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Biden setzt auf Powell - gut für Gold

Kontinuität ist gut für die Finanzmärkte. US-Präsident Joe Biden will sie im geldpolitischen Bereich haben. Gold könnte profitieren. Nun ist es raus, US-Präsident Joe Biden will Jerome Powell als US-Notenbankchef halten. Biden weiß, was er an Powell hat. Kommt es zu konjunkturellen Schwierigkeiten, springt er mit der mächtigsten Notenbank der Erde den USA zu Seite. Genügend Liquidität für die nächste Krise scheint damit gesichert. Dass der Goldpreis nicht positiv reagiert, sondern nun sogar den Rückwärtsgang eingelegt hat, liegt an der Alternative. Denn Biden hätte sich auch für Lael Brainard entscheiden können. Die Ökonomin soll eine, bisher heimliche, Anhängerin der modernen Geldtheorie (Modern Monetary Theory, MMT) sein. Ob dies stimmt, hätte sie als Fed-Chefin sicher preisgeben müssen. Auf jeden Fall ist Brainard aber eine "Super-Taube", also schnell mit der Geldspritze für strapazierte Märkte zur Hand. Für den Goldmarkt...

Goldschatz in Norfolk gefunden

Der größte Schatz angelsächsischer Goldmünzen, der je in England gefunden wurde, wurde jetzt in Norfolk gefunden. Gold überdauert eben im Gegensatz zu vielen anderen Anlagen viele Jahrhunderte. Auf einem Feld wurden 131 Münzen entdeckt, gefunden von einem, der anonym bleiben will und mit einem Metalldetektor unterwegs war. Ein Polizist hatte zehn Münzen gefunden, wollte sie verkaufen und wurde für 16 Monate dafür hinter Gitter gebracht. Der Fund stammt aus der gleichen Zeit wie das Schiffsgrab von Sutton Hoo, das reiche Silberobjekte enthielt. Dabei handelte es sich um ein Schiffgrab mit Grabbeigaben. Diese Silberobjekte können heute im British Museum in London besichtigt werden. Vielleicht werden die nun entdeckten 131 Münzen auch den Weg in dieses Museum finden. In Norfolk, einer Grafschaft im Osten von England, wurde eine erste Münze 1991 gefunden, weitere erst 2014 und sie stammen aus der Zeit um 610 nach Christus. Einige davon...

Amerikaner könnten Goldfans werden

Wohin geht der Goldpreis? Bei dieser Frage landen Marktexperten schnell bei China als Argument. Doch auch die USA bieten enormes Nachfragepotenzial. Geopolitische Unsicherheiten rund um den Globus, hinzu kommt eine aufflammende Inflation. Bisher haben die Sparer in den USA diesen Bedrohungen die kalte Schulter gezeigt. Tatsächlich verschuldeten sich die US-Bürger auch lieber als andernorts auf der Erde. Doch Corona hat diesem Trend ein Ende gesetzt. Auch die Sparrate bei den Amerikanern ging 2020 in einen Bereich von bis zu 35 Prozent. Von diesem hohen Niveau ist die Sparrate der US-Bürger natürlich wieder stark zurückgekommen. Aber auch heute noch beträgt sie mit nahezu zehn Prozent mehr als der Durchschnitt der vergangenen 40 Jahre. Damit sind auch die Sparkonten der Amerikaner weiterhin gut gefüllt. Dies wiederum bedeutet, dass die US-Sparer heute mehr zu verlieren haben als früher. Zwar sind Sparkonten in den USA durch die Federal...

Gold - Der Inbegriff von Wert schlechthin

Ob Ocean Eleven oder Robin Hood, spektakuläre Diebstähle sind immer von Interesse, besonders wenn es um Gold geht. Jüngst wurde der Fall eines Osram-Mitarbeiters bekannt, der sich über mehrere Jahre hinweg an Firmeneigentum bereicherte und es so zu einem Diebstahl von 67 Kilogramm Gold brachte. Feine Goldspäne hatte der Mitarbeiter gesammelt und so zur Tatzeit einen Wert von 2,3 Millionen Euro gestohlen. Die Firma Osram erklärte, dass Goldspäne bei der Produktion von LED-Chips anfielen. Diese würden hauptsächlich für die Innenraumbeleuchtung im Automobilsektor verwendet werden. Normalerweise würden die Goldspäne der Wiederverwertung...

Das Inflationsgespenst geht um

Seit fast 30 Jahren nähert sich die Inflationsrate in Deutschland erstmals wieder der Vier-Prozent-Marke. Satte 3,9 Prozent beträgt die Inflationsrate im August. Höher war die Teuerungsrate im Jahr 1993, sie lag damals bei 4,3 Prozent. Vor allem sind es die Energiepreise, die heute dafür verantwortlich sind. 12,6 Prozent mehr als noch vor einem Jahr kostet Energie die Deutschen. Denn es werden mittlerweile 60 Euro für die Zertifikate je Tonne Kohlendioxid (CO2) fällig, wenn Diesel, Öl, Erdgas oder Benzin verbrannt werden. Von Juli bis Dezember 2020 war die Mehrwertsteuer gesenkt worden. Dass dies vorbei ist, macht sich ebenfalls...

Seit gut 50 Jahren gibt es keinen Goldstandard mehr

Am 15. August jährte sich das Ende des Goldstandards zum 50. Mal. Ob er wieder kommen könnte, ist fraglich. Gemäß dem Bretton Woods Abkommen war eine Unze Feingold 35 US-Dollar wert, dies galt viele Jahrzehnte. US-Präsident Nixon sorgte dann 1971 für das Ende der Eintauschbarkeit von US-Dollar in Gold. Seitdem beherrscht das Fiat-Geld die Welt. Durch die Loslösung vom Goldstandard war es möglich das Geld immer weiter zu vermehren. Und die Probleme in einer Welt ohne Gold- oder Silberstandard zeigen sich deutlich. Die Schulden vieler Nationen steigen enorm an, auch die Inflation scheint einen Zusammenhang mit der Bindung der...

Privatanleger und Zentralbanken setzen auf Gold

Jüngstes Beispiel bei den Zentralbanken ist die brasilianische Zentralbank, die im Juni so viel Gold kaufte wie seit gut 20 Jahren nicht mehr. 41,8 Tonnen Gold hat die Zentralbank in Brasilien zugekauft, um die Reserven zu stärken. Viele Jahre lang blieb das Goldvolumen in etwa gleich. Nun hat die Zentralbank mit dem Goldkauf für einen Anstieg der Goldreserven um 52,7 Prozent gesorgt und sie besitzt nun 121,1 Tonnen, damit einen Wert von insgesamt etwa 6,87 Milliarden US-Dollar. Wieviel dafür gezahlt wurde, ist nicht bekannt. Der Goldpreis befand sich in den letzten Monaten auf einer Art Achterbahnfahrt. Auch wenn der Goldpreis...

Ob Gold eine Sommerpause einlegt

Gold überrascht aktuell mit einer relativen Stärke. Von in der zweiten Jahreshälfte steigenden Preisen gehen viele Branchenkenner aus. Zwar waren Gold und auch Silber im Mai stärker nachgefragt als im Juni, doch der Preis zeigt Stärke. Es sind ETF-Abflüsse zu verzeichnen, dazu kommen starke US-Arbeitsmarktdaten. Dennoch konnte der Goldpreis gerade über 1.800 US-Dollar je Feinunze steigen. Mit einer Zinsanhebung der Fed ist in nächster Zeit nicht zu rechnen, da ein Anstieg der Arbeitslosenquote dagegenspricht. Der US-Dollar schwächelt derzeit im Vergleich zu den Jahren 2019 und 2020 etwas und die Zehn-Jahres-Rendite in...

Im "Land des Goldes" steht Gold hoch im Kurs

Thailands früherer Name Siam leitet sich vom Wort Suvarnabhumi ab, das bedeutet "Land des Goldes". Nachdem die ungarische Zentralbank die Goldmärkte mit der Ankündigung im März massiv Gold gekauft zu haben überraschte, hat nun Thailand kräftig zugelangt. Die thailändische Zentralbank hat im April und im Mai insgesamt 90 Tonnen Gold gekauft. Damit dürfte Thailand bei den Goldkäufen im ersten Halbjahr 2021 an erster Stelle stehen. Die 90 Tonnen Gold stehen für einen Anstieg um 43,5 Tonnen Gold im April und 46,5 Tonnen im Mai. Die gesamten Goldreserven Thailands sind damit von 154 Tonnen auf 244 Tonnen angestiegen, dies entspricht...

Goldpreis schwächelt nicht wirklich

Gold konnte den Widerstand zwischen 1.900 und 1.920 US-Dollar je Unze aufgrund der Fed-Entscheidung nicht überschreiten, aber es spricht dennoch alles für das Edelmetall. Der Goldpreis hat eine starke Rallye hingelegt, nachdem er die wichtige Marke von 1.670 US-Dollar je Unze überwunden hatte. Schnell wurde Gold um rund 15 Prozent teurer. Dann war der Schwung raus, erst recht nach den jüngsten Fed-Äußerungen zu zukünftigen Zinserhöhungen. Aber das Umfeld für Gold hat sich nicht geändert. Geldmenge und Schulden wachsen weiter, die Inflation steigt. Selbst wenn in zwei oder drei Jahren Zinserhöhungen durch die Fed verkündet...

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