Grundsteuer

MCM Investor Management AG: Steuerberater lehnen geplante Verschärfung der Grundsteuer ab

Was passiert in Zukunft mit der Grundsteuer? Immobilienexperten und Steuerberater sind sich uneinig Magdeburg, 16.05.2019. „Immobilienexperten sind sich stets uneinig über die Grundsteuer. Steuerberater haben eine teilweise radikalere Sicht. So schlagen sie vor, die Grunderwerbsteuer abzuschaffen und durch eine Umsatzsteuer zu ersetzen“, erklären die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG. Nun ist es so, dass sich Steuerberater auf einen Satz von 3,5 Prozent für die Grundsteuer zurückberufen. Dieser Satz galt in Deutschland zuletzt im Jahr 2006. „Seither legen die jeweiligen Bundesländer die Höhe der Steuer fest. Lediglich Bayern und Sachsen haben die 3,5 Prozent beibehalten, alle andere haben den Satz erhöht“, so die Immobilienexperten der MCM Investor Management AG weiter. So liegt die Höhe der Grundsteuer in Hamburg bei 4,5 Prozent. In Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Schleswig-Holstein, Thüringen...

PROJECT Investment Gruppe über die Reform der Grundsteuer

Eigentümerverbände befürchten eine weitere Erhöhung der Preisspirale durch Anhebung der Grundsteuer Bamberg, 11.06.2018. Die Berechnung der Grundsteuer ist seit Jahrzehnten Zankapfel der Politik. Jetzt hat das Bundesverfassungsgericht klargestellt: Eine Reform muss her. „Eigentlich hatte es niemand anders erwartet. Das höchste deutsche Gericht hat zum Glück ausreichend Spielräume gelassen, sinnvolle Alternativen zu finden. Doch das erweist sich nicht als allzu einfach“, erklärt Alexander Schlichting, Geschäftsführender Gesellschafter der PROJECT Vermittlungs GmbH, ein Unternehmender Bamberger PROJECT Investment Gruppe. Wichtigste Finanzierungsgrundlage der Gemeinden „Wir erinnern uns: Seit mehreren Jahren ist der Bundesfinanzhof der Meinung, dass die Einheitswerte der 35 Millionen Immobilien und Grundstücke nicht mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes übereinstimmen“, so Alexander Schlichting, der Geschäftsführer...

Die WKZ Wohnkompetenzzentren über die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zur Grundsteuer

Bundesregierung erhält ausreichend Zeit für eine Anpassung der Grundsteuer Ludwigsburg, 30.04.2018. „Experten hatten es nicht anders erwartet und auch wir hatten es schon kommuniziert: Das Bundesverfassungsgericht hält die Grundsteuer in der jetzigen Form für nicht verfassungskonform und fordert die Bundesregierung auf, nun endlich eine Anpassung vorzunehmen“, erklärt Jens Meier, im Vorstand der WKZ Wohnkompetenzzentren. Diese beraten Interessenten bei Wohnungsfragen, bieten Alternativen auf dem Weg zum schuldenfreien Immobilienerwerb. Wichtige Einnahmequelle „Dabei ist die Grundsteuer für die Gemeinden eine der wichtigsten Einnahmequellen“, ergänzt WKZ-Vorstand Meier. In Deutschland wird auf etwa 35 Millionen Grundstücke Grundsteuer erhoben. Da der Bundesfinanzhof (BFH) die Form der Erhebung der Grundsteuer seit mindestens acht Jahren für nicht mehr verfassungskonform hält, musste das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung...

Stephan Praus, LEWO Unternehmensgruppe über die Reform der Grundsteuer und möglichweise ausgelöste Folgen

Infrage stellen der Einheitswerte könnte eine Lawine ausgelösen Leipzig, 01.02.2018. „Das Bundesverfassungsgericht hat die Einheitswerte von Immobilien als Grundlage der Grundsteuer in Frage gestellt. Dies könnte Folgen weit über die Bemessung der Grundsteuer hinaus haben“, sagt Stephan Praus, der Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe aus Leipzig. Zum Hintergrund: Seit mehreren Jahren ist der Bundesfinanzhof der Meinung, dass die Einheitswerte der 35 Millionen Immobilien und Grundstücke nicht mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes übereinstimmen. „Wir erinnern uns, die Einheitswerte stammen in den westlichen...

Reform der Grundsteuer: Steigen dadurch die Kosten für Mieter und Hauseigentümer?

Jeder kennt sie, jeder zahlt sie: Die Grundsteuer. Die Grundlagen zur Berechnung sind völlig veraltet, das ist unbestritten: In den Alten Ländern basieren die Bewertungskriterien auf Einheitswerten von 1964, in den Neuen Bundesländern aus dem Jahr 1935 – und sie sind immer noch gültig. Bund und Länder streiten seit 22 Jahren über eine Reform der Steuer; auch der Bundesfinanzhof (BFH) hält die Berechnungskriterien für veraltet. Am 16.1.2018 verhandelte der Bundesgerichtshof (BGH) über mehrere Klagen gegen das „alte“ noch gültige Grundsteuergesetz: Die Richter ließen dabei erkennen, dass die Grundsteuer wegen ihrer Einheitsbewertung...

Reform der Grundsteuer. Eine ökonomische Analyse aktuell diskutierter Reformmodelle

Die Grundsteuer in Deutschland weist in ihrer Ausgestaltung fundamentale Mängel auf und ist ohne Zweifel dringend reformbedürftig. Die überwiegende Kritik richtet sich an die Verwendung von vollständig veralteten Einheitswerten als Grundlage für die Bemessung der GrSt. Dies verhindert, dass die Steuer ihrem eigenen Besteuerungskonzept - dem Zugriff auf periodisch aktualisierte sowie realitätsnah bewertete Steuerobjekte - gerecht werden kann. Die stattdessen weit rückwärts gerichtete Besteuerungsgrundlage auf den 01.01.1964 bzw. 01.01.1935 hat sich nicht nur von den heute realen Grundstückswerten erheblich entfernt, sondern zugleich...

Immobilienexperte Thomas Filor: Alternativen zur Mietpreisbremse

Die Mietpreisbremse soll die steigenden Wohnkosten in Ballungsgebieten begrenzen – doch es scheint vielversprechende Alternativen zu geben Magdeburg, 11.05.2015. „Die Mietpreisbremse verfolgt auf den ersten Blick ambitionierte Ziele“, meint Immobilienexperte Thomas Filor. Nichtsdestotrotz macht der Bund der Steuerzahler (BdSt) darauf aufmerksam, dass es wesentlich bessere Möglichkeiten dafür gibt, das Wohnen für die Bundesbürger erschwinglicher zu gestalten. Hierzu macht der BdSt fünf Vorschläge, die sowohl Mieter, als auch Eigentümer entlasten sollen. „Die Mietpreisbremse wird aus mehreren Gründen kritisiert, aber...

Immobilienexperte Thomas Filor: Deutschlands Abgabenwahnsinn

Die Grundsteuer auf Immobilien wurde in 60 Prozent aller Städte und Gemeinden erhöht Magdeburg, 13.05.2014. Während die Steuererhöhungen der Kommunen zwischen 2005 und 2010 noch moderat ausfielen, hat seit dem Jahr 2010 eine deutliche Beschleunigung eingesetzt: Eine Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young verdeutlicht den derzeitigen Abgabenwahn auf Deutschlands Immobilienmarkt. Demnach haben seit 2010 rund 60 Prozent alle Kommunen die Grundsteuer B, die Haus- und Wohnungsbesitzer zahlen, erhöht. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen waren es sogar deutlich mehr. In beiden Bundesländern erhöhten...

Wohnungsmangel beschäftigt Stuttgarter stark

Geringes Angebot, große Nachfrage, steigende Preise: Bezahlbare Wohnungen sind in Stuttgart Mangelware. 92 Prozent der Stuttgarter befürchten einen starken Wegzug der Bevölkerung, wenn Wohnraum nicht bezahlbar bleibt. Drei Viertel der Einwohner der Landeshauptstadt plädieren für eine Entlastung von Mietern und Eigentümern durch eine Absenkung der Grundsteuer. Jeder zweite Stuttgarter fordert Mietpreisbremse zur Senkung der Wohnkosten. Aber: 71 Prozent der Befragten lehnen Ausweisung städtischer Grünflächen als neues Bauland ab. Geringes Angebot, große Nachfrage, steigende Preise: Bezahlbare Wohnungen sind in...

FREIE WÄHLER fordern, Gesetzgebungskompetenz bei der Grundsteuer auf die Länder zu verlagern

(ddp direct) München. Bei der Grundsteuer besteht seit vielen Jahren ein erheblicher Reformbedarf. In der derzeitigen Form ist sie zu bürokratisch - und verfassungswidrig. Gleichzeitig ist die Grundsteuer eine der wichtigsten kommunalen Steuern. Die Städte und Gemeinden sind auf diese Steuereinnahmen angewiesen, zumal sie bei der Grundsteuer ein gewisses Maß an eigener Gestaltung haben. Daher gilt es alles zu tun, um diese Steuereinnahmen für die Kommunen zu erhalten. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion fordert die Staatsregierung deshalb in einem Antrag dazu auf, sich auf Bundesebene für eine zeitnahe Verlagerung der Gesetzgebungskompetenz...

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