Friedrich Schiller

Der Spieler Friedrich Schiller im interdisziplinären Zusammenhang

Der Begriff des Spiels ist von entscheidender Bedeutung für Schillers OEuvre, für seine Bühnenkunst ebenso wie für seine Rhetorik, für seine lyrische Produktion, seine erzählerischen Texte, seine historischen und ästhetischen Schriften. Er führt ins Zentrum von Schillers Denken, erschließt Zugänge zum literarischen wie zum theoretischen Werk, schlägt aber auch Brücken zur europäischen Wirkungsgeschichte, in deren Verlauf Schillers Texte andere künstlerische Genres wie Oper und Tanz als Spielvorlagen im doppelten Sinn inspirierten. Schiller, der Spieler Peter André-Alt Wallstein Verlag http://www.new-ebooks.de/ebooks/23591 Über den Spieler Schiller nachzusinnen, erlaubt daher eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit seinem OEuvre, die unterschiedlichste Fachperspektiven aus Literaturwissenschaft, Theaterwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie, Historiographie, Pädagogik und Soziologie zusammenführt. Im folgenden...

Wir fraßen herzhaft: Friedrich Schiller - ein literarisch-biografisches (Koch-)buch

„Wir fraßen herzhaft, und Goethens Gesundheit wurde von mir in Rheinwein getrunken“. So beginnt Roswitha Stemmer-Beer ihre ungewöhnliche Biografie über Friedrich Schiller, dessen Geburtstag sich dieses Jahr zum 250. Mal jährte. Ausgangspunkte sind dabei die Lebensgeschichte und das Werk Schillers, aber auch der Aspekt seines Verhältnisses zum Essen und Trinken. „Wir fraßen herzhaft…“ kann und will beides sein: eine Biografie und ein Kochbuch mit 56 schwäbischen Gerichten. „Ich möchte den großen Dichter und bescheidenen Esser wechselweise zur Geltung bringen“, so die Autorin. Erzählt werden die spannendsten und vergnüglichsten Episoden aus dem Leben des vielleicht größten deutschen Dramatikers, des aufsässigen Eleven der Hohen Karlsschule, des jungen Mediziners wider Willen, der Vaterhaus und Vaterland den Rücken kehrt, des fröhlichen Zechers und leidenschaftlichen Liebhabers, des jungen Dichters im Rausch des Erfolgs,...

Die Diva schillert im Theater

Iris Stromberger mit „Alles Theater!“ oder: „Wenn Schiller das wüsste!“ deutschlandweit unterwegs Ihren Schauspielabschluss machte Iris Stromberger Mitte der 80er Jahre in Frankfurt am Main. Im norditalienischen Siena und Venedig studierte sie Gesang und Musical. Überdies beschäftigte sie sich mit Tanz – wobei sie in jungen Jahren bereits Ballettunterricht nahm. Engagements führten sie vom Staatstheater Darmstadt über Frankfurt am Main, Stuttgart, Düsseldorf, Köln bis nach Berlin. Nicht nur als exzellente Schauspielerin machte sich Iris Stromberger einen Namen – sie tritt auch als Sängerin auf und führt Regie. Die Schauspielerin, Sängerin und Regisseurin Iris Stromberger im Interview mit Gerald Block. B l o c k: Frau Stromberger, Ihr Bühnenwerk beschäftigt sich satirisch mit dem modernen Regietheater. Obendrein lassen Sie den „Wilhelm Tell“ von Schiller mit der gleichnamigen Oper von Gioacchino Rossini...

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