Geschlecht

Die geheime Macht der Frauen – „Unwiderstehlich, weiblich und erfolgreich“ von Dantse Dantse – Buchvorstellung (indayi edition)

Das schwache Geschlecht existiert nicht! Von Natur aus gibt es so etwas wie das schwache Geschlecht nicht. Alle Geschlechter haben ihre Schwächen, aber auch ihre Stärken. Was die meisten zu vergessen scheinen: Sie sind unterschiedlich. Die Gesellschaft jedoch misst sie anhand desselben Maßstabs, sehr zum Nachteil der Frauen. Starke Weiblichkeit wird weniger geschätzt als starke Männlichkeit. Feminismus soll Abhilfe schaffen, aber… Wir leben zweifellos in einer Zeit, in der die Frauen der westlichen Welt so emanzipiert sind wie noch nie zuvor. Der Kampf für Gleichberechtigung schreitet stetig voran. Aber manchmal schießt er leider über das Ziel hinaus. Teilweise ist Gleichberechtigung gar nicht mehr das alleinige Ziel, sondern die Gleichstellung. Man will sich für Frauen einsetzen, aber nicht für das, was Frauen ausmacht, nämlich ihre Weiblichkeit. Unter einer „starken Frau“ verstehen die meisten eine Frau, die versucht, sich...

Gefühl & Gender: Geschlechtskombination beeinflusst Psychotherapie – bis zur Erotisierung

Aktuelle Forschungsergebnisse der Karl Landsteiner Privatuniversität Krems Teil des Studienangebots Krems, 05. Juni 2018 – Psychotherapeutische Behandlungen sind nicht frei von Gender-Einfluss. Das zeigen aktuelle Analysen und die langjährige Forschung der Leiterin des Studiengangs „Psychotherapie- und Beratungswissenschaften“ an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems (KL Krems). Geschlechtsidentität beeinflusst demnach die Gefühle sowohl der behandelten Personen als auch von Therapeutinnen und Therapeuten. Dies kann in der therapeutischen Beziehung zu speziellen Dynamiken etwa bezüglich Macht bis hin zu sexualisierten Atmosphären führen. Wie solche Entwicklungen in der Behandlung entstehen können, beschreibt eine aktuelle Publikation aus Sicht des Praxisalltags. Psychotherapie ist emotional. Auch für Therapeutinnen und Therapeuten. Sie müssen mit den Gefühlen ihrer Patientinnen und...

Buchveröffentlichung: Die De- und Rekonstruktion der Heteronormativität im Social Web

„Es gibt nur Mann und Frau! Und beide begehren einander...“ So lautet das binäre Ordnungsprinzip in postmodernen Gesellschaften, das Geschlechtsidentität und Sexualität entlang vermeintlich bipolarer körperlicher Merkmale kategorisiert. Das sozial konstruierte System der Heteronormativität ist institutionell und kulturell verankert und wird stets reproduziert, indem die Mitglieder der Gesellschaft von Geburt an in „die beiden“ Geschlechtsklassen eingeordnet werden. Als Ideal gilt die monogame, heterosexuelle Beziehung zwischen Frau und Mann. Alternative Lebens- und Begehrensformen werden im gesellschaftlichen Diskurs als marginale Abweichung geduldet. Das Social Web als Chance der Dekonstruktion von Heteronormativität? In das Internet werden diesbezüglich sowohl in der Medienpädagogik als auch in den Sexualwissenschaften Hoffnungen gesetzt. Das Social Web mit seinen Beteiligungsmöglichkeiten stellt sich als Chance dar, das...

31.05.2012: |

Junge oder Mädchen bestimmen Sie selbst

"Hauptsache gesund". So die Antwort wenn man werdende Eltern fragt ob es ein Junge oder ein Mädchen werden soll. Das der Nachwuchs gesund auf die Welt kommen soll ist natürlich klar. Doch was ist nun mit dem Geschlecht? Es gibt viele Paare die sich ganz gezielt ein Mädchen oder einen Jungen wünschen. Aber kann man das Geschlecht wirklich schon im Vorfeld beinflussen? Ob man ein Töchterlein oder einen Sohnemann bekommt? Allem Anschein nach gibt es eine Methode die das kann. Die Storch - Methode. Zur Geschlechtsbestimmung vor der Schwangerschaft. Für alle Paare die sich ein bestimmtes Geschlecht ihres Nachwuchses wünschen...

Gleichberechtigung für die Klassiker der Geschlechterforschung

Eine Neuinterpretation von Klassikern der feministischen Geschlechterforschung wagte Silvia Stoller im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds FWF unterstützten Projekts. Die Ergebnisse fasste sie nun in ihrem Buch "Existenz – Differenz – Konstruktion. Phänomenologie der Geschlechtlichkeit bei Beauvoir, Irigaray und Butler" zusammen, welches am 11. Jänner 2011 präsentiert wird. Darin zeigt die Autorin erstmals, wie Ansätze der feministischen Geschlechterforschung, die sich scheinbar ausschließen, doch in Beziehung gesetzt werden können, um konstruktive, gesellschaftsrelevante Kritik zu üben. Frauen sind gleich. Oder doch...

15.09.2009: | | | |

Ernährung beeinflusst Geschlecht des Kindes

Laut einer Studie sollen Frauen, die sich kalorien- und nährstoffreicher ernähren, sowie morgens gut frühstücken, eher dazu neigen, Jungen zu gebären. Das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de klärt auf. Das Wissenschaftler-Team um Fiona Mathews von den Universitäten Exeter und Oxford forschte an 740 Frühschwangeren, inwieweit sich das Essverhalten auf das Geschlecht des Kindes auswirkt. Die Frauen wurden in drei Gruppen, je nach Nahrungsaufnahme eingeteilt. Die Studie endete mit dem Ergebnis, dass 56 Prozent der Frauen, die sich kalorien- und nährstoffreich ernährt haben, einen Jungen bekamen, wohingegen die Frauen...

Genderlect - ein Geltendmachen des Andersseins?

Das Interesse an einer Auseinandersetzung mit dem Thema Sprache und Geschlecht ist aus meiner alltäglichen Erlebniswelt entstanden. Es versetzt mich immer wieder in Erstaunen und Ärger, wenn ich in Gesprächssituationen verbales Dominanzverhalten von Männern gegenüber Frauen erlebe. In Gesprächen mit anderen Frauen stellte sich heraus, daß einerseits alle mit entsprechenden Erfahrungen aufwarten konnten und andererseits die Frauen dieses „andere“, als typisch männlich bezeichnete, Verhalten negativ beurteilten. So kam ich dazu untersuchen zu wollen, ob ein (Kausal)Zusammenhang zwischen männlichem Geschlecht und verbalem Dominanzgebaren...

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