Gran Colombia Gold

Mit Edelmetallaktien der Inflation entgegenwirken

Das Schreckgespenst Inflation geht um. Doch wie steht es um unser Geld. Zwei Möglichkeiten gibt es wohin die Reise geht. Erstens, es steigt die Inflation weiter an. Denn die Energiepreise gehen weiter in die Höhe. Die derzeitige Geldpolitik der Zentralbanken geht so weiter. Lebensmittel und andere Güter werden teurer und auch die Löhne steigen an. Das Geld wird noch mehr vermehrt. Schaukelt sich dieses Szenario hoch, dann müssen die Zentralbanken einschreiten. Doch dies würde zu einer Wirtschafts- und Finanzkrise führen. Zweitens könnte eine ganz andere Entwicklung entstehen. Die Inflation ist doch nur eine vorübergehende Erscheinung und sie geht zurück. Dann müssten sich aber die Ursachen, die die Inflation jetzt antreiben, abschwächen. Energiepreise beispielsweise müssten wieder sinken. Die Zentralbanken würden sich dann nicht einmischen, die Zinsen würden verharren, die Zuwachsrate der Geldmenge würde nicht steigen. Derzeit...

Es wird teurer - mit Edelmetallen dagegen angehen

Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland ist im August enorm. Da kommt Einiges auf uns zu. Wie das statistische Bundesamt mitteilt, sind im August die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte so stark angestiegen wie seit 1974 nicht mehr, nämlich um satte 12 Prozent, verglichen mit dem August 2020. Größter Preistreiber ist die Energie mit einem Plus von 24 Prozent. Dabei sticht besonders Erdgas mit einer Veränderungsrate von 44,2 Prozent hervor. Teurer wurden beispielsweise auch sogenannte Vorleistungsgüter wie Holz und Stahl. 1974 gab es aufgrund der ersten Ölkrise damals einen extrem starken Preisanstieg. Diese Entwicklung deutet auf den Schluss hin, dass die Verbraucher mit einer anhaltend starken Inflation rechnen müssen, denn Produzentenpreise sind quasi die frühen Anzeichen für eine sich entwickelnde Inflation. Dieser Preisanstieg wird auch bei den Verbrauchern ankommen, da sie zeitverzögert in die Verbraucherpreise einfließen....

Geldpolitik bleibt vorerst unverändert - gut für den Goldpreis

In Jackson Hole fand gerade die Konferenz der US-Notenbank statt, ein Ereignis, auf das mit Interesse geblickt wird. Einen Kurswechsel hat Fed-Chef Powell noch nicht verlauten lassen. Nur die Anleihekäufe gehen vielleicht bald zu Ende. Wichtig für den Goldpreis sind nach wie vor die Realzinsen. Aber in dieser Pandemiezeit ist vieles unsicher. Steigende Teuerungsraten, schwächere Wirtschaftsdaten oder steigende Corona-Infektionszahlen können schnell zu Stimmungsänderungen am Markt führen und Gold verstärkt in den Blickwinkel der Anleger rücken lassen. Die Niedrigzinspolitik findet also noch kein Ende in den USA, wird aber irgendwann auslaufen. Sollte Powell die Zinsen anheben, dürfte auch die Europäische Zentralbank nachziehen. In Asien hat eine große Zentralbank, nämlich Südkorea, den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf 0,75 Prozent angehoben. "Wir werden die hereinkommenden Daten und die entstehenden Risiken sorgfältig prüfen",...

Wie wird es mit dem Goldpreis weitergehen

Der Goldpreis ist ein Maßstab für die Anfälligkeit und die Unsicherheit des Weltfinanzsystems. Was den Goldpreis tatsächlich tief fallen lassen könnte, wäre eine starke Weltwirtschaft, ein starker US-Dollar, Sicherheit und Frieden und vielleicht noch eine gelöste Eurokrise. Doch dies alles ist weit, vermutlich sehr weit weg von der aktuellen Realität. Mit physischem Gold hat man sich gegen schwächelnde Währungen oder gegen Inflation abgesichert. Gleiches gilt auch für die Werte der Goldgesellschaften. Der vor kurzem gecrashte Goldpreis erholt sich wieder. Ursächlich wirkten sicherlich schwache US-Konjunkturdaten und ein...

Privatanleger und Zentralbanken setzen auf Gold

Jüngstes Beispiel bei den Zentralbanken ist die brasilianische Zentralbank, die im Juni so viel Gold kaufte wie seit gut 20 Jahren nicht mehr. 41,8 Tonnen Gold hat die Zentralbank in Brasilien zugekauft, um die Reserven zu stärken. Viele Jahre lang blieb das Goldvolumen in etwa gleich. Nun hat die Zentralbank mit dem Goldkauf für einen Anstieg der Goldreserven um 52,7 Prozent gesorgt und sie besitzt nun 121,1 Tonnen, damit einen Wert von insgesamt etwa 6,87 Milliarden US-Dollar. Wieviel dafür gezahlt wurde, ist nicht bekannt. Der Goldpreis befand sich in den letzten Monaten auf einer Art Achterbahnfahrt. Auch wenn der Goldpreis...

Silber lässt Pflanzen besser wachsen

Silber wird in enorm vielen Anwendungen genutzt. Silbernanopartikel helfen Landwirten sogar beim Wachstum ihrer Pflanzen. So verkauft ein niederländisches Unternehmen unter anderem Silbernanopartikel, die Pflanzen stärken und für mehr Ertrag sorgen. Die Nano-Spurenelemente sind kleine Nährstoffe, die leicht aufgenommen werden können und so die Pflanzen belastbarer machen, besonders im Gemüseanbau. Auch Zierpflanzen profitieren. Ein Hauptbereich bei den Silberanwendungen sind die elektronischen Geräte. Denn dahin gingen im vergangenen Jahr rund 34 Prozent des globalen Silberangebots. Und der Elektronikbereich ist ein wachsender...

Inhalt abgleichen