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Gelenkersatz

27.12.2016: |

Viele Endoprothesen-Wechseloperationen könnten bald überflüssig sein

Eine Operation bedeutet für Patienten grundsätzlich Strapazen und ein gewisses Risiko von Komplikationen. Jede nicht erforderliche OP ist daher ein Erfolg. Eine aktuelle Studienarbeit macht Hoffnung, dass in einigen Jahren sehr viele solcher Erfolge gelingen könnten. Denn allein in Deutschland müssen sich derzeit pro Jahr rund 35.000 Menschen auf den OP-Tisch legen, um ihren Gelenkersatz austauschen zu lassen. Nötig wird das, wenn die Endoprothese nicht mehr fest am Knochen sitzt. Zukünftig soll nun eine neuartige bioaktive Implantatbeschichtung den Halt wesentlich verbessern und damit einen deutlich längeren Verbleib der Prothese im Körper ermöglichen. Der Knochen nähert sich dem Implantat an Für die Beschichtung der Titanprothesen wählte der federführende Wissenschaftler Dr. Andreas Baranowski, der für seine Forschungsarbeit kürzlich mit dem Boehringer-Ingelheim-Preis 2016 ausgezeichnet wurde, das knocheneigene Eiweiß Bone Sialoprotein...

Zu intensives Training kann Gelenkschäden verursachen

Wenn Patienten schon vor dem 60. Geburtstag eine Gelenkprothese benötigen, steht im Hintergrund oftmals eine Sportlergeschichte. Es muss sich nicht um Extremsport handeln, eine tiefe Leidenschaft verbunden mit entsprechendem Trainingseifer reicht aus. Werden bestimmte Gelenke über Jahre hinweg stark und möglicherweise auch falsch belastet, droht der Knorpel so weit zurückzugehen, dass es zu starken Schmerzen kommt und eine konservative Behandlung - also ohne Operation - keine Heilung mehr verspricht. Dazu kann es nicht nur durch eingeschliffene schädliche Bewegungsabläufe kommen, sondern auch durch X- oder O-Beine, die zu einer unausgewogenen Belastung und auf kurz oder lang zu Arthrose führen. "Viele Sportler neigen dazu, ihrem Körper in zu kurzer Zeit zu viel abzuverlangen. Das betrifft Amateure ebenso wie Profis", berichtet der Orthopäde und Unfallchirurg Dr. Michael Jung vom Orthozentrum Berlin. "Wichtig ist, die gelenkstützende Muskulatur...

Sportverletzungen und damit Arthrose vermeiden

Der menschliche Körper und seine Gelenke sind zu Höchstleistungen fähig. Das zeigen Ultramarathonewie der Transeuropalauf. Bei der dritten Ausgabe dieses Rennen im Jahre 2012 (nach 2003 und 2009) legten die Teilnehmer in 64 Tagesetappen ohne einen Ruhetag die unglaubliche Strecke von 4175,9 km zurück. Der Transeuropalauf 2012 führte von Skagen in Dänemark bis nach Gibraltar. Eine Studie zu dem 2009er Lauf zeigt, dass Läufer selbst nach mehr als 4.000 km durch ganz Europa keine Schäden an den Fußgelenken aufweisen. Nach 2.000 km erholte sich der Gelenkknorpel, obwohl weitergelaufen wurde. Trotz dieser beeindruckenden Zahlen haben viele Menschen im Kopf, dass sich beim Sport Verletzungen und insbesondere Verletzungen an den Gelenken zu Stande kommen können. Dies ist natürlich auch nach wie vor richtig. Nur wenn Gelenke nicht beschädigt werden oder keine Vorerkrankungen vorliegen, ist Sport gesund. Selbst im Schulsport Verletzungen Bei...

Klinikmarketing: Rückblick: „endofit 2009“ 2. Fachkongress für Physiotherapeuten am 21.11.2009

endogap Klinik für Gelenkersatz baut enge Zusammenarbeit mit Physiotherapeuten weiter aus Klinikmarketing: endofit, der Fachkongress für Physiotherapeuten, ist in die nächste Runde gegangen. Zum zweiten Mal hatte die endogap Klinik für Gelenkersatz am Klinikum Garmisch-Partenkirchen in Zusammenarbeit mit dem Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten (ZVK e.V.) Landesverband Bayern e.V. zum endofit-Fachkongressnach Garmisch-Partenkirchen eingeladen. Am 21. November 2009 haben sich Physiotherapeuten und Chirurgen am Fuß der Zugspitze getroffen, um ihre Zusammenarbeit zu intensiveren und die therapeutische Betreuung...

Künstliches Hüftgelenk: Patienten werden immer jünger

Der Einbau einer künstlichen Hüfte ist längst nicht mehr nur noch ein Eingriff, der bei extrem alten Menschen vorgenommen wird. Die ungesunde Ernährung und falsche Belastungen im modernen Leben tragen dazu bei, dass auch schon 50-Jährige und Jüngere heute derart abgenutzte Hüftgelenke haben, dass sie die Schmerzen kaum mehr aushalten. „Eine Heilung der Coxarthrose (schmerzhafter Hüftgelenkverschleiß) ist leider noch nicht möglich. Nur der Verlauf lässt sich verzögern und die Schmerzen bekämpfen“, sagt Dr. med. Stephan Elenz, Chefarzt der Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und orthopädische Chirurgie am St. Marien-Hospital,...

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