Fremdkapital

Die Bilanzierung des Genussrechts und stillen Beteiligungskapitals als Equity-Mezzaninekapital - von Dr. jur Horst Werner

Das Genussrecht und die stille Gesellschaftseinlage sind bilanzrechtlich grundsätzlich als Fremdkapital bzw. Verbindlichkeit zu bilanzieren. Der Eigenkapitalcharakter der Einlage eines Investors wird herbeigeführt, indem er zum einen das volle Verlustrisiko mitträgt und der Kapitalrückzahlungsanspruch unter der Bedingung steht, dass das Kapital bei Insolvenz bzw. bei freiwilliger Liquidation der Gesellschaft erst nach Befriedigung aller anderen Gläubiger ( Rangrücktritt ) zurückgezahlt werden darf, und er zum weiteren für mindestens fünf Jahre auf eine Kündigung und damit auf eine Gläubigerstellung verzichtet. Die bloße Verlustbeteiligung ist dagegen nicht ausreichend, denn dabei handelt es sich um den gesetzlichen Regelfall. Bei dem Genussrecht und dem stillen Gesellschaftskapital als Nachrangkapital handelt sich um zugeführtes Unternehmenskapital, das mit einem vertraglich vereinbarten Rückzahlungsnachrang hinter die Zahlungsansprüche...

L-Capital - Mythos Shareholder Value - Fluch oder Segen für die Beurteilung der Unternehmensperformance ?

Es ist eine Zeit der Turbulenzen in der globalen Ökonomie. Makroökonomische und geopolitische Schocks als Folge des Ukraine-Kriegs, Lieferketten-Unterbrechungen und Rohstoff-Verknappungen als Spätfolge der Corona-Pandemie sowie der Klimaschutz versetzen die UnternehmensUmwelt in Aufruhr. Wir von L-CAPITAL sind überzeugt davon, dass diese enorme Unsicherheit für die Wirtschaft die Konzepte und Werkzeuge des Shareholder Value Management heute bedeutsamer erscheinen lassen als je zuvor. Und befinden uns damit in erlesener Gesellschaft mit einem der führenden Strategie-Berater der Welt, der seit 1999 Jahr für Jahr mit seinem Value Creators Report weltweit jene Top Performer unter den erfolgreichen Unternehmen küren, die über mehr als zehn Jahre, nicht nur kurzfristig, dauerhaften Unternehmenswert erzeugen, der stets auch konsistent und balanciert ist. Gerade in diesen Zeiten, wenn alle bislang gewohnten Sicherheiten sich über Nacht...

Private Equity - Wo M & A-Transaktionen Anlegern Luxusrenditen bescheren

Zwei der zentralen Triebkräfte des Kapitalismus sind Wachstum und Wettbewerb. Wenn ein Unternehmen mit Konkurrenz konfrontiert ist, muss es gleichzeitig höchst innovativ sein, um Marktanteile zu gewinnen und seine Kosten optimieren. Eine beliebte Lösung dafür ist die strategische Übernahme von Marktteilnehmern, um zu wachsen, indem sie neue Produktlinien, geistiges Eigentum, Humankapital und Kundenstämme erwerben, aber auch damit diese keine Bedrohung mehr darstellen. Doch nicht genug: Durch die Zusammenlegung von Geschäftstätigkeiten wird die Gesamteffizienz gesteigert, und die Gesamtkosten sinken, da jeder Teil der neuen Unternehmensgruppe die Stärken des anderen nutzt. Der Wettbewerb um wenige attraktive Zielunternehmen ist mittlerweile so groß, dass die M & A-Bewertungen bei M & A-Auktionsprozessen in schwindelnde Höhen getrieben werden. Die Bieterwettstreite werden immer offensiver und die Mittel immer grenzwertiger, um...

Die Bilanzierung und der Vermögensstatus als Grundlage der Ertragslage und der Vermögenslage eines Unternehmens

Erläuterungen zur Bilanzstruktur und den gesetzlichen Bilanzierungsregeln zur Darstellung der Einkommensituation und der Vermögensbestände in bilanzierungspflichtigen Unternehmen von Dr. jur. Horst Werner ( www.finanzierung-ohne-bank.de ): Die Gesetzesvorschriften zur Bilanzierung nach Handelsrecht ( HGB ) sowie die Umsetzung bilanzpolitischer Massnahmen zur Verbesserung des Bilanzbildes eines Unternehmens werden in Kurzform von der Dr. Werner Financial Service AG aufgelistet. Dazu ist zunächst das Verstehen vom Sinn und Zweck einer Bilanz als Informationsquelle über die Ertrags- und Vermögensverhältnisse eines Unternehmens erforderlich....

BaFin erteilt PROJECT Immobilienentwicklungsfonds »Wohnen 15« die Vertriebszulassung

Bamberg, 28.01.2015. Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT Investment hat seinen vierten nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) regulierten alternativen Investmentfonds auf den Markt gebracht. Anleger beteiligen sich über eine Einmalzahlung und weitere monatliche Teilzahlungen an professioneller Immobilienentwicklung mit Schwerpunkt Wohnen in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg und München. Zwei Spezial-AIF und zwei Publikums-AIF nach KAGB – kein Initiator hat derzeit mehr regulierte alternative Investmentfonds in der Assetklasse Immobilien in der Platzierung als die Bamberger PROJECT...

Wolfgang Dippold, Project Fonds: Fremdkapital auch bei indirekten Immobilienanlagen ohne Vorteile

Wissenschaftliche Studie kommt zu erstaunlichen Ergebnissen Bamberg, 19.11.2014. Wer angenommen hätte, die Baufinanzierungskonditionen könnten in Anbetracht ihres jahrelangen Tiefststands kaum mehr fallen, irrt. Befragungen von Hypothekenbanken zeigen, dass selbst bei zehnjähriger Laufzeit nochmals ein Rückgang bei den Konditionen stattgefunden hat. Dies hat natürlich sehr viel mit dem Leitzins der EZB zu tun. Banken können sich günstig vergleichsweise viel Geld leihen und geben diesen Vorteil eben an ihre Kunden weiter. „Man sollte dennoch den Verlockungen nicht zu sehr verfallen“, meint Wolfgang Dippold, Geschäftsführer...

Unternehmensgründung - Fremdkapital und Fördermittel akquirieren

Wer sich bereits einmal mit Fragen zur Existenzgründung, dem Unternehmenskauf oder der Beschaffung eines Darlehens für ein bestehendes Unternehmen beschäftigt hat, der wird schnell mit dem Thema Businessplan konfrontiert. Denn angehende Unternehmer stehen häufig schon vor dem Start des geplanten Vorhabens vor der ersten großen Herausforderung die darin besteht, dass die eigenen finanziellen Mittel nicht für die Realisierung des Planes ausreichen. Folglich geht es darum, ein Darlehen von der Bank oder entsprechende Fördermittel zu bekommen. Diese Stellen fordern allerdings vor der Zusage der Mittel einen professionell ausgearbeiteten...

Mezzanine-Kapital – eine Alternative für Anleger wie Unternehmer

Mezzanine-Kapital, erläutert der Wirtschaftsjurist und Vorstand der Hi-Tech Media AG, ist ein Sammelbegriff für innovative Kapitalbeschaffung und beschreibt wie Anleger sich an mittelständischen Unternehmen und deren wirtschaftlichem Erfolg beteiligen können. Das Kapital, das der Anleger dem Unternehmen überlässt, wird dort zwischen Eigen- und Fremdkapital eingeordnet („Mezzanine“ = ital. Zwischengeschoss). Auf diese Weise bringt der Anleger sein Kapital direkt in den unternehmerischen Wertschöpfungsprozess ein. Überlässt der Anleger sein Geld z. B. einer Bank, etwa im Rahmen eines Sparproduktes, so bringt sie es in...

Wege und Formen der Marktfinanzierung, 7. Teil

Finanzierung über Venture-Capital-Gesellschaften und Private-Equity-Gesellschaften 1. Venture-Capital-Gesellschaften (Frühphasenfinanzierung): Venture-Capital-Gesellschaften (VC-Gesellschaften) sind eine spezielle Ausprägung der Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Der markanteste Unterschied zu anderen Kapitalbeteiligungsgesellschaften ist die schwerpunktmäßige Beteiligung an vornehmlich jungen Unternehmen, die sich noch in der Vorgründungs- und Gründungsphase befinden und in wachstumsstarken Branchen agieren. VC-Gesellschaften haben weniger ein Interesse am laufenden Gewinn der Unternehmen als an einer erheblichen Wertsteigerung...

Wege und Formen der Marktfinanzierung, 4. Teil

von Dr. jur. Lutz WERNER (www.hi-tech-media.de) weitere Informationen zum Thema auf www.anleger-beteiligungen.de Dem führenden Marktplatz für vor- und außerbörsliche Unternehmensbeteiligungen Maßnahmen zur Verbesserung der Bilanzstruktur Während in den vergangenen Jahrzehnten bei vielen Unternehmern aus unterschiedlichen, v. a. aus steuerlichen Gründen der Grundsatz „Mehr sein als scheinen!“ galt, hat das „risikogerechte Zinssystem“ der Kreditinstitute zu der Erkenntnis geführt, dass ein anderes Prinzip mehr Erfolg verspricht: „Von der besten Seite zeigen!“ Viele Unternehmen sind deshalb reif für ein legales...

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