Golden Rim Resources

Zentralbanken setzen auf Gold

Im ersten Halbjahr 2022 kauften sich die Zentralbanken 270 Tonnen Gold. Diese 270 Tonnen Gold entsprechen laut dem World Gold Council dem Fünfjahresdurchschnitt, wenn das erste Halbjahr betrachtet wird. Dies zeigt die Stärke der Käufe der Zentralbanken. Im zweiten Quartal 2022 haben die Zentralbanken ihre Goldschätze um 180 Tonnen Gold vermehrt. Die Nettokäufe waren im zweiten Quartal doppelt so hoch als im ersten Quartal. In Krisenzeiten bekommt das Edelmetall immer einen besonderen Stellenwert. Es dient als Wertspeicher und weil die Zentralbanken das wissen, stocken sie gerne ihre Goldvorräte auf. Die Nachfrage der Banken ist dabei nicht saisonal. Ein besonders eifriger Käufer war etwa der Irak. Laut einer Umfrage unter Zentralbanken schätzen diese die Performance des Edelmetalls in Krisenzeiten und seine Rolle als langfristiges Wertaufbewahrungsmittel. Auch die Inflationsabsicherung wurde genannt. Am meisten Gold hat sich im ersten...

30 Zentralbanken weltweit haben sich geäußert

Wieder einmal hat die UBS RMS Survey Befragungen durchgeführt. Von Mai bis Juni 2022 wurden Zentralbanken zum 28. Mal befragt. Insgesamt sorgen sich 87 Prozent, also die meisten wegen Inflation und einem unkontrollierten Anstieg der langfristigen Renditen. Die zweitgrößte Sorge ist die Angst vor einer weiteren Eskalation geopolitischer Konflikte. Zu den neuen gefürchteten Risiken zählen eben die geopolitischen Konflikte sowie die Rohstoffpreisentwicklung und das Thema Energiesicherheit. Beim Thema Devisen sorgen sich die Zentralbanken um die steigenden US-Zinsen und die Inflation. Dabei hält der weltweite Trend zur Diversifizierung der Devisenreserven an. Beim Thema welche Anlageklassen im vergangenen Jahr aufgestockt wurden, waren dies die Aktien, aber auch der US-Dollar und der Renminbi sowie der kanadische Dollar. Denn diese beiden Währungen, so die Zentralbanken, werden wohl von den jüngsten Ereignissen profitieren. Am meisten reduziert...

Heimliche Goldlager

Ob China oder auch Russland ihre Goldreserven in der tatsächlichen Höhe angeben, ist fraglich. So wird vermutet, dass sich die beiden Länder darauf vorbereiten dem US-Dollar-System den Rücken zu kehren. Ein System, in dem Gold eine vorherrschende Stellung hat, könnte das Ziel sein. Viele große Zentralbanken haben Dollar verkauft, um gleichzeitig die Goldreserven zu erhöhen. Die Währungsentwertung und die Inflation, die nicht mehr unter Kontrolle ist, sowie die enormen Staatsschulden könnten irgendwann ihren Tribut fordern. Dabei könnte die Inflation deutlich höher sein als dargestellt. Die globale Verschuldung summiert sich auf rund 300 Billionen US-Dollar. Steigende Zinsen könnten zu großen Verwerfungen führen. Die Gelddruckmaschine anzuwerfen, hilft hier nicht. Die einzige Konstante, die niemand einfach drucken und vermehren kann, ist Gold. Jetzt steckt Gold zwischen einer aggressiven Fed und den Ängsten vor einer festgefahrenen...

Gold und Kupfer in Wartestellung

In gefragte Rohstoffe wie Gold oder Kupfer wird wieder neues Leben kommen. Spezielle Eigenschaften machen Gold und Kupfer wertvoll. Gold als sicherer Hafen sollte in diesen unsicheren Zeiten seine Attraktivität nicht verlieren. Kupfer ist unabdingbar für den Klimawandel. Die hochgesteckten Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien weltweit werden den Kupferbedarf anheizen. So ist beispielsweise in einem Elektroauto viermal so viel Kupfer verbaut als wie in einem herkömmlichen Fahrzeug. Laut Goldman Sachs könnte Kupfer im laufenden Jahr ein neues Allzeithoch erreichen, damit habe Kupfer besondere Aufmerksamkeit verdient. Der aktuelle...

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