Gesundheitspolitik

BPAV-Mitgliederversammlung bestätigt und erweitert Vorstand

Der Verband macht deutlich, dass die pharmazeutische Dienstleistung der Arzneimittelverblisterung dringender denn je benötigt wird. Berlin/Köln, 07.05.2026 - Der Verband hat bei seiner jährlichen Mitgliederversammlung gestern in Köln auch den Vorstand gewählt. Diese Wahl findet im zweijährigen Turnus statt. Zudem konnten neue Fördermitglieder begrüßt werden. Dem Blisterverband können sich alle Unternehmen anschließen, die maschinell hergestellte, qualitativ hochwertige und fotodokumentierte, individuelle (Schlauchbeutel-)blister gemäß Apothekenbetriebsordnung oder Arzneimittelgesetz produzieren oder dieses Verfahren - als fördernde Mitglieder - unterstützen. Seit 2009 als Interessenverband aktiv Der BPAV hat sich vor 17 Jahren gegründet. Die patientenindividuelle Arzneimittelverblisterung (PAV) hat seitdem viele Hürden genommen. In der Fläche verbindlich eingeführt ist sie hingegen immer noch nicht. Daran arbeitet der Verband...

Für eine moderne Apothekenversorgung

Deutsche Versandapotheken sind Apotheken mit allen Rechten und Pflichten. Das muss die Politik endlich verstehen! Das parlamentarische Verfahren für das Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz, kurz ApoVWG läuft. Die erste Beratung im Bundestag fand Ende Februar statt und gestern gab es eine öffentliche Anhörung zu der auch der BVDVA geladen war. Wir begrüßen grundsätzlich alle Entscheidungen, die die pharmazeutische Versorgung näher an die Bedürfnisse der Menschen heranführt. Deutsche Versandapotheken sind Apotheken mit allen Rechten und Pflichten. Das muss die Politik endlich verstehen! Seit über zwei Jahrzehnten Innovationstreiber Der Arzneimittelversandhandel in Deutschland spielt als komplementärer Versorgungskanal seit nunmehr über 22 Jahren eine wichtige Rolle im Versorgungsalltag der Menschen. Er ist eine wichtige Stütze der Versorgung in sogenannten strukturschwachen Gebieten ohne dichte medizinische oder pharmazeutische...

Psychotherapeuten mahnen zur Solidarität mit kranken Menschen und nicht zu deren Verurteilung als "Blaumacher"

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) kritisiert die Pseudodiskussion von Krankentagen durch Bundeskanzler Friedrich Merz. Bonn, 29.01.26 - Gesundheits-Statistiken der letzten Jahre zeigen, so das DPNW, dass sich der Krankenstand in Deutschland auf hohem Niveau befindet. Laut Statistischem Bundesamt kamen Beschäftigte in Deutschland durchschnittlich auf 14,8 Krankentage im Jahr 2024. Verglichen mit 2021 stellt dies einen Anstieg von 3,6 Tagen dar. Währenddessen lagen die Werte in den Jahren 2022 und 2023 noch höher bei 15,2 Krankentagen. Haupttreiber für Krankmeldungen sind laut den Studien Atemwegsinfekte und psychische Erkrankungen. Wie in den Medien berichtet, sieht Bundeskanzler Friedrich Merz als Hauptursache für diesen Anstieg die Möglichkeit, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk hält diese Überlegung für grundlegend falsch und empfindet ihn als Ausgrenzung kranker Menschen. Der...

Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) begrüßt sein 2.500. Mitglied im fünften Jahr seines Bestehens

Das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk hat dieses Jahr sein 5jähriges Bestehen gefeiert. In seiner jungen Geschichte wuchs der Verband stetig und durchbrach nun die Schallmauer von 2.500 Mitgliedern. Auf seiner Jubiläumsveranstaltung am 08.12.24 begrüßte DPNW-Vorsitzender Dieter Adler das 2.500. Mitglied Dr. Katrin Lampe aus dem Rhein-Erft-Kreis. Gründer Adler meinte: "Ich freue mich sehr, dass aus unserer regionalen Bewegung der deutschlandweit drittgrößte Berufsverband für alle approbierten Psychotherapeuten geworden ist. Der stetige Zuwachs zeigt uns, dass unsere Arbeit so wichtig ist wie eh und je. Gerade angesichts...

Breitensport - der Garant für nachhaltige Bewegungsförderung?!

5. Gesundheits- und präventionspolitischer Abend des DOSB und der Deutschen Krebshilfe Beim diesjährigen "Gesundheits- und präventionspolitischen Abend" in Berlin stellten der DOSB und die Deutsche Krebshilfe die Bedeutung des Breitensports für Prävention und Bewegungsförderung in den Vordergrund. Über 150 Gäste aus Sport, Wissenschaft, Medizin und Politik diskutierten, wie Breitensport zu einem aktiven Leben und zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten wie Krebs beiträgt. Sabine Dittmar, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Gesundheit, betont: "Bewegung im Alltag und Sport sind wichtige Präventionsmaßnahmen,...

Medizinisches Melderegister: Aus Fehlern lernen ohne anzuprangern

Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) begrüßt unter bestimmten Bedingungen die Einrichtung eines Melderegisters für Behandlungsfehler Bonn, 05.09.2024 - Der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion Tino Sorge forderte kürzlich die Einrichtung eines anonymen Melderegisters für besonders schwere Behandlungsfehler. Der drittgrößte deutsche Psychotherapeutenverband DPNW begrüßt diese Initiative unter bestimmten Voraussetzungen. Der DPNW-Vorstandsvorsitzende Dieter Adler meint: "Es sollte ein Register nicht nur für besonders schwere Behandlungsfehler geben, sondern für alle Kunstfehler. Zielsetzung sollte...

Stationäre Versorgung ambulantisieren - Qualität in der Behandlung sichern

Der Blick von der Meta-Ebene Qualität, Wirtschaftlichkeit, Zugang - das sind Kernkriterien der Reform, die die Krankenhauslandschaft neu aufstellen soll. Angesichts des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Finanzengpässe ist Handeln gefragt, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfest zu machen. Tragfähige Optionen hierzu diskutierten im November führende Köpfe der Branche beim Think Tank ‚Gesundheit - neu gestalten' von Wolters Kluwer Health. Neue Ansätze sollten den medizinischen und digitalen Fortschritt einbeziehen. Die regionale Vernetzung der Versorgung muss die Patientenreise von Prävention, Früherkennung,...

Bundesdatenschutzbeauftragter: psychische Erkrankungen in ePA geben Anlass zur Diskriminerung

Deutsches Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) begrüßt die Feststellung von Bundesdatenschutzbeauftragtem Ulrich Kelber, dass Psychotherapeutische Daten nichts in der ePA zu suchen haben. Bonn, 16.11.2023 - In einem Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) äußerte Ulrich Kelber datenschutzrechtliche Bedenken hinsichtlich der zwangsweisen Einführung der elektronischen Patientenakte in Deutschland. Er sagte unter anderem: "Es liegt auf der Hand, dass das automatische Befüllen mit besonders schutzwürdigen Daten das Recht auf informationelle Selbstbestimmung gefährdet. Gerichtliche Auseinandersetzungen werden also nicht...

DVMD fordert stärkere Einbindung des medizinischen Informationsmanagements in die Gesundheitspolitik

Verband bemängelt geringen Einsatz von Dokumentations- und Informationsmanagern in der Corona-Politik Spätestens in der Covid-19-Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig verlässliche, konsistent erhobene, präzise Daten im Gesundheitswesen sind und welchen Stellenwert der Digitalisierungsgrad bei Gesundheitsämtern, Pflegeeinrichtungen und Ärzten in puncto kurzfristiger Verfügbarkeit von epidemiologischen Daten hat. Verlässliche Daten sind eine Grundvoraussetzung für solide Entscheidungen der Politik. Der Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin e.V. (kurz: DVMD) weist daher erneut auf die Bedeutung...

Außendarstellung und Kommunikation der Bildungsträger im Gesundheitswesen oftmals nicht mehr zeitgemäß

Deutschland verzeichnet einen steigenden Fachkräftebedarf in der Gesundheitsversorgung. Umso mehr sind nun auch die Bildungsträger im Gesundheitswesen gefragt, attraktive Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sicherzustellen und dafür zu werben. Aktuelle Studienergebnisse zeigen jedoch, dass viele Bildungsträger es versäumen das vollständige Internet- und Social-Media-Potenzial zu nutzen. Wiesbaden, 01. August 2017. Die Kommunikationskanäle, welche von Bildungsträgern im Gesundheitswesen genutzt werden, um auf ihre Bildungsangebote aufmerksam zu machen, bleiben häufig hinter den aktuellen Möglichkeiten der Social-Media-...

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