Hirten

Brauchtum im Bayerischen Wald einzigartiges Spektakel im Winter

Urig-wilder Hirtenbrauch: Das Rinchnacher Wolfauslassen Rinchnach (tvo). Würde es im Bayerischen Wald noch wilde Wölfe und Bären geben, würden sie um den Erholungsort Rinchnach im Landkreis Regen einen großen Bogen machen. Denn die kleine Gemeinde ist seit 2009 Weltrekordhalter im Wolfauslassen und seit Jahrzehnten geübt in der lautstarken Vertreibung von wilden Tieren. Mit dem uralten Brauch www.bayerischer-wald.de/kultur/brauchtum/ des „Wolfauslassens“ erinnern die Rinchnacher jedes Jahr am 10. November an frühere Zeiten, als die Hirten den Kühen Glocken um den Hals schnallten, um durch das Geläut Bären und Wölfe von den Weiden fernzuhalten. Aus demselben Zweck schnalzte der Hirte von Zeit zu Zeit mit seiner „Goaßel“. Wenn das Vieh im Spätherbst in die Stallungen getrieben wurde, banden sich die Bauern und Knechte die Glocken selber um und brachten so ihre Freude über die verlustlose Heimkehr der Weidetiere zum Ausdruck....

Erntedankfest mit Festumzug in Niederbayern

Eines der schönsten Feste Bayerns: Erntedank in Kößlarn Kößlarn (tvo). Mit einem Festgottesdienst und großem Festumzug feiert die Gemeinde Kößlarn alljährlich am 2. Sonntag im September ihr traditionelles Erntedankfest. Das weitum bekannte Fest lockt Hunderte von Besuchern an, vor allem die vielen Kindergruppen üben eine große Anziehungskraft aus. Obwohl ein Fest für die Augen, soll es keine folkloristische Veranstaltung www.bayerischer-wald.de/kultur/veranstaltungen/ sein, sondern will augenfällig den Dank des Menschen für die natürlichen Lebensgrundlagen ausdrücken. Eingeläutet wird der Tag mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche, bei dem der Pfarrer an die Bedeutung und den Zusammenhang des Erntedankfestes mit dem Brot des Lebens erinnert. An der folgenden Prozession durch den herausgeputzten Ort beteiligen sich rund 250 Kößlarner allen Alters in farbenfrohen Rottaler Trachten und Kostümen, die neben Heiligenfiguren...

Obdachlos: Junge Mutter bringt Baby im Stall zur Welt

Obdachlos: Junge Mutter bringt Baby im Stall zur Welt Von Andreas Klamm – Sabaot, Nachrichten-Korrespondent Bethlehem / Israel. 24. Dezember 2009. Eine junge Mutter Maria Ariel (*Name von der Redaktion geändert) und ihr junger Ehemann Josef, haben im jüdischen Land in einer Stadt Davids, in Bethlehem in einem Stall ein Baby zur Welt gebracht. Das junge Ehepaar Joseph Ariel (*Namen von der Redaktion geändert) aus Galiläa und Maria Ariel reisten in die Stadt zur angeordneten Volkszählung um sich „schätzen“ oder zählen zu lassen. Alle Versuche eine Unterkunft zu finden oder zumindest für die Geburt eine Herberge zu finden, seien gescheiert, berichteten mehrere Zeugen. Daraufhin hat die bislang hochschwangere, junge Maria ihr Kind in einem Stall geboren. Nach der Geburt, soll die junge, faktisch obdachlose Mutter, ihr Kind, einen Sohn, dem es den Umständen entsprechend gut gehe, in Windeln in eine Krippe gelegt haben. Hirten,...

Urlaubsland Bayern mit traditionellen Festen

Hirten, Kuhglocken und Goaßln: „Wolfauslassen im Bayerischen Wald“ Rinchnach/Bodenmais/Freyung (tvo). „Buam, hat’s oidsamt do?“ – Ja!“ – „Geht koana mehr o?“ – Na!“ – „Dann riegeld’s enk!“ Auf das Kommando des „Hirten“ beginnt ohrenbetäubendes Geläut: Wie wild schütteln die Burschen die großen Kuhglocken, die sie sich um die Hüften geschnallt haben und die Goaßlschnalzer knallen mit ihren Peitschen. Hebt der Hirte seinen kunstvoll verzierten Hirtenstab, verstummt das höllische Spektakel. In die Stille sagt der Hirte seinen Spruch – der Hausherr dankt, gibt Geldstück oder –schein, die...

Hirtenbrauch großes Brauchtumspektakel im Bayerischen Wald

Weltrekordversuch im Wolfauslassen mit 1.000 Kuhglocken in Rinchnach Rinchnach (tvo). Am 28. Juni 2009 treten in Rinchnach im Bayerischen Wald Hunderte von Wolfauslassern in Aktion und streben einen Weltrekord an. Sie folgen einem alten Hirtenbrauch, bei dem eine Gruppe von Jugendlichen mit schweren Glocken um die Schultern oder Hüften und „Goaßln“ (Peitschen) in der Hand von Haus zu Haus ziehen, einen ohrenbetäubenden Lärm verursachen und mit einem Hirtenspruch ihren „Lohn“ einfordern. Der „Wolf“ ist die gesamte Gruppe, ihr Anführer der Hirte. Seinem Ruf als Hochburg des Wolfauslassens www.bayerischer-wald.de/kultur/brauchtum/wolfauslassen-rinchnach.html...

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