Finnland

Investieren in Kobalt

Seit Jahrtausenden wird Kobalt verarbeitet, früher als blauer Farbstoff, heute in Lithium-Ionen-Batterien. Vor langer Zeit diente Kobalt als Stoff, um Glas, Keramik oder Töpfereiprodukte einzufärben. Heute ist der Rohstoff aus dem Hightech-Bereich nicht mehr wegzudenken. Energiespeicher, die Batterien von Elektrofahrzeugen oder Metalllegierungen brauchen Kobalt. Der wachsende Markt der E-Mobilität wird in den kommenden Jahren den Kobalt-Verbrauch kräftig anheizen. Dabei ist das Hauptproduktionsland, die Demokratische Republik Kongo, ein unsicheres Land. Der Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen ist noch nicht gewonnen, die Minen im Kongo sind oft gefährlich oder schlecht geführt. So könnte es beim Kobaltnachschub zu Verknappungen kommen. Produziert wird Kobalt meist als Nebenprodukt, meist von Kupfer und Nickel. Und nicht nur Elektrofahrzeuge verschlingen Kobalt bei der Herstellung, sondern auch viele Elektronikbranchen, denn Geräte mit...

Kupfermarkt bleibt angespannt

Der Kupferpreis notiert wieder deutlich über 7.000 US-Dollar je Tonne. Im zweiten Quartal 2022 ist Kupfer preislich deutlich nach unten gegangen. Dies war insofern überraschend, als der Kupfermarkt angespannt ist. Die International Copper Study Group geht in diesem und im nächsten Jahr von einem überversorgten Kupfermarkt aus. Jedoch sind dafür Investitionen in bestehende Liegenschaften und in neue Minen die Grundlage und diese Investitionen gibt es nur bei einem Kupferpreis zwischen 7.000 und 7.500 US-Dollar je Tonne ("Incentive-Preis") - was Kupfer gerade wieder erreicht hat. Dennoch können manche Investitionspläne, wie etwa in Chile, womöglich an höheren Bergbau-Steuern scheitern. Damit ist es noch ungewiss, ob die Einschätzungen der International Copper Study Group sich bewahrheiten werden. Wird der Kupfermarkt nämlich nicht ausgeweitet, dann sollte aus dem prognostizierten Angebotsüberschuss eher ein Defizit werden. Ohne Kupfer...

Der Kobalt-Markt

Seit Anfang 2021 sind die Preise für Kobalt stark nach oben gegangen. Kurzfristig sind etwas niedrigere Preise angesagt. Das Nachfragewachstum beim Rohstoff Kobalt ist enorm. Der aktuelle Preisdruck ist durch eine Verlangsamung der Elektrofahrzeuge-Nachfrage in China entstanden. Geschuldet ist dies den Covid-19-Sperrungen. Experten sind sich jedoch ziemlich einig, dass diese Störung nur vorübergehend ist. Mittelfristig sei daher von einem attraktiven Nachfrageausblick auszugehen. Denn die Lockdowns werden auch in China ein Ende finden und Lieferketten werden sich zusehends normalisieren. In Indonesien und in der Demokratischen Republik Kongo wächst gerade die Produktion. Dabei gilt der Kongo immer noch als problematisches Produktionsland. Im vergangenen Jahr stieg die Kobaltnachfrage um mehr als 18 Prozent. Ursächlich wirkte der starke Markt bei den Lithium-Ionen-Akkus. Diese Entwicklung wird sich auch aufgrund des Klimawandels und der steigenden...

Die Elektromobilität boomt und verschlingt Rohstoffe

Ob große Mietwagenfirmen oder Regierungen, Elektroautos werden fleißig bestellt. Gerade hat die Regierung von Saudi-Arabien sich zum Kauf von bis zu 100.000 Luxus-Elektroautos in den nächsten zehn Jahren entschlossen. Am Anfang kauft die Regierung 50.000 Fahrzeuge verpflichtend, für weitere 50.000 besteht eine Kaufoption. Denn auch Saudi-Arabien verfolgt Netto-Null-Ziele und hat Nachhaltigkeitsambitionen ("Saudi Vision 2030", "Saudi Green Initiative"). Gefertigt werden die Fahrzeuge in einer Fabrik in Arizona und in einem geplanten Werk in Saudi-Arabien. Die Elektrifizierung haben etwa auch große Mietwagenfirmen im Blick. So plant...

Nickel und Kobalt - Rohstoffe der Zukunft

Eine steigende Zahl von Geräten braucht ebenso wie die Elektrofahrzeuge Lithium-Ionen-Batterien. Das silbergraue Metall Kobalt glänzt mit Härte, Festigkeit und Zähigkeit. Das wichtigste Anwendungsfeld sind die wiederaufladbaren Batterien. Daneben wird Kobalt für Magnete oder Superlegierungen gebraucht. Lithium-Ionen-Batterien kommen nicht ohne Kobalt aus, dort dient es als Kathodenmaterial. Als Material in Akkus kommt Kobalt auch in Notebooks, E-Bikes oder Smartphones vor. Problematisch ist, dass das meiste Kobalt aus der Demokratischen Republik Kongo stammt, einem politisch instabilen Land. Wobei auch die Abbaubedingungen nicht...

Kupfermarkt im Defizit

Für die nächsten fünf bis zehn Jahre rechnen Experten mit einem Defizit am Kupfermarkt. Ursächlich ist einmal der Rückgang der Produktion, beispielsweise bei einer der größten Minen weltweit, bei Codelco. Nachdem das Unternehmen im Jahr 2020 rund 1,7 Millionen Tonnen Kupfer produzierte, rechnet es nun mit einem erheblichen Produktionsrückgang für die nächsten Jahre. Bis 2025 sollen mehr als 40 Prozent weniger Kupfer produziert werden. Bis 2030 soll der Rückgang sogar zirka 76 Prozent betragen, denn Erzreserven erschöpfen sich. Der Großteil der Produktion wird aus neuen Minen kommen, wobei allerdings lange Vorlaufzeiten...

Saivoaimo - Romantischer Engel-Roman

Mythische Wächterwesen sorgen im Leben von Phoebe D. Andersons Protagonistin in "Saivoaimo" für jede Menge Aufregung. Die siebzehnjährige Vilja leidet an rätselhaften Gedächtnisverlusten. Als sie eines Abends nach einem Streit durch das nächtliche Helsinki irrt, begegnet sie einem jungen Mann mit einer geradezu magischen Ausstrahlung. Er ist offenbar auf der Flucht vor einem unsichtbaren Feind. Doch der Fremde hütet noch ein weiteres Geheimnis, von dem Vilja ohne es zu wissen ein Teil ist. Er behauptet, dass er einer Klasse mythischer Wächterwesen angehört und ursprünglich ihr eigener Wächter war. Doch die vermeintlichen...

Aussichtsreiche Kandidaten: Gold, Uran, Kobalt

An Goldinvestments kommt eigentlich kein Anleger vorbei. Aber auch Uran und Kobalt sollten nicht vergessen werden. Zu den wichtigsten Rohstoffen der Zukunft gehört Kobalt. Für die Produktion von Batterien in Elektroautos ist Kobalt notwendig und daher stark nachgefragt auf der Welt. Selbst wenn es gelingt den Kobaltanteil in den Batterien zu verringern, ganz ohne Kobalt wird es nicht gehen, jedenfalls nicht in absehbarer Zeit. Dass das meiste Kobalt aus dem Kongo kommt, wo es oft unter zweifelhaften Bedingungen gefördert wird, erhöht noch die Brisanz des Kobalts. Doch es gibt auch anderswo Kobalt, etwa in Finnland auf dem Gold-Kobalt-Projekt...

E-Mobilität verursacht steigenden Rohstoff-Bedarf

Fossile Brennstoffe müssen in der Zukunft mehr und mehr beim Antrieb von Fahrzeugen weichen. Die Automobilindustrie hat bereits vor Jahren angefangen an der Elektromobilität zu arbeiten. Batteriebetriebene Fahrzeuge werden heute gut verkauft, in den USA, in China und auch hierzulande. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden in Deutschland bereits mehr Elektrofahrzeuge verkauft als im absatzstarken Norwegen. Als Rohstoffe werden vor allem Lithium, Nickel und Kobalt in den Batterien gebraucht. Kobalt kommt meist aus dem Kongo. Laut dem US Geological Survey wurden in 2020 dort 95.000 Tonnen produziert, was etwa 60...

Emissionsvermeidung mit Elektromobilität im Bereich der Mikromobilität

Mikromobilität könnte, so eine Studie, viel CO2 einsparen und für Arbeitsplätze sorgen. Mit Mikromobilität sind Kleinst- und Leichtfahrzeuge gemeint, elektrisch angetrieben, vom Pedelec über elektrische Zweiräder bis zu Kleinfahrzeugen mit vier Rädern, versehen mit einer kompakten und leichten Bauweise. Als Model für die Untersuchung von EIT InnoEnergy diente die Stadt München. Ergebnis war, dass die aktuellen Fahrzeugtypen für viele Anwendungen ungeeignet sind. Dazu gehören etwa das Abholen von Kindern, der Lebensmitteltransport oder die Lieferung von Paketen. Die verwendeten Fahrzeuge verursachen hohe Kosten und sind...

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