vorstand der Proindex Capital AG. Seine Unternehmensgruppe ist seit vielen Jahren in Paraguay aktiv. So beispielsweise in der Wiederaufforstung von Regenwäldern, aber auch in der Immobilienwirtschaft. Hierzu gab die Regierung Paraguays bekannt, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Schätzungen für 2017 nochmals angehoben hat. Er sieht jetzt ein Wirtschaftswachstum von 4,3 % (vorher 3,3 %) in diesem Jahr. Die letzte Schätzung war erst im April des Jahres vorgenommen worden. Auch die Paraguayische Zentralbank hatte im April ihre Schätzungen angepasst und die Wachstumsprognose auf 4,2 % erhöht. „Die regionale Presse zitiert dabei Zentralbankpräsident Carlos Fernández Valdovinos mit den Worten, dass er aufgrund...

Europäische Politik-Hysterie

(Agenda News) Bei den ersten Anzeichen der Ukraine-Krise herrschte Panik, große politische Aufregung und Unvermögen die Krise abzuwenden. Die Welt reagierte hysterisch wie bei der Atomkatastrophe in Tschernobyl, zu Beginn des Irankrieges, bei den Tsunamis 2004 und 2011, bei Aids und Ebola und den Mega- Konflikten und kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten Zeit. Es liegt daran, dass man auf solche Szenarien nicht eingestellt war. Anders war es beim Immobiliencrash 2008 in den USA und der folgenden Schulden- und Bankenkrise. Die Warnungen von Experten wurden nicht wahrgenommen. Dass Griechenland in einen Staatsbankrott trudelt war den Beteiligten der Weltbank, IWF, EZB, EU-Kommission und Politikern bekannt. Sie haben der Entwicklung tatenlos zugesehen, bis es zu Verwerfungen der Beteiligten untereinander kam. Politiker, insbesondere Staats-und Regierungschefs, sprechen von Werte- und Solidaritätsgemeinschaft. Sie wollten sparen, Haushalte...

10 Prozent „Schulden-Steuer“ auf Sparbücher, Anleihen, Aktien und Rücklagen für Renten

Lehrte, 20. Januar 2014 Die Arbeit der Initiative Agenda 2011 – 2012 stützt sich auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes, Eurostat und direkter Ansprache von entsprechenden Institutionen. Nationale und internationale Nachrichten werden ausgewertet, um so objektiv und sachlich berichten zu können. Es mehren sich die Anzeichen, dass der IWF mit einer 10 Prozent „Schulden-Steuer“ europaweit die Enteignung von Sparguthaben vorsieht. Ausgangspunkt ist die nach 2007 exorbitant gestiegene Überschuldung der USA, Japans und der Euro-Staaten von rund 14 Billionen. Der IWF und die Weltbank wollen die bereits in Griechenland und Zypern vollzogenen Maßnahmen, die Mitte 2012 bereits für EU-Staaten geplant wurde, umsetzen, um die Schulden der EU-Zone auf den Stand von 2007 zurückzuführen. Begleitet könnten diese Maßnahmen von umfassenden Kapital-Verkehrkontrollen sein. Sie greifen darauf zurück, was Schäuble vehement verhindern wollte,...

Afrika: Bezahlbare Energie? Weniger Subventionen sind mehr für Afrika

Jährlich pumpen weltweit Regierungen Milliarden von Dollar in die Subventionierung von Energie. Doch die so erzwungenen niedrigen Preise für Sprit, Gas oder Strom, sind häufig kontraproduktiv. Das Geld wird für Autos ausgegeben, nicht für Bildung. Alte Kraftwerke bleiben, in modernere, effektive Kraftwerke wird nicht investiert. Besonders Afrika kämpft mit der Energiewende. Subventionen von Energie machen zwar Treibstoff billiger und Strom leistbar. Aber kommt das auch der Bevölkerung langfristig zu gute? Nein, sagt eine aktuelle Studie des Internationalen Währungsfons (IWF). Das Geld der Zuschüsse landet hauptsächlich bei...

Schulden von 47.600 Tonnen Gold

Lehrte, 3.12.2012 Die goldenen Jahre, die boomenden Wirtschaftsjahre sind vorbei. Geblieben ist, gemessen am Maastricht-Referenzwert von 60 Prozent, für Deutschland eine Überschuldung von 12.500 Tonnen Gold. Dem stehen Goldreserven von 3.400 Tonnen Gold oder 150 Mrd. Euro gegenüber, rund 7 Prozent Sicherheit. Die Risiken aus dem ESM und Rettungsschirmen in Höhe von 700 Mrd. Euro werden von den EU27-Staaten verbürgt: Die Haftung für Deutschland als größtes Geberland beträgt 27,1 % (190 Mrd. Euro), Frankreich 20,3 % (142 Mrd. Euro), Spanien 11.9 % (83 Mrd. Euro), Italien 17,9 % (125 Mrd. Euro), Niederlande 5,7% (40 Mrd. Euro)...

Joachim Gauck – soziale Gerechtigkeit

Lehrte, 20. April 2012 Soziale Gerechtigkeit ist das Leitbild einer Gemeinschaft, in der Güter und Einkommen nicht gemäß der „Willkür der Märkte“ verteilt sind, sondern gerecht nach den Maßstäben gesellschaftlicher Wertvorstellungen. Das Grundgesetz regelt die rechtliche und politische Grundordnung der Bundesrepublik. Häufig wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Entwicklung einer stabilen Demokratie weniger auf die konkrete Konzeption des Grundgesetzes als vielmehr auf den wirtschaftlichen Aufschwung der Nachkriegszeit und dem damit verbundenen Wohlstand einer optimistischen Gesellschaft zurückgeht. Beides ist richtig....

Wolfgang Schäuble – Die Sorgen des Finanzministers

Lehrte, 16.04.2012 Bis Mitte des 20. Jahrhunderts herrschten Könige, Kaiser und Päpste aus eigener Machtvollkommenheit unter dem Motto: „Der Staat bin ich“. Von diesem Absolutismus scheint etwas in der Politik, besonders bei den Finanz- und Wirtschaftsministern, hängen geblieben zu sein. Die Sorgen von Schäuble sind begründet: 2.100 Milliarden Euro Schulden („Das Parlament“, Ausgabe 10), Billionen-Bürgschaften für Schrottpapiere der Banken und Rettungsschirme. Außerdem haben die größten Einnahmeverluste aller Zeiten tiefe Spuren hinterlassen, keiner ist zuständig und verantwortlich. Die Kassen von Bund, den Ländern...

24.01.2012: | | |

Wachstum wird verkürzt

Dem weltweiten Aufschwung sagt der Internationale Währungsfonds ein positives Wachstum von jetzt nur noch 3,3 Prozent voraus. Im Herbst 2011 war noch von 4+x Prozent die Rede. Für 2013 prognostiziert der IWF ein globales Wachstum von doch noch 3,9 Prozent. Nicht so rosig sind dagegen die Aussichten für unsere Eurozone: So soll aller Voraussicht nach die Wirtschaft 2012 um 0,5 Prozent schrumpfen. Im Jahr darauf sei dann mit einem mageren Plus von gerade mal 0,8 Prozent zu rechnen. Die sog. Schwellen- und Entwicklungsländer - sonst vom Wachstum eher verwöhnt - müssen dem IWF zufolge deutlich Federn lassen. Ein Plus von 5,4 Prozent...

Angelides-Bericht wird Welt-Bestseller - Die historische Chance von 2011

von Helga Zepp-LaRouche Auf der Weltbühne spielt sich derzeit ein nie da gewesenes Drama ab: Das ägyptische Volk befreit sich von einer Diktatur in einem Prozeß, der 1989 vergleichbar ist. Der Zustand des globalen Finanzsystems gleicht einem Minenfeld, auf dem der kleinste Fehltritt eine Kettenreaktion auslösen und zu einer völligen Desintegration des Finanz- und Bankensektors führen kann, vergleichbar dem Kollaps im 14. Jahrhundert. Gleichzeitig gibt die interne Kontrollbehörde (IEO) des IWF ein völliges Versagen dieser Institution zu, während immer mehr Menschen auf der ganzen Welt die historische Bedeutung des Angelides-Berichtes...

Helga Zepp-LaRouche (BüSo): Griechenland? Der Euro ist gescheitert!

Griechenland und eine ganze Reihe anderer Staaten in der Eurozone und weltweit sind insolvent. Die südlichen Länder der Eurozone sind allein gegenüber Deutschland mit 520 Mrd. Euro verschuldet, gegenüber anderen Ländern noch einmal ungefähr genauso viel. Alleine Griechenland würde in den nächsten drei Jahren 135 Mrd. Euro brauchen. Ein Flächenbrand droht: Spanien, dessen Banken eng mit denen Großbritanniens verflochten sind, ist ein viel größeres Problem, aber auch Portugal, Italien und Irland werden sehr bald enorme Summen benötigen. Die Krise hat sich längst zu einer allgemeinen Bankenkrise, zu Staatspleiten und...

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