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Fläming

Das traditionsreiche Dennewitz

2013 jährt sich die Schlacht bei Dennewitz zum 200. Male. Das kleine Dorf im Fläming, rund 60 Kilometer südlich von Berlin, steht für die Bewahrung des Andenkens an die Befreiungskriege. In und um den historischen Ort, traf die französische Armee, mit den verbündeten Sachsen, auf die preußischen, russischen und schwedischen Truppen der verbündeten Nordarmee. Das leicht hügelige Gelände mit der mangelnden Aufklärung der Franzosen sorgte dafür, dass die französischen Truppen nichts Genaues über den Standort und die Stärke der im Großraum Wittenberg-Großbeeren-Dahme versammelten feindlichen Truppen wussten. Der französische Feldherr Ney hatte den Auftrag, in den Raum Luckau zu marschieren und sich dort Napoleon zur Einnahme von Berlin anzuschließen. Die Schlacht wurde auf Seiten der Nordarmee von den preußischen Truppen dominiert. Die Verbündeten konnten sich gegen die französischen und sächsischen Truppen durchsetzen. Berlin,...

NPD macht mit Ex-Naziterrorist Wahlkampf in Teltow-Fläming

Am vergangenen Mittwoch warb die extrem rechte NPD im Norden Teltow-Flämings mit einem Lautsprecherwagen, der mit Wahlplakaten behangen war, für die neofaschistische Partei. Der weiße Ford mit Dresdener Kennzeichen fuhr am Nachmittag durch die Orte Zossen, Wünsdorf und Rangsdorf im Landkreis Teltow-Fläming, sowie im benachbarten Kreis Dahme-Spreewald und spielte Lautsprecherdurchsagen vom Band ab. Gefahren wurde das Wahlkampfmobil vom ehemaligen Naziterroristen Peter Naumann. Naumann ist seit den 70er-Jahren in Neonazikreisen unterwegs und ist langjähriges Mitglied der NPD und anderen rechten Organisationen. Naumann ist Diplom - Chemiker und gilt in der Neonaziszene als Sprengstoffexperte. Zu seiner rechtsterroristischen Karriere[1]: 1978 verübte er einen Sprengstoffanschlag auf die antifaschistischen Denkmalanlagen der Fosse Ardeatine in der Nähe von Rom. Zusammen mit Komplizen sprengt Naumann zwei Fernsehsendemasten, um die Ausstrahlung...

Abenteuer im märkischen Wildenbruch

Für Kinderhände gibt es viel zu tun im Gasthof zur Linde in Wildenbruch: Im Wasserlauf können Blätter als Boote auf die Reise geschickt werden. Im Streichelzoo tasten kleine Finger durch weiches Fell. Auf dem Spielplatz ist Festhalten gefragt. Wem diese Abenteuer nicht ausreichen, macht einfach bei einem der Erlebnis-Pakete mit, die vorab gebucht werden müssen. Da sind zum einen verschiedene Kochkurse für Kinder. Wer sechs Jahre und älter ist, kann lernen ein Brot zu backen. Das ist besonders aufregend, weil das Brot nicht etwa in der Küche sondern im Garten im originalgetreuen Steinbackofen gebacken wird. Dort riecht es oft auch wunderbar nach Kuchen oder Gänsebraten. Da ist der Drang zu kosten oft größer als der Hunger. „Guten Appetit!“ Ihre Kinder können auch lernen, wie ein Aufstrich zubereitet wird und wie Pasta und Saucen gekocht werden. Alle schwierigeren Gerichte sind dann etwas für die Geschwister, die über zehn Jahre...

Verlängertes antifaschistisches Wochenende in Zossen

Rocken gegen Faschos im E-Werk Am Samstag, den 04. Juli besuchten 150 zum größten Teil junge Menschen das Konzert „Love music, hate fascism!“ im Zossener E-Werk, wobei Hip-Hop, Rock und Funkbands aus Berlin und Brandenburg für ausgelassene Stimmung sorgten. Das Konzert, welches von der Projektgruppe „Zossen wird laut!“ veranstaltet wurde, richtete sich gegen faschistische Strukturen in Teltow Fläming und ist als jährlicher subkultureller Anlaufpunkt für kritisch alternative Jungendliche aus der Umgebung zu verstehen. In den Jahren zuvor kam es bei linksalternativen Veranstaltungen bzw. Infoabenden im E-Werk regelmäßig...

Widerstand gegen Naziaufmarsch in Luckenwalde

Rund 200 bis 250 Nazis ziehen durch Luckenwalde – Unterschiedliche erfolgreiche Antifaaktionen am Rande des Naziaufmarsches – Polizei schikaniert linke Bündnisdemo. Am heutigen Samstag marschierten rund 200 bis 250 Neonazis durch Luckenwalde. Geschützt von der Polizei zogen die Teilnehmer des Aufzuges der „Freien Kräfte Teltow-Fläming“ vom Bahnhof einmal durch die gesamte Innenstadt. Neben lokalen Neonazis aus dem Spektrum von Kameradschaften und Reichsbürgern, beteiligten sich auch Faschisten aus Berlin, Sachsen und Brandenburg. Die zum Teil vermummten Neonazis rissen mehrfach Plakate der Stadt mit der Aufschrift „Luckenwalde...

Naziveranstaltung in Wietstock bei Ludwigsfelde

Am Samstag, den 16. Mai fand eine Nazi-Veranstaltung in Wietstock nähe Ludwigsfelde (Teltow-Fläming) statt. Eingeladen war ein ehemaliges Mitglied der SS, das über seine Tätigkeiten während des Nationalsozialismus berichten sollte. Geplant war außerdem die Vorstellung eines Buches mit dem Titel „Alles nur getürkt“, in dem die „Lügen“ von Mölln, Solingen und Rostock Lichtenhagen „enttarnt“ werden sollten. In diesen Städten fanden Anfang der 90er Jahre Pogrome und Brandanschläge auf Wohnungen von Migrant_innen und so genannte Asylbewerberheime statt, wobei mehrere Menschen starben. Aus Angst vor Repression und Gegenprotesten,...

Dahlewitz: Nazikongress verhindert!

Die rechtsextreme „Gesellschaft für freie Publizistik“ (GfP), plante einen Kongress vom 8. bis 10. Mai 2009 in den Van-der-Valk Tagungsräumen in Dahlewitz. Dies wurde verhindert, indem das Hotelmanagement über die rechtsextremen Hintergründe der harmlos klingende „Gesellschaft“ informiert wurde. Ihnen wurden die Räume gekündigt. Wie nach Antifa-Recherchen bekannt wurde, plante die rechtsextreme „Gesellschaft für freie Publizistik“ (GfP) einen Kongress vom 8. bis 10. Mai 2009 einen Kongress im „Van der Valk Hotel“ in Dahlewitz unter dem neonazistischen Motto „EU ? Europas Unglück“. Hinter dem wenig aussagekräftigen,...

Rechtsextreme Kundgebung in Zossen und Protest dagegen

35 Neonazis verklären Geschichte bei Kundgebung in Zossen – 40 Anwohner und Autonome Antifaschisten protestieren spontan auf Marktplatz Am heutigen Abend führten knapp 35 Neonazis, größtenteils aus Teltow-Fläming (Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow und Zossen) und Berlin-Rudow eine „Mahnwache“ unter dem Titel „Für ein ehrenhaftes Gedenken der Opfer des zweiten Weltkriegs“ durch. Dabei stellten sich die Teilnehmer vor dem Rathaus mit Wachsfackeln und zwei Transparenten gegen vermeintliche „alliierte Kriegsverbrechen“ auf und verklärten in Redebeiträgen die Geschichte: Erwartungsgemäß gedachten die Rechtsextremisten...

Holocaust-Gedenken in Zossen – Neonaziprovokation floppte

Am Abend des 27. Januar 2009 gedachten über hundert Menschen bei einer Veranstaltung im Zossener Ortsteil Wünsdorf den Opfern des Holocaust. Eine zeitgleich stattfindende Naziprovokation in Form einer Kundgebung lief ins Leere. Trotz massivem Aufgebot duldet die Zossener Polizei jedoch Straftaten bei der Neonaziveranstaltung. Nicht einmal 30 Neonazis versammelten sich gegen 18 Uhr auf dem Marktplatz Zossen um vorgeblich anlässlich des 150ten Geburtstages von Kaiser Wilhelm II. zu demonstrieren. Ursprünglich wollten sie unter dem Motto „Stoppt den israelischen Holocaust im Gaza-Streifen!“ die Opfer des Holocaust verhöhnen....

Nazis stören Shoa-Gedenken in Zossen

Sorgte in Zossen zunächst ein bekannter Holocaustleugner für Aufregung, störten am Mittwoch knapp 20 Neonazis eine Gedenkveranstaltung Am Mittwochabend hatten sich rund 150 Menschen auf dem Zossener Marktplatz versammelt, um denn Opfern der Shoa zu Gedenken. Anlass dafür war der seit einem Monat andauernde Widerstand des einschlägig bekannten Holocaustleugners Rainer J. Link gegen zwei Stolpersteine zum Gedenken an Opfer des Faschismus vor seinem Internetcafé in der Berliner Straße 11. Ungestört konnten sich bei der Veranstaltung 20 Rechtsextremisten der „Freien Kräfte Teltow-Fläming“ (u.A Michael Skupin, Marty Gansekow,...

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