Finanzmärkte

Immobilienexperte Thomas Filor: Seit Jahren fallen die Immobilienpreise erstmals – aber nur international

Über rückgehende Preise auf dem Weltmarkt und weiterhin steigende Preise in Deutschland Magdeburg, 03.08.2018. In dieser Woche beschäftigt sich Immobilienexperte Thomas Filor aus Magdeburg mit einer interessanten Entwicklung: Auf wichtigen Immobilienmärkten zeichnet sich derzeit weltweit ab, dass die Preise von erstmals sinken. Allerdings nur an einigen wichtigen Immobilienstandorten weltweit. In Deutschland ist keine Preisumkehr erkennbar. „Spannend ist es nun zu beobachten, was tatsächlich langfristig passieren wird. Gesetz den Fall, dass der Abwärtstrend anhält, könnten dies durchaus Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben, da Immobilien eine beliebte und sichere Kapitalanlage sind“, erklärt Immobilienexperte Thomas Filor. Immobilien als Kapitalanlage sind meist stark fremdfinanziert. Als potentielle Ursache sieht Thomas Filor daher die Anhebung des Zinsniveaus beim US-Dollar durch die US-amerikanische Zentralbank – diese stelle...

Ratingagenturen auf den internationalen Finanzmärkten: Ihre Rolle in der Finanz- und Eurokrise

Vor mehr als einem Jahrhundert haben sich, ausgehend von den USA, Unternehmen entwickelt, die sich auf die Bonitätsbeurteilungen von Schuldnern spezialisiert haben: Die Ratingagenturen. Begonnen hat alles mit einem dünnen Buch, welches John Moody im Jahre 1909 veröffentlichte. Heute hat sich der Ratingmarkt zu einer "Multi-Milliarden-Dollar-Industrie" entwickelt und die großen Agenturen wie Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch zählen zu den mächtigsten Akteuren auf den Finanzmärkten. Doch die Agenturen, die für Transparenz und Effizienz auf den Finanzmärkten sorgen sollen, stehen seit Beginn des neuen Jahrtausends fast pausenlos in der Kritik. Ihre Finanzierung sei fragwürdig, ihre Bewertungsmethoden undurchsichtig und ihre Ratings oft nicht nachvollziehbar. Zudem wird ihnen massives Versagen in verschiedenen wirtschaftlichen Krisen vorgeworfen. Die Beispiele reichen von einer der größten Firmenpleiten in der US-Geschichte über die...

Wie verhindert man eine Bankenkrise?

(von Alexander Mostafa – OPTIMUS Redaktion) Noch heute sind die Auswirkungen der Finanzkrise von 2007 deutlich spürbar. Der Zusammenbruch von Lehman Brothers und anderen großen Banken erschütterte das globale Wirtschaftssystem in seinen Grundfesten. Staatliche Eingriffe in den Finanzmarkt wurden nötig und die Debatte rund um nationale und internationale Regulierungen, Kontrollsysteme und die soziale Verantwortungen von Banken schallte in Form emotionaler Ausrufe aus allen medialen Kanälen. Die Frage, wie mit „entfesselten Finanzmärkten“ und „gewissenlosen Brokern“ verfahren werden solle, ließ die Gemüter aufschäumen und die Anleger um ihre Einlagen fürchten. Das die Diskussion hitzig und mitunter brühend-heiß geführt wurde, ist - besonders aus wissenschaftlicher Sicht - mit Vorsicht zu genießen. Fehlt es der Berichterstattung an Objektivität und gebührender Emotionslosigkeit, werden Sachverhalte durch Einzelschicksale...

Trader, Broker, Börsen – Milliarden Gewinne

Lehrte, 27. Nov. 2013 Anleger haben die Qual der Wahl: Fast Null-Zinsen auf Sparbücher, Mini-Renditen bei Versicherungen, hohes Risiko bei Hedgefonds, Entscheidungen zum Kauf von Aktien aus „dem Bauch“ treffen oder sich für Anlageberater entscheiden. Bei Banken laufen sie Gefahr falsch beraten zu werden. Hätten Banker mehr Ahnung von Börsen und Aktien, wären sie alle reich geworden. Die Investoren der weltweiten Kapitalströme in Börsen gehen von Erwartungen aus, dass man schnell, unkompliziert und sicher Milliarden verdienen kann. Als Trader kann man sich am Handel der Finanzmärkte beteiligen. Broker erstellen Analysen...

Technischer Bankrott der USA? Die Märkte zwischen 'Government Shutdown' und 'Dicker Bertha' der EZB

VSP-Chefökonom Hannes Zipfel analysiert und kommentiert in der Oktober-Ausgabe der VSP-Onlinekonferenz "Finanzmärkte aktuell" als Schwerpunktthema die Märkte im Spannungsfeld zwischen der erklärten Absicht von EZB-Präsident Draghi, durch das Instrument der 'Dicken Bertha' (LTRO III) weiterhin für günstiges Notenbankgeld zu sorgen, und der jüngsten Erklärung der US-Notenbank Fed, die bereits erklärte Rückführung expansiver geldpolitischer Maßnahmen ('Tapering') zurückzunehmen. Besonderer Augenmerk gilt dem sich zu einem technischen Bankrott der USA zuspitzenden Haushaltsstreit zwischen den regierenden Demokraten und...

Anatomie eines Hedgefonds-Zusammenbruchs

Um den drastischen Rückgang der Renditen diverser Hedgefonds-Strategien - unter anderem als Resultat des gestiegenen Wettbewerbs zwischen den einzelnen Strategien - zu verhindern verstärken Hedgefonds-Manager üblicherweise ihre Renditen durch den Einsatz eines Leverage, damit die Renditeerwartungen der Investoren erfüllt werden. Ein angesetzter Leverage kann zwar dazu führen, dass kleine Profite zu großen Profiten gehebelt werden, jedoch kann daraus auch resultieren, dass aus kleinen große Verluste werden. Die meisten Hedgefonds-Manager vertrauen jedoch auf das Prinzip des Leverage, was dazu führt, dass der Betrag der gehandelten...

Clement Rente mit 80 – Schröder Rente mit 70

Lehrte, 21. August 2012 Für die SPD war der Austritt von Wolfgang Clemens ein Segen. „Im Sommer 2005 löste Clement eine Welle der Entrüstung aus, als er in der TalkshowSabine Christiansen für Hartz IV eine Missbrauchsquote von zehn, später sogar zwanzig Prozent behauptete und Hartz-IV-Empfänger wiederum indirekt mit Parasiten verglich. Eine wissenschaftliche Expertise des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes wies im weiteren Verlauf dann den tatsächlichen Missbrauch bei 2 bis 3 Prozent aller Bedarfsgemeinschaften empirisch anhand der Daten des Statistischen Bundesamtes nach“. „Seit seinem Ausscheiden nahm Clement zahlreiche...

Agenda News - Europa in der Rezession

Lehrte, 16.08.2012 Es ist so, wie bei der eingestellten Sendung „der 7. Sinn“, eine Fernsehsendung zur Verkehrssicherheit, die von 1966 bis 2005 ausgestrahlt wurde. Von 1970 bis 2001 sind die Schulden von 64 Mrd. DM auf 1.216 Mrd. Euro gestiegen und von 2010 bis 2011 von 1.240 Mrd. Euro auf 2.071 Mrd. Euro. Deutschland ist mit rund 541 Mrd. Euro überschuldet, allein in den letzten 3 Jahren wurden Kredite von 440 Mrd. Euro benötigt. Diese Bilanz kann mit einem jährlichen Bundeshaushalt von 255 Mrd. Euro nicht ausgeglichen werden! Wie die Verkehrssünderdatei und die Schulden-Entwicklung zeigen, hat man aus beiden nichts gelernt. Dass...

Europamodell- so werden Staatsschulden abgebaut und die Eurokrise gelöst

ESM und Fiskalpakt reichen nicht, um die Eurokrise zu meistern, sagt der Synergetik Therapeut Volker Schmidt (Thüringen). Soll die Schuldenkrise auf Dauer gelöst werden, muss das von ihm entwickelte Europamodell hinzukommen. Im Europamodell entstehen Strukturen, mit deren Hilfe Menschen gemeinsam ihre Konflikte und Probleme lösen. Das reduziert Stress, vermeidet Krankheiten und verhindert Folgekosten im mehrstelligen Milliardenbereich. Miteinander, Wohlbefinden und der allgemeine Gesundheitszustand der Bevölkerung wird besser. Im Gesundheitssystem, Bildungssystem, der Wirtschaft und im Strafvollzug werden immense Mittel frei. Haushalte...

Bundesregierung- kein Interesse an Schuldenabbau

Die Bundesregierung hat kein Interesse am Abbau der Staatsschulden. Das ist die Erkenntnis von Volker Schmidt. 3 Jahre arbeitete der Synergetik Therapeut an Konzepten, mit denen öffentliche Ausgaben von Staat und Kommunen auf ein Minimum reduziert werden können. Im Januar 2012 verschickte er dann die Infomappe „Europamodell- Deutschland in 18 Jahren schuldenfrei“ an Bundeskanzlerin Merkel und verschiedene Bundesministerien. Weil Justiz und Bildung nicht dem Bund, sondern den Ländern unterstehen, bekamen auch Ministerien in Thüringen die Infomappen. „Die Resonanz aus dem Bundeskanzleramt, verschiedenen Bundesministerien...

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