Historischer Roman

Der Schwertmacher Wilhelm Gorkeit - Unterhaltsam erzählter historischer Roman

Monica Beckmann erzählt in "Der Schwertmacher Wilhelm Gorkeit" die wahre Geschichte von Wilhelm Tell. Wilhelm Tell ist eine beliebte Figur, doch vielen Menschen ist nicht bewusst, dass hinter dem Helden aus Filmen, Serien und Büchern ein realer, historischer Mann steckt. Monica Beckmann erzählt in ihrem neuen Buch die Geschichte dieses Mannes und gewährt den Lesern faszinierende Einblicke in die damalige Gesellschaft und Geschichte. Wilhelm Gorkeit wächst in Helvetien ums Jahr 1250 als Sohn eines Schwertmachers auf und lernt schon früh den Grafen Rudolf von Habsburg aus dem Aargau kennen. Schicksalhafte Ereignisse sowie die grösste Ritterschlacht Europas verflechten die Leben der beiden Männer miteinander. Als machthungriger Kleinadel in dem historischen Roman "Der Schwertmacher Wilhelm Gorkeit" von Monica Beckmann danach giert, sich der Gebiete der neuen Nord-Süd-Verbindung zu bemächtigen, ist es ein Schwur, der die Kräfte der Talbewohner...

Nächtlicher Sturz im mittelalterlichen Regensburg

Historischer Krimi „Tod einer Hofdame – Eine königliche Ermittlung“ von Isabella Benz im Ammianus-Verlag erschienen Europa im 12. Jahrhundert: Richard „Löwenherz“ Plantagenet wird in Österreich gefangen genommen und an den Kaiser übergeben. Während in Regensburg die Verhandlungen über ein mögliches Lösegeld in vollem Gang sind, geschieht ganz in der Nähe ein Unglücksfall: Eine der Hofdamen stürzt von der Steinernen Brücke. Während der Bischof fest an Selbstmord glaubt, macht sich die Schwester der Toten auf die Suche nach einem Schuldigen. Aleydis beginnt Fragen zu stellen und stößt alsbald auf erste Ungereimtheiten. Doch das Eis, auf dem sie sich bewegt, ist brüchig. Ihr ungewöhnliches Engagement entfremdet sie ausgerechnet von den Menschen, die ihr am nächsten stehen. Ihre Suche nach der Wahrheit bringt nicht nur sie selbst, sondern ihre ganze Familie in große Gefahr. Es ist ausgerechnet der englische König und...

Die Macht des Geldes und eine geheime Schattenwelt

Erfolgsautorin Petra Schier legt fünfzehnten historischen Roman vor und betritt damit erneut vertrauten Boden: Köln „Ich will, dass der Mörder seiner gerechten Strafe zugeführt wird, ganz gleich, wie viele Leute in Köln am liebsten auf Nicolais Grab tanzen würden.“ (Das Gold des Lombarden, S. 175) Köln im Jahr 1423: Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt – hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen. Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet...

Ein historischer Roman über die Stadt Frankenberg an der Zschopau ist erschienen

Der Autor Dieter Flade veröffentlicht einen historischen Roman über die Stadt, in der er lebt und arbeitet. In Frankenberg an der Zschopau spielt die Handlung des Buches, das mit zahlreichen Zeichnungen der Künstlerin Heike Laufenburg illustriert im Zwiebelzwerg Verlag erschienen ist. Der Roman schildert eine Geschichte aus der Stadt Frankenberg. Die handelnden Personen sind geschichtlich zum Teil nachgewiesen, niemand weiß, ob es genau so gewesen ist. Aber es hätte durchaus so sein können. Wir erleben die Menschen in ihrer Zeit der wirtschaftlichen Umwälzungen, in Krankheit, Not und Tod. Wir erleben Menschen in der Stadt Frankenberg,...

Chopin in Aachen: Neuer Aachen-Krimi „Die Verschollenen Noten“ im Ammianus-Verlag erschienen

Eine chaotisch-liebenswerte Protagonistin, mysteriöse Nachbarn und der Komponist Frédéric Chopin: Die Autorin Renata A. Thiele verbindet in ihrem neuen Roman kriminalistisches Feingespür mit historischen Fakten rund um die Kaiserstadt. Den Leser erwartet eine Zeitreise in das Jahr 1834, als sich internationale Musiker und Künstler anlässlich des Niederrheinischen Musikfestes in Aachen versammelten. Im Mittelpunkt der Geschichte steht ein Notenmanuskript von Chopin, dem eine persönliche Zeichnung beigefügt ist. Die engagierte Stadtführerin Nina Voss hilft bei der Suche nach einem verschwundenen Familienschatz, der in den Wirren...

Buchneuerscheinung: Wie "Wolfskinder" um ihr Überleben kämpften

„Das Wiegenlied der Wolfskinder“ – ein spannender historischer Roman von Johanna Ellsworth über das Schicksal zweier Kinder auf der Flucht aus ihrer ostpreußischen Heimat. Die Handlung basiert auf Zeitzeugenberichten und überzeugt dank authentischer, wahrheitsgetreuer Schilderungen. Winter 1944/1945. Noch herrscht der 2. Weltkrieg. Die Temperaturen in Ostpreußen sind eisig. Gemeinsam mit ihrer Mutter, der Großmutter und ihrem Bruder Karlchen flüchtet die achtjährige Gretel aus ihrer Heimatstadt Gerdauen. Der Familie bleibt keine Wahl. Die Front rückt immer näher – und damit auch die russischen Soldaten. Ihr Ziel...

Stefan Schäfer: »Das Rätsel von Oaks Cross«

Bevor die Redakteure der Literaturplattform www.leserkanone.de ein Buch rezensieren, durchstöbern sie üblicherweise erst einmal das Internet, um einige zusätzliche Hintergrundinformationen aufzuspüren, die nicht selbst im Buch aufgeführt wurden. Dass sie dabei mal ein Buch in die Hände bekommen würden, das auf Anhieb nur zehn Suchtreffer zu Tage fördert, hätten sie sich nicht träumen lassen. Und dennoch ist es nun soweit gekommen, denn über »Das Rätsel von Oaks Cross" aus der Feder von Stefan Schäfer war tatsächlich so gut wie gar nichts zu finden. Ein echter Geheimtipp womöglich? Die Leserkanoniere haben hiere Mitarbeiterin...

Kerstin Groeper: »Der scharlachrote Pfad«

Im Regal von »Otto Normalbuchleser« kommen heutzutage historische Romane, in denen es um Indianer geht, vermutlich eher selten vor. Das war nicht immer so, denn in der Vergangenheit gab es ab und zu Popularitätsschübe, die eine Weile anhielten und dann wieder abebbten. Dennoch existiert das Genre weiter, und engagierte Autoren und Verlage bemühen sich mit großem Aufwand, die Nische zur vollen Zufriedenheit der Fans zu bedienen und das darüber hinausgehende Ziel, Kulturen zu bewahren, aufrechtzuerhalten. Da die Redakteure der Literaturplattform www.leserkanone.de gerne einen Blick über den Tellerrand werfen, haben sie sich einmal...

Bettina Szrama: »Die Magnatin«

Nicht viele historische Figuren waren für Künstler aller Arten so inspirierend wie die »Blutgräfin« Elisabeth Báthory, die vor rund 400 Jahren in Ungarn als Serienmörderin verurteilt wurde und nach unterschiedlichen Zeugenaussagen ein paar Dutzend, nach anderen Aussagen sogar mehrere hunderte Mädchen getötet haben soll. Erste literarische Aufarbeitungen gab es schon vor 200 Jahren, in moderneren Erwähnungen wurde sie von prominenten Autoren wie Bram Stokers Neffen Dacre, Fantasy-Spezialist Kai Mayer und Marathonschreiber Wolfgang Hohlbein aufgegriffen, der Schwede Thomas Forsberg benannte seine Band nach der Gräfin und begründete...

Interview mit Autor Frank Arlt

In seinem Roman »Die Tränen der Hexen« führt Autor Frank Arlt seine Leser an die Grenze des fünfzehnten Jahrhunderts zum sechzehnten. Das Buch ist seit einigen Monaten als E-Book erfolgreich und wird im Herbst vom Verlag Prolibris auch als Taschenbuch veröffentlicht. Im Interview mit der Leipziger Literaturplattform www.leserkanone.de sprach Arlt über sein Werk, über die Zeit der Hexenverfolgung und Hexenprozesse sowie die aufwändige Entstehungsgeschichte eines historischen Romans. – Herr Arlt, vermutlich hat noch nicht jeder Besucher unserer Webseite Notiz von Ihrem aktuellen Buch genommen. Könnten Sie unseren Lesern...

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