Geldpolitik

Multi-Invest Sachwerte GmbH: Mit Gold das Ersparte gegen die EZB-Geldpolitik und ihre Risiken absichern

Der Goldpreis hat über den Sommer wieder markant angezogen. Auslöser sind aus Sicht der Multi-Invest Sachwerte GmbH unter anderem Anlegersorgen um die Stabilität unseres Finanzsystems. Die bisherige Jahresperformance von Gold – in US-Dollar, vor allem aber in Euro – macht aktuell im Edelmetall engagierte Anleger glücklich: Seit Jahresbeginn ist es mit dem Goldpreis um gut 17 Prozent in US-Dollar und sogar über 21 Prozent in Euro nach oben gegangen. Ein Gutteil dieses Anstiegs entfiel auf die Monate von Juni bis September. Hinter dem Timing stecken nach Einschätzung von Brancheninsidern wie der Multi-Invest Sachwerte GmbH Gründe, die nicht unbedingt Anlass zur Freude geben. Das zeitliche Zusammenfallen mit Absichtserklärungen des damaligen Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, und des US-Notenbankchefs Jerome Powell mit dem Beginn der Preisrallye legt eine Annahme nahe: Dass Anleger mit dem Kaufrausch der folgenden...

Auch unter neuer EZB-Spitze schlechte Aussichten auf Zinswende – mit der Vienna Life nicht nur drohenden Strafzinsen entkommen

Seit Jahren fährt die Europäische Zentralbank einen konsequenten Niedrigzinskurs. Die Vienna Life zu den Konsequenzen und Lösungen für Sparer und Anleger. Europa befindet sich seit gut einer Dekade in einer beispiellosen Niedrigzinsphase: In Reaktion auf die globale Wirtschafts-, Banken- und Finanzkrise und die darauffolgende Konjunkturschwäche hat die Europäische Zentralbank seit 2008 massive Leitzinssenkungen um insgesamt über vier Prozent vorgenommen. Über fast 20 Zinsschritte ist der Leitzinssatz von ursprünglich 4,25 Prozent bis zu dem im Jahr 2016 erreichten Tiefststand von 0,0 Prozent gesunken. Maßgebliche Leidtragende der lockeren Geldpolitik in der Eurozone sind traditionelle Sparer, die mit den von ihnen bevorzugten Anlagelösungen wie Sparbuch oder Banksparplan, Tages- oder Festgeldkonto und den dortigen Guthabenzinsen im Nullbereich kaum noch Renditen für ihr Erspartes erzielen. Wie die Vienna Life aus Liechtenstein betont,...

Kritik der BIZ an Wirtschafts- und Geldpolitik

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt vor einer Gewöhnung an eine Welt mit dauerhaft sehr niedrigen Zinssätzen. Insbesondere die negativen Renditen einiger Staatsanleihen sind besorgniserregend und beispiellos. Nach Ansicht der BIZ, der in Basel ansässigen „Bank der Zentralbanken“, ist eine grundlegende Neuausrichtung der Wirtschafts- und Geldpolitik notwendig, erläutert Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des wöchentlich erscheinenden, kostenfreien www.Investoren-Brief.de. Die Wirtschafts- und Geldpolitik der Zentralbanken muss weg von einer kurzfristigen Ausrichtung auf die Steuerung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage zu einer mittel- und längerfristigen Ausrichtung, die Wert auf effizientere Wirtschaftsstrukturen legt und von einem schuldenfinanzierten Wachstumsmodell wegführt. Das hat nach Ansicht der BIZ als politischer und gesellschaftlicher Ersatz für produktivitätssteigernde...

Die wesentlichen Gründe niedriger Renditen und Zinsen

Unaufhaltsam fallen rund um den Globus die Renditen von Staats- und Unternehmensanleihen und erreichen ungeahnte Tiefststände. Die Gründe erläutert der Herausgeber des Finanzportals www.Anleger-Beteiligungen.de und des www.Investoren-Brief.de Im Euroraum erreichte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen mit 0,4 % ein historisches Tief. Der Rückgang geht aber weit über den Euroraum hinaus. In der Schweiz rentierten zehnjährige Papiere mit 0,189 % und in Japan mit 0,28 %. Trotz einer kräftig wachsenden Wirtschaft fiel in den Vereinigten Staaten die Rendite zehnjähriger Staatspapiere erstmals seit mehreren Monaten wieder unter...

Michael Oehme: Investoren suchen nach Mittelstandsfinanzierungen

St. Gallen, 12.11.2013. Die Mehrheit der Großanleger erwartet, dass sich die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank fortsetzen wird und die Zinsen im historischen Vergleich niedrig bleiben werden. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der deutschen Fondsgesellschaft Universal. Demnach erwarten fast 90 Prozent der befragten Großanleger keinen langfristigen Erfolg der aktuellen Geldpolitik. Diese Politik kaufe sich nur Zeit, beseitige aber keine fundamentalen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Wie erwirtschaftet man eine annehmbare Rendite ohne ein zu hohes Risiko einzugehen? Großanleger, die sich...

Michael Oehme: Wer viel spart, der oft dennoch nicht gewinnt

St. Gallen, 17.10.2013. Wer zurzeit Kredite aufnimmt, um ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, kommt so billig an Geld wie nie zuvor. Wohin das führen kann, hat die Welt schon gesehen. Die Geldmengenausweitung der Zentralbanken führt nicht zur Inflation – die Ausweitung der Geldmenge ist bereits die Inflation, die sich erst in Folge durch steigende Preise bemerkbar macht. Das Geld wird entwertet, indem man immer neues druckt. Das wiederum schwächt das Vertrauen der Menschen in die Währungen. Sie werden ihre Euro ausgeben, weil sie fürchten, ihre Scheine könnten schon bald weniger wert sein. Das Geld wird in die Gütermärkte...

Michael Oehme: Entscheidung der Fed spült weiterhin ohne Ende Kapital in den Markt

St. Gallen, 23.09.2013. Diese Entscheidung hat viele gewundert: Die US-Notenbank Federal Reserve hat sich entschieden, vorerst nicht von ihrer Geld- und Zinspolitik abzurücken. Sie wird den Zinssatz in einer Spanne zwischen null und 0,25 Prozent belassen und weiterhin im großen Stil Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Umfang von 85 Milliarden US-Dollar monatlich aufkaufen. Notenbank-Chef Ben Bernake begründete diese Entscheidung gegenüber der Presse mit dem Argument, dass die Wirtschaft – vorrangig ist hier die amerikanische Wirtschaft gemeint – noch nicht so stabil sei wie gewünscht, die Niedrigzinspolitik wolle man so...

Inflation, Spekulation und die US-Notenbank

Ein Versuch über die Geldpolitik der US-Notenbank Inflation, Spekulation und die US-Notenbank Inflation, Spekulation, Börsen-Blase, US-Notenbank. Diese Schlagworte allein klingen bereits nach einer Geschichte. Und obwohl die Volkswirtschaftslehre ein durchaus kompliziertes Geschäft ist, scheint es immer so, als wüssten alle Bescheid, wenn ihre großen Begriffe fallen. Nun hat die US-Notenbank unter Noch-Chef Ben Bernanke am Donnerstag beschlossen, ihre "ultralockere Geldpolitik" - noch so ein Schlagwort - fortzusetzen und schon sind die Kommentare und Artikel wieder gespickt mit Finanzlatein. Kommt auf die USA eine neue Inflation...

Canada Gold Trust-Konzept bewährt sich auch bei aktuell fallendem Goldpreis

Konstanz, 10.07.2013. Es ist nicht von der Hand zu weisen: der Goldkurs je Feinunze liegt derzeit bei rund 1200 US-Dollar und damit auf einem deutlich niedrigeren Niveau also beispielsweise noch vor drei Monaten. Dass dies dennoch zu keinen Problemen bei den Fonds von Canada Gold Trust (CGT) führt, sich im Gegenteil hieraus Chancen ergeben - darüber spricht CGT-Geschäftsführer Peter Prasch im Interview. Redaktion: Können Sie uns Ihre Einschätzung des derzeitigen Goldmarktes geben? Peter Prasch: Der deutliche Rückgang des Goldpreises hat viele Gründe und ist nach Meinung von Experten nicht nachhaltig, sondern den Finanzmärkten...

Alternative Geldanlagen für Investoren

Für Anleger und Investoren sind die Zeiten unsicher, die Zinsen niedrig, die Aktien schon auf Rekordständen. Dr. Lutz WERNER, Herausgeber des www.Investoren-Brief.de und von www.Anleger-Beteiligungen.de erläutert alternative Geldanlagen für Investoren. Die Hausse am deutschen Aktienmarkt mit Rekordständen über 8.000 im Dax wirft die Frage nach Gründe und Hintergründe auf. Was sind die Gründe für diese Hausse? Wer sind die Aktienkäufer? Welche Anlagealternativen bestehen? Als wesentlicher Grund für die Hausse gilt nicht eine vermeintlich gute Konjunktur oder die Wirtschaftslage der Unternehmen sondern die expansive...

Inhalt abgleichen